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Der Wechselpilot Energie-Blog

Strommarkt verstehen

Foto: hasan-hagi

Alle Informationen zum deutschen Strommarkt

Der deutsche Strommarkt wurde im Jahr 1998 libaralisiert, so dass seitdem jeder Haushalt seinen Strom- und Gasanbieter frei wählen wählen kann.

  • Was ist der Unterschied zwischen Hausstrom und Wärmestrom?
  • Wo befindet sich der Stromzähler?
  • Wie oft wird der Strom gemessen/abgelesen?
  • Wie kann man Strom sparen?

Was ist der Unterschied zwischen Hausstrom und Wärmestrom?

Früher hieß der Strom, der außerhalb der privaten Wohnung zum Betrieb eines Hauses genutzt wurde, Hausstrom oder Betriebsstrom. Diese Bezeichnung steht auch heute noch auf Nebenkostenabrechnungen. Der Begriff „Hausstrom“ hat inzwischen allerdings eine andere Bedeutung erhalten und bezeichnet heute den Strom, der mit Hilfe erneuerbarer Energien selbst im Haus erzeugt wird. Dabei handelt es sich meist um Strom, der mithilfe modernster Technik, wie Photovoltaik-Anlagen und Windrädern erzeugt wurde. Dem gegenüber steht die Bezeichnung „Wärmestrom“ für den Strom, mit dem z.B. eine Wärmepumpe betrieben wird, um so eigene Energie für Heizungen zu erzeugen. Der Begriff wird auch in Verbindung von Speicherheizungen, wie einer Nachtspeicherheizung, verwendet. Umgangssprachlich bezeichnet Hausstrom jedoch auch den Strom den der Haushalt verbraucht über einen normalen Zähler verbraucht, als Abgrenzung zum Wärmestrom. Wichtig ist dies, da für Wärmestrom ganz andere Tarife angeboten werden.

Wo befindet sich der Stromzähler?

Der Stromlieferant liefert über das Leitungsnetz des örtlichen Netzbetreibers den Strom für das Haus oder die Wohnung des Kunden. Die Verantwortung des Netzbetreibers für sein Leitungssystem endet am sogenannten Übergabepunkt, und das ist der Stromzähler. Vom jeweiligen Stromverbraucher, wie zum Beispiel der Waschmaschine, führt das Stromkabel also unweigerlich in Richtung Zähler. Meist sind die Zähler in Schaltschränken auf einem Flur oder in den Kellerräumen zu finden. Es ist wichtig, zu wissen, wo sich der Zähler befindet, damit der Verbrauch auch selbst abgelesen und kontrolliert werden kann. Auf dem Stromzähler befindet sich auch die sogenannte Stromzählernummer, die für eine Verbraucherstelle das Erkennungsmerkmal ist, und damit auch ein essentieller Bestandteil für einen Anbieterwechsel darstellt. Die Stromzählernummer lässt sich sonst auch auf der Stromrechnung finden.

Welche Typen von Stromzählern gibt es?

Der jährliche Verbrauch eines Stromkunden wird mit dem Stromzähler ermittelt. Dabei gibt es nicht nur mechanische, sondern zunehmend auch elektronische Zähler. Am bekanntesten sind wohl immer noch die Zähler für Gleichstrom mit den rotierenden Scheiben hinter dem Schauglas. Das sind - auf der Grundlage des Induktionsprinzips - die nach Ihrem Erfinder benannten Ferraris-Zähler. Sie arbeiten mit einem Rollenzählwerk und sind leicht abzulesen. Wo verschiedene Stromarten zu messen sind, gibt es auch Doppeltarifstromzähler und Mehrtarifstromzähler. Sie kommen z.B. zur Anwendung, wenn Tag- und Nachtstrom getrennt gemessen werden müssen. Im privaten Bereich wird zunehmend auch auf elektronische Energiezähler umgestellt und im industriellen Bereich werden auch sogenannte RLM-Zähler eingesetzt, die eine registrierende Leistungsmessung vornehmen, d.h. eine viertelstündliche Messung.

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Wie oft wird der Strom gemessen/abgelesen?

Wenn ein neuer Stromliefervertrag beginnt, wird grundsätzlich auch der Zählerstand am Tag des Vertragsbeginns abgelesen. Je nachdem, in welchem Turnus der Energie-Lieferant seine Jahresrechnungen stellt, findet dann die nächste Stromablesung statt. Dadurch kann es am Beginn des Vertrages auch zu einer unterjährigen Abrechnung kommen. Danach wird dann in der Regel einmal im Jahr zu den immer wiederkehrenden regelmäßigen Ableseterminen der Stromverbrauch abgelesen und nach dem gemessenen Verbrauch die Jahresabrechnung erstellt. Die Stromablesung wird in der Regel durch den örtlichen Netzbetreiber vorgenommen. Einige Lieferfirmen akzeptieren inzwischen auch Ablesungen ihrer Kunden. Bei einem Auszug und der damit verbundenen Beendigung des Liefervertrages wird wieder abgelesen, um eine Endabrechnung erstellen zu können.

Wie kann man Strom sparen? (Haushaltsgeräte / Verhalten)

Strom sparen, das heißt eigentlich Strom einsparen, also gar nicht erst verbrauchen, das kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden. Das eigene Verhalten kann so geändert und umgestellt werden, dass bewusster mit der vorhandenen Energie umgegangen wird. Energie ist so wertvoll, dass man sehr überlegt und sorgsam damit umgehen sollte, denn schon das Verbrauchsverhalten ermöglicht eine signifikante Einsparung, beispielsweise durch das Ausschalten von Stand-By Schaltern. Das eigentliche Zauberwort beim Stromsparen heißt Energieeffizienz. Und der Begriff Energieeffizienz bezeichnet das gesunde Verhältnis beim Stromverbrauch zu der Leistung, die man mit dem Strom erzielt. So sind heute viele Elektrogeräte nach Energieeffizienzklassen (A+++, A++, A+, …) eingeteilt und geben dem Verbraucher eine gute Übersicht über das Einsparpotential. Grundsätzlich ist die Einsparung umso höher, je älter die Haushaltsgeräte sind.

Was bedeutet Smart Home? Welchen Nutzen hat dies?

Schon immer war es ein Traum, die vielen nützlichen Elektrogeräte, die uns zuhause das Leben erleichtern, zu automatisieren. Die Automatisierung im Haus fing mit kabelgebundenen Bedienteilen an und wurde dann von handlichen Fernbedienungen abgelöst. Mit dem Aufkommen von Smartphones und Tablets sowie den dazugehörigen Apps wurde der Wunsch zu einem vernetzten Haushalt immer größer und schließlich mittels Bluetooth und WLAN umgesetzt. Nahezu alle elektrischen Verbraucher im Haus, wie Licht, Heizung, Alarmanlage, Multimediageräte und Haushaltsgeräte oder sogar Außeninstallationen, wie Rollläden vor Fenstern und Türen oder das Garagentor, können nun ganz bequem auch über große Entfernungen mithilfe des eigenen mobilen Device gesteuert werden.

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Machen Batteriespeicher für Haushaltskunden Sinn

Wer selber im eigenen Haus Strom erzeugt und ihn nicht direkt oder indirekt ins Netz einspeist, wird schnell merken, dass der Strom nicht dann verbraucht werden kann, wenn er erzeugt wird. Nachts, wenn das E-Auto wieder aufgeladen werden soll, scheint die Sonne nun mal nicht. Batteriespeicher sollen dafür Abhilfe schaffen, denn mit ihnen kann man den selbsterzeugten Solarstrom oder den mit dem eigenen Windrad erzeugten Strom abspeichern und später nutzen. Das Angebot an Batteriespeichern ist zwar schon recht groß, und man erhält teilweise auch eine Förderung vom Staat. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass die meisten Batteriespeicher noch nicht rentabel sind, sprich die Anschaffungskosten sind höher als die Einsparungen. Da die Kosten für die Speicher jedoch immer weiter fallen werden, könnte es bald zu dem Punkt kommen, dass sich der Kauf lohnt, jedoch nur für Haushalte mit Stromproduktion, also PV-Anlagen.

Was kostet Strom für ein E-Auto im Vergleich zum Benziner?

Früher kannten wir Elektro-Fahrzeuge nur aus dem gewerblichen Bereich z.B. als Elektrogabelstapler und Sie haben sich derart bewährt, dass es in der EU heute fast keine benzinangetriebenen Gabelstapler mehr gibt. Deshalb ist die Frage nach Elektroautos und der damit verbundenen E-Mobility nur folgerichtig. Aber sind wir schon so weit, dass das Elektroauto den Benziner im Straßenverkehr ablösen könnte? Rein technisch ist die E-Mobility kein Problem mehr, aber von der Kostenseite betrachtet, sind die Benziner immer noch rentabler. Laut einer Erhebung durch den ADAC sind Elektroautos selbst unter der Berücksichtigung des Anschaffungsbonus von 4.000 Euro noch teurer, wie gleichstarke Benziner. Selbst die günstigeren variablen Kosten des Strom wiegem das noch nicht auf. So sind die Verbrauchskosten pro 100 km bei einem Benziner ca. 10 € (6 liter / 100 km * 1,4 €/liter), wohingegen ein Elektroauto ca. 24 kWh/100 km verbraucht. Bei normalen Stromkosten von 30 ct/kWh betragen die Kosten pro 100 km ca. 7 € und somit fast 30% weniger.

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