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Der Frühjahrsputz ist die perfekte Gelegenheit, Energieverbrauch und Kosten zu senken. Kühl- und Gefriergeräte sind große Stromfresser, Dichtungen sollten geprüft, das Gefriergerät regelmäßig abgetaut und Lüftungsgitter gereinigt werden, um die Effizienz der Geräte zu steigern. Haushaltsgeräte profitieren von Pflege wie der Entkalkung vom Wasserkocher oder der Reinigung des Flusensiebs. Heizkörper können entstaubt und entlüftet werden, da Staub die Energieausbeute um bis zu 25 % reduziert. Alte Geräte sollten fachgerecht entsorgt und durch kostensparende Modelle ausgetauscht werden. LED-Lampen sparen bis zu 90 % Strom und halten länger.

Die ersten sonnigen Tage heben die Stimmung und geben neue Motivation: Die perfekte Gelegenheit für einen Frühjahrsputz. Dabei geht es nicht nur um gründliche Sauberkeit, sondern auch darum, Kosten zu senken und den Energieverbrauch zu reduzieren. Unsere 5 Tipps zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten. 

Oder machen Sie es sich noch einfacher: Mit Wechselpilot sparen Sie jedes Jahr bis zu 450 € an Strom- und Gaskosten, ganz ohne Aufwand. Der Anbieterwechsel wird komplett automatisch erledigt – von der Kündigung des bisherigen Versorgers bis hin zum Wechsel und der gesamten Kommunikation mit dem Energieversorger.  

1. Tipp zum Frühjahrsputz: Kühl- und Gefriergeräte fit machen

Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Um die Effizienz der Geräte zu verbessern und auch die Kosten im Energieverbrauch zu senken, sind folgende drei Schritte wichtig zu beachten: 

  • Dichtungen überprüfen
    Türdichtungen von Kühlschränken und weiteren Geräten müssen frisch genug sein, um sicherzustellen, dass keine Kälte entweichen kann. Verschmutzte oder beschädigte Dichtungen erhöhen nämlich den Energieverbrauch, da Kälte entweicht und die Geräte somit länger arbeiten müssen, um die gewünschte Temperatur zu halten. 
  • Gefrierfach abtauen
    Der BUND Hessen empfiehlt, das Tiefkühlfach 1-2 Mal jährlich abzutauen, am besten vor dem Sommer, bevor die heißen Temperaturen starten: Stecker ziehen, Schmelzwasser auffangen und das Gerät gründlich säubern und trocknen lassen.

Eine Beispielrechnung: Verbraucht der Gefrierschrank 200 kWh im Jahr und hat eine 1 cm dicke Eisschicht, steigt der Verbrauch je nach Zustand um 10 bis 15 %. 

  • Lüftungsgitter reinigen
    Damit der Kompressor der Kühl- und Gefriergeräte länger läuft, ist es außerdem wichtig, die Lüftungsgitter und die Rückseite des Kühlschrankes zu entstauben. Der Staub behindert nämlich die Wärmeabgabe und ist verantwortlich dafür, dass der Kompressor mehr Strom verbrauchen muss.  
Frühjahrsputz: Eisfach enteisen und Energiekosten sparen

2. Tipp: Haushaltsgeräte pflegen

Ein gut gepflegtes Haushaltsgerät funktioniert nicht nur länger, sondern spart auch Energiekosten ein. Der Frühjahrsputz ist die perfekte Gelegenheit, um Kalk, Schmutz und Ablagerungen zu entfernen und die Geräte aufzufrischen.  

  • Waschmaschine reinigen
    Kalk, Schmutz und Rückstände beeinträchtigen die Leistung der Waschmaschine. Besonders das Flusensieb sollte regelmäßig geleert werden: Es befindet sich meistens unterhalb der Maschine und fängt Fussel, Geldstücke und andere Rückstände auf. Ein verstopftes Sieb führt dazu, dass die Wäsche muffig und feucht bleibt, wodurch zusätzliche Waschgänge nötig werden. Auch die Trommel profitiert von einer Reinigung mit einem 90-Grad-Leerprogramm, das Ablagerungen entfernt und die Hygiene verbessert.  
  • Elektrogeräte entkalken
    Geräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschinen oder Bügeleisen verbrauchen deutlich mehr Energie, wenn sie verkalkt sind. Die Kalkschicht erhöht den Stromverbrauch von 10 – 50 %, je nach Dicke des Kalkbelags. Mit einer Mischung aus Essigessenz und Wasser lassen sich diese einfach entfernen. Die Geräte anschließend gründlich mit klarem Wasser abwischen, damit sich die Rückstände vollständig lösen.  
  • Staubsaugerfilter wechseln 
    Verstopfte Filter reduzieren die Saugkraft und führen zu längeren Ladezeiten. Der Filter kann je nach Staubsaugermodell entweder regelmäßig ausgeklopft, abgewaschen oder ausgetauscht werden. 

3. Tipp: Heizungs- und Wärmeverteilung optimieren

Laut des Umweltbundesamtes macht Heizenergie etwa 70 % des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt aus. Hier liegt enormes Potenzial, um nachhaltig zu handeln und Kosten einzusparen: 

  • Heizkörper entstauben und entlüften
    Staub auf den Heizkörpern kann den Energieverbrauch, um bis zu 25 % erhöhen, deshalb sollten die Heizungen mindestens einmal im Jahr gereinigt werden. Zusätzlich kann regelmäßiges Entlüften die Heizleistung um bis zu 15 % verbessern: Hierzu wird das Ventil am Heizkörper mit einem Entlüftungsschlüssel vorsichtig geöffnet, bis Luft hörbar entweicht. Sobald Heizwasser austritt, wird das Ventil wieder geschlossen. Ein Tuch oder Gefäß hilft dabei, das Wasser aufzufangen, bevor die Heizung wieder in Betrieb genommen wird. 
  • Fenster- und Türdichtungen prüfen
    Undichte Fenster und Türen können einen Wärmeverlust von 20 % verursachen. Beschädigte und poröse Dichtungen lassen die Wärme aus den Räumen entweichen und treiben die Energiekosten in die Höhe.

4. Tipp: Geräte-Inventur und Umgang mit Geräten

Der Frühjahrsputz ist ein guter Anlass, alle Elektrogeräte im Haushalt einmal bewusst durchzugehen: Welche funktionieren noch, welche benötigen nur eine Reinigung, welche sollten repariert oder ersetzt werden? 

  • Alte Geräte überprüfen und reparieren
    Ältere Geräte verbrauchen oft deutlich mehr Strom als moderne Modelle. Vor der Entsorgung sollte geprüft werden, ob eine Reparatur möglich ist, da dies oft umweltfreundlicher und kostengünstiger ist. Repair-Cafes oder Fachwerkstätten bieten für Reparaturen ihre Hilfe an. 
  • Wann lohnt sich ein Austausch der Geräte?
    Laut einer Studie des Umweltbundesamt hängt es vom Gerät, seinem Stromverbrauch und der Nutzung ab, ob ein Austausch sinnvoll ist.  Beispielsweise sollten Gefriergeräte ab 430 kWh/Jahr, Kühlschränke ab 240 kWh/Jahr und Kühl-Gefrierkombinationen ab 340 kWh/Jahr neu gekauft werden.

Eine Beispielrechnung: Der Stromverbrauch eines Kühlschrankes lässt sich berechnen mit: Laufzeit (h) x Leistung (W) = kWh/Jahr. Bei 12 Stunden täglicher Laufzeit und 100 Watt Leistung ergibt das 1.752 Stunden x 100 Watt = 175.000 Watt / Stunde ≈ 175 kWh / Jahr. 
Wattzahlangaben sind auf dem Typenschild im Kühlschrankinneren zu finden. 

  • Altgeräte richtig entsorgen:
    Defekte Geräte gehören nicht in den Hausmüll. Stattdessen sollen Geräte bei Wertstoffhöfen, Händlern oder Herstellern abgegeben werden, da sie für eine fachgerechte Entsorgung oder Wiederverwertung sorgen. In E-Geräten stecken Stoffe wie Quecksilber, Blei oder Cadmium, die bei falscher Entsorgung Menschen und Umwelt belasten können. Gleichzeitig enthalten sie wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber oder Platin, die durch Recycling zurückgewonnen und wiederverwendet werden können. 
  • Rebound-Effekt vermeiden: 
    Der Rebound-Effekt beschreibt, dass Einsparungen durch effizientere Technik teilweise wieder verloren gehen, weil Menschen ihr Verhalten anpassen. Etwa, indem sie nach dem Kauf einer effizienteren Heizung die Temperatur höher als vorher stellen, weil sie ja nun im Schnitt weniger Energie verbrauchen. Dadurch werden theoretische Einsparungen bis zu 30 % reduziert, besonders beim Heizen.

5. Tipp: Beleuchtung beim Frühjahrsputz optimieren

Nach oben schaut man im Alltag selten, dabei setzt sich gerade auf Deckenlampen schnell Staub und Schmutz ab: 

  • Lampen und Leuchten abstauben
    Staub auf Lampen und Lampenschirmen mindert die Lichtausbeute. Regelmäßiges Abwischen sorgt dafür, dass Leuchten wieder ihre volle Helligkeit erreichen. 
  • Auf LED-Lampen umsteigen
    LEDs verbrauchen bis zu 90 % weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und halten deutlichen länger.