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Alles zur Grundversorgung

Grundversorger – mehr als nur eine Notlösung?

Kein Energievertrag, keine Energie? Nicht in Deutschland, denn im Notfall springt stets die Grundversorgung ein, und zwar sofort. Somit ist jedem Haushalt die permanente Versorgung mit Strom und Gas garantiert.

Doch welche Anbieter sind eigentlich dafür zuständig? Sind Grundversorger wirklich teurer? Und wie können Sie aus oder in die Grundversorgung wechseln? Wir beantworten Ihnen alle wichtigen Fragen!

Was sind Grundversorger?

Die Absicherung für alle Fälle

Ohne Energievertrag in der dunklen oder ungeheizten Wohnung hocken – das müssen Verbraucher hierzulande glücklicherweise nicht befürchten, denn Strom und Gas gelten als fundamentales Grundrecht.

Wer es also versäumt hat, sich bei einem Anbieter um einen Energietarif zu bemühen, landet automatisch in der Grundversorgung. Diese springt auch ein, wenn Ihr eigentlicher Versorger die Belieferung nicht mehr gewährleisten kann, hier spricht man dann von der Ersatzversorgung.

25 Prozent aller Stromkunden bzw. 17 Prozent aller Gaskunden waren 2021 in einem Grundversorgungstarif. Doch wer stellt diese Absicherung eigentlich zur Verfügung? Das sind tatsächlich reguläre Energieunternehmen, eigens für die Grundversorgung geschaffene Anbieter gibt es nämlich nicht.

Als Grundversorger fungiert schlichtweg das Unternehmen, welches in der betreffenden Region die meisten Kunden beliefert. Das sind in der Regel die örtlichen Stadtwerke, aber können auch Großkonzerne wie Vattenfall (bspw. in Berlin oder Hamburg) oder E.ON (bspw. in Essen) sein.

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Grundversorger – Preissieger in der Krise?

Darum kann sich ein Wechsel lohnen

Millionen deutscher Haushalte haben keinen Energievertrag abgeschlossen und verbleiben dauerhaft in einem Grundversorgungstarif. Das ist zwar bequem, aber normalerweise auch deutlich teurer. Lange Zeit waren die Kosten in der Grundversorgung bis zu 30 Prozent höher als in einem regulären Strom- oder Gastarif. Wir rieten in der Vergangenheit deshalb stets dazu, die Grundversorgung nur kurzfristig in Anspruch zu nehmen.

Das gilt nun allerdings nicht mehr, denn die Energiekrise hat alte Prinzipien aufgeweicht. Von der überteuerten Notlösung haben sich Grundversorger vielerorts sogar zum Preissieger gemausert, für Strom und Gas ist die Grundversorgung dann schlichtweg günstiger. Wie ist dieser plötzliche Umschwung zu erklären?

Dazu müssen wir erst erklären, weshalb die Energiepreise so stark angestiegen sind. Kurzum: Strom und Gas müssen von Anbietern wie jede andere Ressource auf dem Großmarkt eingekauft werden. Die Preise an der Energiebörse sind seit 2021 allerdings stark angestiegen und haben dann 2022 infolge des Russland-Ukraine-Konflikts neue Rekordhöhen erreicht.

Die Einkaufskosten für Strom und Gas haben sich in letzter Zeit somit stark erhöht, die finanzielle Zusatzbelastung für Anbieter ist enorm. Versorgungsunternehmen lösen dieses Dilemma in der Regel, indem sie die Mehrkosten auf ihre Kunden abwälzen.

Grundversorger sind davon hingegen in deutlich geringerem Maße betroffen. Sie verfolgen nämlich eine langfristige Beschaffungsstrategie und kaufen ihre Energie einige Jahre im Voraus ein, schließlich müssen sie im Notfall den Energieverbrauch von zahlreichen Verbrauchern kurzfristig abdecken können und benötigen daher riesige Vorräte.

Dadurch spüren Grundversorger die exorbitanten Großhandelspreise noch nicht im selben Ausmaße, dementsprechend halten sich auch die Preiserhöhungen im Rahmen. Die Konsequenz dieser Entwicklung: Die Energiepreise anderer Anbieter sind so stark angestiegen, dass die Grundversorgung oft einfach der billigste Tarif ist. In diesem Fall empfehlen wir tatsächlich: Wechseln Sie in die Grundversorgung, nutzen Sie den geringen Preis für Strom und Gas!

Strom und Gas: Wie komme ich in die Grundversorgung?

So wechseln Sie zur Grundversorgung

Bevor Sie Ihren Strom- oder Energievertrag wechseln, müssen Sie erst einmal sichergehen, dass Ihr neuer Tarif wirklich der günstigste auf dem Markt ist. Das geht online mit einem Preisvergleich, beispielsweise auf unserer Webseite. Diesen Aufwand können sich Wechselpilot-Kunden aber sparen, denn wir suchen für Sie jedes Jahr automatisch nach dem günstigsten Tarif.

Sollte sich herausstellen, dass ihr aktueller Tarif zu teuer ist und die Grundversorgung die sparsamste Alternative darstellt, empfiehlt sich ein Energiewechsel. Hierzu müssen Sie die Kündigungsfrist bei Ihrem aktuellen Vertrag beachten: Lesen Sie in Ihren Unterlagen nach, wann Sie frühestens den Vertrag auflösen können, und senden Sie fristgerecht eine schriftliche Kündigung ein. Bei einer Preiserhöhung Ihres aktuellen Anbieters gilt sogar eine Sonderkündigungsfrist, dann müssen Sie nicht länger warten.

Um den Wechsel in die Grundversorgung müssen Sie sich in jedem Falle nicht kümmern, denn dort landen Sie bekanntermaßen automatisch, sobald Sie keinen anderen Energievertrag haben.

Es kann allerdings auch das Gegenteil der Fall sein: Vielleicht sind Sie gerade in der Grundversorgung, ein anderer Tarif ist aber kostengünstiger. Gerade in Zukunft dürfte dies irgendwann eintreten, denn es ist davon auszugehen, dass Grundversorger irgendwann wieder teuer sind als reguläre Anbieter. Dann sollten Sie sofort den Vertrag wechseln!

Hier müssen Sie zum Glück nicht lange warten, denn für Grundversorger gilt stets eine Kündigungsfrist von nur 14 Tagen. Sie müssen also nicht einmal bis zum Monatsende warten, sondern können direkt kündigen und bei einem anderen Versorger einen Vertrag abschließen.

Preise vergleichen, Anbieter suchen, Verträge kündigen und abschließen – im Traumtarif landet man nicht ohne eigenes Zutun, bemühen Sie sich deswegen aktiv um einen besseren Energievertrag. Wer sich den mühsamen Aufwand ersparen will, kann die Arbeit stattdessen einfach einem Wechselservice überlassen: Bei Wechselpilot etwa können Sie sich nach der Anmeldung vollends entspannen. Wir identifizieren automatisiert den günstigsten Tarif und kümmern uns anschließend um den Vertragswechsel – und zwar jedes Jahr aufs Neue.

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FAQ

Sie haben Fragen? Wir die Antworten!

Machen Sie sich hier keine Sorgen, das kann durchaus mal passieren. Gerade nach einem Umzug oder bei der Insolvenz des vorherigen Versorgers steht man als Verbraucher oft kurzzeitig ohne Strom- oder Gasvertrag da. Sie werden aber weiterhin mit Energie beliefert, denn dann springt nahtlos die Grundversorgung ein. Überlegen Sie sich indessen, ob das auch eine sinnvolle, langfristige Lösung darstellt. Vergleichen Sie die Preise aller Versorger – gibt es ein günstigeres Angebot als den Grundversorgungstarif, empfehlen wir einen sofortigen Wechsel.

Sollte sich herausstellen, dass es an Ihrem Wohnort günstigere Optionen als den Grundversorgungstarif gibt, sollten Sie schnellstmöglich wechseln. Das gestaltet sich glücklicherweise äußerst unkompliziert, denn in der Grundversorgung beträgt die Kündigungsfrist stets 14 Tage. Lassen Sie hierzu Ihrem Grundversorger einfach per Postweg eine schriftliche Kündigung zukommen. Unsere Kunden müssen das aber natürlich nicht, denn wir kümmern uns für Sie um jeglichen Papierkram.

Lange Zeit galten Grundversorger als wirtschaftlich unvernünftige Notlösung. Die Energiekrise hat die Verhältnisse allerdings auf den Kopf gestellt, dieser Grundsatz ist deswegen nicht mehr in Stein gemeißelt – im Gegenteil! Oft sollten Sie sich gar aktiv um einen Wechsel in einen Grundversorgungstarif bemühen, sofern dieser tatsächlich günstiger ist als alle anderen Vertragsoptionen. Das können Sie am besten online mit einem Stromvergleich bzw. Gasvergleich herausfinden. Nutzen Sie hierzu gerne auch unseren Preisrechner!

Checkliste: Macht die Grundversorgung Sinn?

Alles auf einen Blick

Sind Sie mit Ihrem aktuellen Strom- oder Gasvertrag unzufrieden und möchten in die Grundversorgung wechseln? Dann gehen Sie einfach diese Checkliste durch!

  1. Preise vergleichen: Überprüfen Sie mithilfe eines Preisvergleichs, ob es billigere Alternativen zu Ihrem aktuellen Tarif gibt, und ob die Grundversorgung die günstigste Option ist.
  2. Altvertrag kündigen: Sollte ein Wechsel in die Grundversorgung in der Tat sinnvoll sein, müssen Sie erst Ihren alten Vertrag kündigen. Hierzu gilt normalerweise die vertraglich festgesetzte Kündigungsfrist. Im Falle einer Preiserhöhung können Sie aber von einem sofortigen Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, dieses ist in der Regel ab Erhalt der Preiserhöhung zwei Wochen gültig.
  3. Grundversorgung als neuer Tarif: Sobald Sie Ihren alten Energievertrag aufgelöst haben, landen Sie automatisch in der Grundversorgung.
  4. Weiter Preise vergleichen: Mit dem Wechsel ist Ihnen aber nicht für alle Zeiten der beste Tarif garantiert, schließlich verändern sich die Preise fortwährend. Gerade die Grundversorgung wird irgendwann wieder verhältnismäßig teuer sein, sodass sich ein erneuter Wechsel rentiert. Für Grundversorger gilt stets eine Kündigungsfrist von 14 Tagen.

Mit unserem Wechselservice entfallen all diese Schritte, wir übernehmen die gesamte Arbeit und kümmern uns Jahr für Jahr darum, dass Sie im günstigsten Tarif sind, egal ob das die Grundversorgung ist oder nicht. Für unsere Kunden gibt es also nur folgende Checkliste: Einmal anmelden, jährlich sparen!

Jetzt zurücklehnen und jedes Jahr sparen!