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Alles Wissenswerte über TV-Streaming

Das Fernsehen von heute

Nach der Arbeit ab aufs Sofa und Fernseher an: So sieht das Abendprogramm für viele Menschen aus. Doch wo man früher noch mit der Fernbedienung durch die Kanäle zappte, nutzen viele Verbraucher ihren TV-Anschluss gar nicht mehr.

Das ist auch nicht nötig, schließlich lässt sich per Internet-Streaming der neueste Hollywood-Blockbuster oder die nächste Staffel der Lieblingsserie auch einfach online genießen. Ob Netflix, Disney+ oder Prime, die Auswahl an möglichen Streamingdiensten ist riesig.

Wir beantworten Ihnen alle wichtigen Fragen zum Thema Streaming: Was ist das eigentlich? Wer sind die größten Anbieter? Und wie schnell muss das Internet eigentlich sein?

Was ist Streaming?

Datenübertragung über das Internet

Beim Streaming rufen Sie Videoinhalte über das Internet ab. Diese werden Ihnen von entsprechenden Anbietern zur Verfügung gestellt und können von Ihnen genutzt werden, wann immer Sie wollen. Darin unterscheidet sich Streaming vom klassischen Rundfunk: Sie müssen das Programm nicht live ansehen. Stattdessen ist es jederzeit verfügbar, und alle Kunden haben stets Zugriff. Man spricht hier auch vom Video-on-Demand (VOD).

Eine Ausnahme ist das Live-Streaming: Hier rufen Sie in Echtzeit einen Strom an Bewegtbildinformationen ab, wie es vor allem bei Sportübertragungen der Fall ist. Die meisten größeren Anbieter wie Sky oder DAZN ermöglichen es Nutzern aber auch, die Übertragung im Nachhinein als VOD zu verfolgen.

Ein Sonderfall sind zudem Plattformen wie Twitch: Hier handelt es sich um ein Live-Streaming-Portal, auf dem vor allem Videospiele und E-Sports-Events übertragen werden. Das Angebot ist dezentralisiert, jeder kann als User selbst Streams starten. Fundamentaler Bestandteil des Twitch-Erlebnisses ist die Interaktion von Streamer und Zuschauer via Chat. Diese Form der Unterhaltung erfreut sich bei der jüngeren Generation mittlerweile großer Beliebtheit. Streaming kann sich auch auf das Streaming von Audioinhalten beziehen, also etwa auf Online-Radio oder auf Musikplattformen wie Spotify. Gemeinhin ist mit Streaming aber vorwiegend Video-Streaming gemeint.

Egal welche Zahl vor dem G steht, gemeint sind stets Mobilfunkstandards für das Handy. Das G steht dabei für Generation – somit bezeichnen die verschiedenen Nummern lediglich unterschiedliche Evolutionsstufen mobiler Netztechnologien. Die neueste Phase ist momentan 5G (= 5. Generation). Damit verschwindet langsam der LTE-Standard (Long Term Evolution), denn dieser gehört noch zur 3. Generation und wird manchmal auch als 3.9G bezeichnet.

Netflix, Amazon Prime, Disney Plus: Alle wichtigen Anbieter im Überblick

Diese Streaming-Plattformen gibt es

Wer im Internet nach Streaming-Anbietern sucht, findet einen regelrechten Urwald an Angeboten. Wir stellen Ihnen hier die bekanntesten kurz vor!

  • Netflix: Der Platzhirsch unter allen Streaming-Diensten überzeugt mit einer großen Palette an Filmen und Serien, wobei gerade neuere Kinofilme jedoch oft fehlen. Dafür wartet der Marktgigant mit einer großen Reihe an Eigenproduktionen auf. Der Basistarif kostet 7,99 Euro im Monat, für mehr Endgeräte oder eine höhere Bildqualität kann sich der Preis auf bis zu 17,99 Euro erhöhen.
  • Amazon Prime: Auch Amazon hat ein umfangreiches Angebot an Filmen und Serien, lediglich an Eigenproduktionen mangelt es mitunter. Dafür beinhaltet der Service noch weitere Prime-Vorteile, zusätzlich gibt es etwa noch Gratisversand und Musikstreaming. Die Kosten liegen bei 7,99 pro Monat, für Studierende und Azubis gibt es 50 Prozent Rabatt.
  • Disney Plus: Disney ist der vielleicht größte Medienkonzern der Welt und hat in seinem hauseigenen Streaming-Channel dementsprechend viele hochwertige Originalproduktionen zu bieten. Nicht nur klassische Disney-Animationsfilme, sondern auch Pixar und Marvel sowie die Star Wars-Franchise gehören zum Unternehmen. Dafür fallen monatlich 8,99 Euro an.
  • Joyn: Im Gegensatz zu seinen internationalen Rivalen legt Joyn den Fokus auf deutschsprachige Serien. Zusätzlich sind die meisten herkömmlichen Fernsehsender via Internet-TV verfügbar. Die Basisversion ist gratis, Kunden müssen dann aber mit Werbung und weniger Inhalten vorlieb nehmen. Joyn Plus kostet 6,99 Euro pro Monat.
  • Apple TV+: Apple bietet ausschließlich Eigenproduktionen an, daher ist das Sortiment recht überschaubar. Dafür kostet es monatlich lediglich 4,99 Euro – oftmals gibt es auch ein Jahresabo als Bonus dazu, wenn man ein Apple-Produkt erwirbt.
  • Sky Ticket: Der größte Pay-TV-Sender Deutschlands bietet verschiedene Pakete an, die zwischen 10 und 40 Euro pro Monat kosten. Am bekanntesten ist Sky natürlich für sein umfangreiches Sportprogramm, jahrelang war der Sender die Adresse schlechthin für alle Fußballfans der 1. und 2. Bundesliga. Mittlerweile musste Sky aber Teile der Rechte an Konkurrenten wie DAZN abgeben.
  • Maxdome: Das 2006 ins Leben gerufene Video-on-Demand-Portal gehörte lange Zeit zur ProSiebenSat.1 Mediagruppe. Diese fokussiert sich nun allerdings nun vor allem auf Joyn als zentrale Marke, Maxdome wechselte Ende 2021 den Besitzer. Wie sich das Sortiment in Zukunft entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Wie schnell muss mein Internet fürs Streaming sein?

So schauen Sie Ihre Lieblingsserie ruckelfrei

Damit es beim Internet-TV nicht dauernd stockt, ist eine schnelle Internetverbindung nötig. Eine Mindestbandbreite lässt sich nicht pauschal angeben, denn der nötige Speed hängt auch davon ab, welche Auflösung das Video hat. Im Allgemeinen können wir Sie aber beruhigen: Mit einem herkömmlichen Internettarif dürften sich Filme und Serien in Normalqualität problemlos genießen lassen.

Theoretisch reicht schon eine Internetgeschwindigkeit von mindestens 1 Mbit/s, dann sehen Sie Inhalte aber nur in SD – gestochen scharf sieht anders aus. Um das Bild in vollem HD begutachten zu können, sollten es schon 5 Mbit/s oder mehr sein. Für eine 4K-Auflösung empfehlen wir eine Bandbreite von mindestens 15 oder gar 25 Mbit/s.

Ein normaler DSL-Tarif verspricht 16 oder 32 Mbit/s, in der Realität kommt jedoch oftmals deutlich weniger an. Zudem ist das Netz automatisch langsamer, wenn viele Endgeräte gleichzeitig das WLAN nutzen. Ähnlich sieht es bei Kabel-Internet aus: Hier sind in der Theorie zwar Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s drin, in der Praxis ist dieser Wert aber deutlich geringer, zumal es während Stoßzeiten zu starkem Leistungsverlust kommen kann. Sorgenlos streamen können Sie aber auf jeden Fall über Glasfaser.

So oder so sollten Sie überprüfen, wie schnell Ihr Internet wirklich ist, wenn es beim Streamen immer wieder zu Hängern kommt. Hierzu empfiehlt sich einen Speedtest – dieser misst genau nach und teilt Ihnen mit, mit welchem Tempo Sie tatsächlich surfen.

FAQ

Sie haben Fragen? Wir die Antworten!

Ein Smart-TV kann sich mit dem Internet und mit Streaming-Diensten verbinden. Es handelt sich also nicht mehr um einen reinen Fernseher, er besitzt nun auch Funktionen eines Computers. Mit einem Smart-TV können Sie etwa im Internet surfen. Zudem besitzt dieser Apps von bekannten Streaming-Anbietern – so können Sie Netflix direkt über Ihren Fernseher schauen und müssen nicht umständlich Ihren Rechner anschließen.

Falls Sie Filme und Serien nicht ohne Unterbrechungen wiedergeben können, muss ein höherer Speed her. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass Sie einen neuen Tarif benötigen: Versuchen Sie zuvor erst, etwaige Störfaktoren zu eliminieren und die Geschwindigkeit so zu verbessern. Ist Ihr Router beispielsweise weit von einem drahtlos angeschlossenen Endgerät entfernt, so sollten Sie diesen anderswo platzieren oder einen Repeater in Erwägung ziehen, welcher das Signal verstärkt. Generell gilt auch: Die Verbindung über ein analoges LAN-Kabel ist immer schneller als über WLAN.

Ja, manche Anbieter bieten diesen Service an. Das ist etwa dann nützlich, wenn Sie eben keinen High-Speed-Tarif haben – dann können Sie sich den Film oder die Serienfolgen im Vornherein herunterladen und ruckelfrei abspielen. Gleiches gilt auch für den Konsum von Videoinhalten von unterwegs, schließlich soll dafür nicht das kostbare Datenvolumen belastet werden. Selbst ein Film in Standardqualität kann da schon mal mehrere Gigabyte verschlingen.

Mit Wechselpilot in vier Schritten zum besten Tarif

Zu langsames Internet? So wechseln wir Sie in einen Vertrag mit besserem Speed

Jetzt Internet-Tarif wechseln und mit Wechselpilot Kosten sparen. Der Trick ist, Tarife miteinander zu vergleichen und den Internetanbieter regelmäßig zu wechseln. Damit Sie neben Geld auch Zeit sparen, übernehmen wir gerne den gesamten Prozess für Sie. Alles, was Sie dafür tun müssen, erklären wir Ihnen hier.

  1. Daten übermitteln
    Teilen Sie uns mit, was Ihnen bei Ihrem neuen Internetvertrag wichtig ist. Nutzen Sie dafür unsere Tarifauswahl oder laden Sie einfach Ihre Rechnung hoch, wir nutzen diese dann als Referenz.
  2. Tarifvorschläge anschauen
    Egal ob Sie die Daten manuell eingegeben oder unseren Rechnungscheck benutzt haben, wir analysieren diese Informationen und schlagen Ihnen davon ausgehend mehrere Tarife vor.
  3. Angebot aussuchen
    Nun haben Sie die Wahl: Teilen Sie uns mit, welcher Tarif Ihnen am besten gefällt. Wir leiten dann sofort Ihren Vertragswechsel in die Wege.
  4. Vertrag abschließen
    Zuletzt müssen Sie nur noch Ihren neuen Internetvertrag abschließen – das geht ganz bequem über Ihr Wechselpilot-Konto. Mehr müssen Sie nicht tun, wir erledigen den Rest!
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