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Strom

Auf der Suche nach dem besten Stromanbieter? So finden Sie ihn garantiert!

19. Oktober 2018

von Stephanie Hein

Den besten Stromanbieter finden – keine leichte Aufgabe

Seit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes im Jahre 1998 hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, seinen Stromanbieter frei zu wählen. Die Liberalisierung führte vor allem dazu, dass viel mehr Versorger mit ganz unterschiedlichen Preismodellen auf dem Markt aktiv sind. Die Suche nach dem besten Stromanbieter wird häufig durch viele Faktoren beeinflusst – oftmals ist also nicht ganz einfach, den optimalen Versorger zu finden.
Aufgrund undurchsichtiger Preisgestaltung, unfairen Tarifbedingungen sowie immer wieder aufkommenden Meldungen über unseriöse Unternehmen auf dem Energiemarkt scheuen viele Verbraucher den Wechsel. Das Beschwerdeportal Reclabox beispielsweise hat mittlerweile mehr als 11.000 Stromanbieter-Beschwerden erhalten, alleine im Laufe des Jahres 2018 haben sich über 2.000 verärgerte Kunden sich zu Wort gemeldet. Dennoch: Ein Anbieterwechsel rechnet sich finanziell fast immer! Wichtig ist jedoch, sich vor dem Wechsel genau zu informieren und die eigene Situation gut zu kennen.

 

Tipp 1: Prüfen Sie die Tarifkonditionen genau

Die unterschiedlichen Stromanbieter am Markt fallen vor allem durch verschiedene Preismodelle auf. Insbesondere bei Paketpreisen ist es oftmals schwer, den exakten Preis für eine Kilowattstunde zu ermitteln. Hier erwirbt der Kunde eine bestimmte Menge an Kilowattstunden zu einem festgelegten Preis. Das Paket wird dann zu einem Festpreis, vielfach gegen Vorkasse, monatlich abgerechnet. Dies hat zwei große Nachteile:

Auch jahreszeitliche Schwankungen, z.B. im Heizverhalten, machen es in der Praxis fast unmöglich, den Verbrauch so exakt zu koordinieren, dass sich ein Paketpreis für den Verbraucher rechnet.

Ebenfalls sollten Sie die Konditionen der Verträge genau beachten. Vielfach werden lange Anschlusszeiten festgelegt. So können Anbieter mit günstigen Tarifen locken und Kunden dann über unflexible Anschlusszeiten langfristig an sich binden.

 

Tipp 2: Lesen Sie das Kleingedruckte, wenn es um Bonuszahlungen geht

Ein beliebtes Mittel, um Neukunden zu locken, sind Bonuszahlungen. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten. Vielfach handelt es sich hierbei um einen

Grundsätzlich machen Bonuszahlungen einen Wechsel attraktiv. Es gilt jedoch, das Kleingedruckte zu beachten. Teilweise sind die Boni an bestimmte Bedingungen geknüpft. Beispielsweise kann es sein, dass ein Anbieter den Bonus nur gewährt, wenn der Strom ausschließlich privat genutzt wird. Selbst eine freiberufliche Tätigkeit kann dann dazu führen, dass die Zahlung aberkannt wird.

Außerdem sollte über den Bonus nicht der eigentliche Strompreis ignoriert werden. Teilweise sind die Tarife oder Anbieter, die mit einem solchen Bonus locken, nicht die günstigsten. Ein genaues Nachrechnen lohnt sich also, wenn man den besten Stromanbieter finden möchte.

Bevor Sie einen Vertrag mit einem neuen Versorger unterschreiben, sollten Sie die Tarifkonditionen genau prüfen und das Kleingedruckte lesen! So vermeiden Sie im Vertragsverhältnis böse Überraschungen.

Tipp 3: Achten Sie auf langfristige Preisgarantien, um unliebsamen Überraschungen zu vermeiden

Eine weitere Falle zeigt sich bei den Preisgarantien. In der Regel läuft ein Stromvertrag mindestens zwölf Monate. Der beworbene Preis für die Kilowattstunde oder das Paket kann jedoch eine kürzere Laufzeit aufweisen. In diesen Fällen korrigieren die Anbieter häufig nach drei oder sechs Monaten den Preis nach oben. Deshalb sollten Sie genau darauf achten, wie lange die Preisgarantie gilt.

Ein Anbieter, der eine Preisstabilität über die gesamte Vertragslaufzeit gewährleistet, zeigt sich als vertrauensvoller Partner. Einige Anbieter vertrauen auch darauf, dass die Kunden nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit nicht erneut wechseln. So werden kleinere Erhöhungen vorgenommen, die häufig gar nicht auffallen, da die Abschlagszahlungen gleich bleiben. Erst zum Jahresende, mit der Gesamtabrechnung, zeigen sich dann die wahren Kosten.

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Tipp 4: Stellen Sie sicher, dass der Versorger verschiedene Kontaktmöglichkeiten zur Auswahl stellt

Viele Beschwerden über Stromunternehmen beziehen sich auf die fehlende Kundenfreundlichkeit. Wenn es darum geht, einen direkten Kontakt zum Anbieter herzustellen, legen viele Unternehmen den Kunden unnötig Steine in den Weg. Einige schwarze Schafe bauen darauf, dass die Verbraucher die Kontaktaufnahme abbrechen, wenn die Kommunikation erschwert wird. Deshalb sollten Sie bei der Suche nach dem besten Stromanbieter auch prüfen, welche Kontaktmöglichkeiten angeboten werden. Ein Indiz für die Kundennähe ist immer auch die offizielle Webseite. Ist diese klar und verständlich oder finden sich mehrere Optionen für die Kontaktaufnahme, stehen die Chance gut, dass auch eine direkte Kommunikation mit dem Unternehmen möglich ist.

 

Tipp 5: Ökostrom gesucht? Kontrollieren Sie die Aussagekraft der angegebenen Ökostromzertifikate

Vielen Kunden ist es inzwischen wichtig, dass ihr Strom nachhaltig erzeugt wird. Viele Anbieter haben auf diesen Trend reagiert und entsprechende Tarife in ihr Angebot aufgenommen. Wer wirklich etwas verändern möchte und echten Ökostrom beziehen will, sollte jedoch einen genauen Blick auf die Zertifikate und den Anbieter selbst werfen. Die Auswahl wird durch die verschiedene Ökostromzertifikate und -siegel nicht einfacher. Die Siegel ok-power sowie das Grüner Strom-Label sind Beispiele für Zertifizierungen, die sicherstellen, dass der Strom in diesem Tarif zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt.

Nur wenige Anbieter vertreiben ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen. Wer Wert darauf legt, ein Unternehmen zu unterstützen, das sich komplett dem Ökostrom verpflichtet hat, sollte also den Erzeuger in seiner Gesamtheit betrachten.

 

Tipp 6: Nutzen Sie Bewertungsportale, um einen zuverlässigen Stromlieferanten finden

Zu beurteilen, ob ein Anbieter zuverlässig ist oder nicht, ist nicht immer einfach. Eine gute Anlaufstelle sind die zahlreichen Bewertungs- und Beschwerdeportale im Internet. Hier teilen Verbraucher ihre Erfahrungen und helfen so, schwarze Schafe von ehrlichen Anbietern zu trennen. Unter anderem lässt sich so erkennen, ob ein Stromversorger seine Versprechen bezüglich der Boni einhält. Wichtig sind auch Informationen darüber, ob die Kommunikation reibungslos verläuft. Ist der Kundenservice hilfreich und jederzeit erreichbar? Stellt sich der Stromversorger bei einer Kündigung quer? Lockt ein Anbieter zunächst mit besonders günstigen Tarifen, nur um dann versteckte Preiserhöhungen durchzusetzen? Wie transparent sind die Abrechnungen und kommen die Rechnungen fristgerecht? Sind die Geschäftsbedingungen fair und klar verständlich? Für diese und ähnliche Informationen sind die Portale zuverlässige Quellen.

 

Tipp 7: Anbieterwechsel abgeben

Die Wahl des richtigen Stromanbieters kann also recht anstrengend sein. Nicht nur gilt es, die zahlreichen Kriterien zu beachten – die Fülle an Anbietern macht die Suche nicht leichter. Wer sich die Suche also erleichtern möchte, kann unsere Expertenberatung und unseren automatischen Wechselservice in Anspruch nehmen.

Bevor wir einen Anbieter und einen Tarif empfehlen, haben wir die genannten Faktoren bereits überprüft:

Auf diese Weise können wir einen jährlichen Wechsel durchführen, durch den Sie immer wieder von günstigeren Preisen und neuen Bonuszahlungen profitieren. Neben allen Vertragsangelegenheiten übernehmen wir außerdem die Kommunikation mit dem alten und neuen Versorger – Sie müssen sich also um nichts mehr kümmern!

 

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