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Strom

4 Tipps, mit denen Sie schon heute erneuerbare Energien fördern können

20. August 2021

von Anne Härtling

Die Zukunft ist jetzt. Auch wenn die politischen Ziele für den Umstieg auf erneuerbare Energien langfristig gesteckt sind, können sie bereits heute einsteigen und Ihren Teil zur Energiewende beitragen. Mit unseren 4 einfachen Tipps ist das ganz einfach.

1. Der richtige Ökostromtarif

Statt zu viel in der Grundversorgung zu zahlen, können Sie Geld sparen und gleichzeitig die Erneuerbaren fördern, indem Sie in einen Ökostromtarif wechseln.

Ökostromversorger investieren in die erneuerbaren Energiequellen sowie in deren Infrastruktur. Durch die Nutzung von Ökostromtarifen kann der Ausbau vorangetrieben werden. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Tarifs auch auf Öko-Siegel, die Aufschluss über die Standards des Versorgers geben.

Und wechseln Sie jedes Jahr den Ökostromanbieter, sind Sie garantiert noch günstiger dran als in der Grundversorgung oder bei einem anderen Anbieter.

2. Strom sparen

Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Erdöl bringt einen erhöhten Strombedarf mit sich, der von den erneuerbaren Energien aufgefangen werden muss. Das Laden von Elektroautos, die Herstellung von grünem Wasserstoff oder der Betrieb von Wärmepumpen erhöhen den Strombedarf und sind nur mit Ökostrom umweltfreundlich.

Um das Netz zu entlasten und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu schonen, kann jede*r einzelne im Haushalt und Alltag Strom sparen. Hier geht es zu den besten Wechselpilot Stromspar-Tipps.

3. Investition in eine Photovoltaikanlage

Die Energiewende muss dezentral organisiert werden. Das bedeutet, dass nicht mehr große Kraftwerke allen Strom produzieren, sondern auch kleinere Produktionsschwerpunkte entstehen. Jede*r Einzelne kann mit einer privaten Photovoltaikanlage auf dem Dach dazu beitragen. Der produzierte Strom kann im eigenen Haushalt verwendet werden und Überschüsse werden ins Stromnetz eingespeist und vergütet.

Für Eigentümer*innen von Mietobjekten kann sich eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Mieterstrommodell lohnen. Dabei profitieren beide Seiten von grünem Strom und fairen Preisen.

4. Beteiligung an einer Energiegenossenschaft

Seit mehreren Jahren bekommen auch sogenannte (Bürger-)Energiegenossenschaften immer mehr Zulauf. Die Betätigung der Energiegenossenschaften kann vielfältig sein. Durch den Kauf von Genossenschaftsanteilen werden beispielsweise Projekte zur Gewinnung von erneuerbarer Energie gefördert. Auch die Ausstattung der Mitglieder mit eigenen Photovoltaikanlagen kann ein Modell sein.

Besonders auf lokaler Ebene können Energiegenossenschaften Einfluss nehmen. Zum Beispiel auch durch die Förderung von lokalen Wind- oder Solarparks.

Zukunft der erneuerbaren Energien in Deutschland

Bei Solar und Wind, den beiden wichtigsten Standbeinen der erneuerbaren Energien in Deutschland, sind gegensätzliche Trends zu verzeichnen.

Während bei der Photovoltaik der lang ersehnte Aufschwung merkbar wird, stagniert der Windkraft-Zubau auf einem niedrigen Niveau. Gründe dafür sehen Experten bei der Politik.

Durch Neuerungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und erschwerte Planungs- und Genehmigungsverfahren wird der Windkraft-Ausbau zurückgeworfen. Die vor einigen Jahren eingeführte Ausschreibungspflicht für neue Windenergieanlagen sowie die erweiterten Abstandsregelungen zu Wohnbebauung erschweren den Ausbau deutlich.

Photovoltaikanlagen dagegen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Sogar die Produktion der Solarzellen in Deutschland wurde in diesem Jahr wieder aufgenommen.

Auf der Suche nach dem passenden Ökostromtarif?

Wechselpilot kann helfen! Wir suchen den passenden Tarif für Sie und wechseln Sie jedes Jahr in einen neuen, damit Sie jährlich sparen. Voll automatisch. Die Förderung erneuerbarer Energien war noch nie so einfach.