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Internettarife – das müssen Sie wissen

Alle wichtigen Informationen im Überblick

Zahle ich zu viel für meinen DSL-Vertrag? Wenn Sie sich diese Frage schon einmal gestellt haben, dann geht es Ihnen wie etlichen anderen Menschen. Doch inmitten eines regelrechten Labyrinths aus dutzenden unterschiedlichen Tarifen kann man als Verbraucher schnell den Überblick verlieren. Ohnehin ist für Laien das Thema DSL häufig mit vielen Fragezeichen behaftet. Gerade deshalb verpassen viele Nutzer jedoch die Chance auf einen besseren oder leistungsstärkeren Tarif.

Schluss mit dieser Unwissenheit! Wir klären Sie hier über alle wichtigen Sachverhalte auf: Wie funktioniert DSL? Welche Tarife und Anbieter gibt es? Und wie kann Wechselpilot Sie automatisch in den optimalen Internetvertrag wechseln?

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Was ist DSL?

Internet ist nicht gleich Internet

Ohne schnellen Netzzugang kommt heutzutage kaum jemand mehr aus, schließlich ist man über das Internet vom eigenen PC mit der ganzen Welt verbunden. Für die Herstellung dieser Verbindung gibt es allerdings diverse Möglichkeiten – 4G/LTE, Kabel und natürlich DSL sind nur einige der kryptischen Begriffe, die solche Vernetzungsarten beschreiben. Doch was verbirgt sich dahinter?

Was bedeutet DSL?

DSL steht für Digital Subscriber Line und bezeichnet einen gängigen Übertragungsstandard für leitungsvermitteltes Internet. Im Gegensatz zum Kabelinternet wird hierfür das Telefonnetz verwendet – ein Großteil aller Verbraucher gelangt hierzulande auf dieser Art und Weise ins World Wide Web. Als ursprüngliche Technologie fungierte ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line), doch mittlerweile gibt es auch leistungsstärkere Weiterentwicklungen, wodurch eine höhere Internetgeschwindigkeit erreicht werden kann. Dazu gehört vor allem VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line).

DSL wird über Kupferkabel vermittelt, noch deutlich schneller ist indes die Übertragung über Glasfaserkabel. Die hierfür benötigte Infrastruktur ist in Deutschland allerdings noch nicht großflächig ausgebaut, daher ist DSL hierzulande weiterhin der etablierte Übertragungsstandard. Doch ganz gleich ob Kabel, DSL oder Glasfaser, im Vergleich zu veralteten Zugangstechniken wie der Einwahl via Telefonmodem bieten all diese Technologien eine hohe Datenübertragungsrate an. Das ist das Hauptkennzeichen von sogenanntem Breitbandinternet.

2G, 3G, 4G, 5G – was ist der Unterschied?

Egal welche Zahl vor dem G steht, gemeint sind stets Mobilfunkstandards für das Handy. Das G steht dabei für Generation – somit bezeichnen die verschiedenen Nummern lediglich unterschiedliche Evolutionsstufen mobiler Netztechnologien. Die neueste Phase ist momentan 5G (= 5. Generation). Damit verschwindet langsam der LTE-Standard (Long Term Evolution), denn dieser gehört noch zur 3. Generation und wird manchmal auch als 3.9G bezeichnet.

Eines ist all jenen Technologien gemeinsam: Sie sind drahtlos und werden über Sendemasten vermittelt. Zudem handelt es sich dabei um ein sogenanntes Shared Medium. In anderen Worten: Man teilt sich das Netz mit anderen Nutzern, deswegen ist die maximale Geschwindigkeit unter anderem von der Anzahl gleichzeitiger User abhängig. Bei Satelliten-Internet gibt es dieses Problem nicht, die Kosten hierfür sind jedoch vergleichsweise hoch, gerade wenn nötige Hardware beschafft werden muss.

Für die eigenen vier Wände ist mobiles Internet somit nicht die schnellste oder zuverlässigste Option. Deswegen hat jedes Haus zumeist einen eigenen Zugang. Es handelt sich beim Heiminternet also um eine leitungsgebundene Technologie, selbst wenn das Internet am Ende als drahtloses WLAN am Computer oder Laptop ankommt. Viele Nutzer beziehen ihr Internet etwa über Kabel-TV, bei den Leitungen handelt es sich dann um Koaxialkabel.

DSL, Glasfaser und Kabel – Ein Überblick

DSL im Vergleich näher beleuchtet

Auch wenn alle Breitbandtechnologien grundlegenden Verbraucherbedürfnissen genügen, so gibt es doch einige wichtige Unterschiede. Wir haben DSL mit Kabel und Glasfaser verglichen und nennen Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile aus Verbrauchersicht!

Das spricht für DSL

  • DSL-Anschlüsse sind der dominierende Netzstandard und im Gegensatz zu Glasfasertechnologien überall vorhanden. Damit ist DSL für fast jeden Haushalt in Deutschland eine gangbare Option. Kabelinternet ist zumindest für 17 Millionen Haushalte verfügbar.
  • Für DSL gibt es an jedem Ort viele unterschiedliche Anbieter, was den Konkurrenzdruck aufrecht erhält. Das Gegenteil ist beim Internet über Kabel-TV der Fall: Der Markt wird hier von drei großen Netzbetreibern dominiert (Kabel Deutschland, unitymedia, kabel bw), die zudem nur bestimmte Gebiete beliefern. Kunden haben daher kaum Auswahlmöglichkeiten.
  • DSL-Internet zeichnet sich durch große Zuverlässigkeit aus: Normalerweise gibt es weder Netzstörungen noch plötzliche Leistungsabfälle, schließlich besitzt jeder Haushalt einen eigenen Anschluss. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Kabelinternet um ein Shared Medium: Das Kabel wird also mit anderen Nutzern geteilt, weswegen es in Stoßzeiten regelmäßig zu Schwankungen kommt.

Das spricht gegen DSL

  • Nicht immer bietet DSL eine optimale Surfgeschwindigkeit. Diese ist für DSL nämlich vom Standort und von der Länge der Leitung abhängig – je weiter der Anschluss vom Verteilerkasten entfernt ist, desto langsamer ist auch das Internet.
  • Ohnehin ist der maximale Downloadspeed vergleichsweise gering. Gerade in ländlichen Gebieten liegt dieser gerade einmal bei 16 Mbit/s, mit neuen Übertragungsstandards wie dem Vectoring oder Super-Vectoring sind zumindest bis zu 250 Mbit/s möglich. Dabei werden Störungen auf Kupferdoppeladern kompensiert. Kabelinternet bietet hingegen ein Surftempo von bis zu 1000 Mbit/s – mit Glasfaserkabeln sind gar Datenraten im Gigabit-Bereich drin.
  • Langfristig gehört Glasfasertechnologien die Zukunft, DSL ist also ein auslaufender Übertragungsstandard. Während dieser Umbruch in Ländern wie Südkorea oder Japan längst vollzogen wurde, hinkt Deutschland in dieser Hinsicht allerdings noch weit hinterher.

Es spricht also einiges für und gegen DSL – welche Netztechnologie die beste ist, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Ob DSL Ihre Anforderungen erfüllt, hängt ganz von Ihrem Standort und Ihren Präferenzen ab. 

Vorteile

Vorteile

+ Fast überall verfügbar

+ Große Anzahl an Anbietern

+ Zuverlässige Geschwindigkeit

Nachteile

Nachteile

– Vergleichsweise geringe Datenraten

– Speed abhängig von Leitungslänge

– Auslaufender Übertragungsstandard

Welche DSL-Anbieter gibt es?

Der Anbietermarkt in Deutschland

Wer einen Internetvertrag abschließt, hat zumeist die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern. Das heißt aber bei weitem nicht, dass Ihnen sämtliche Optionen offenstehen. Bevor Sie sich näher mit verschiedenen Internet-Providern befassen, sollten Sie erst prüfen, ob DSL in Ihrer Region überhaupt verfügbar ist, und welche Bandbreiten es an Ihrem Standort gibt. Vor allem abseits der städtischen Ballungszentren stehen häufig nicht alle Verbindungsarten zur Verfügung, manchmal sogar nur entweder DSL oder Kabel. Mit einem Verfügbarkeitscheck können Sie ermitteln, welche Technologien und Geschwindigkeiten für Sie zur Auswahl stehen, und bei Bedarf nach einem Kostenvergleich Ihren Internet-Anschluss wechseln. Hier sind die größten Anbieter Deutschlands im Überblick:

Der Marktanteil der Internetanbieter im Überblick
  • Telekom: Die Deutsche Telekom ist mit einem Marktanteil von 27 Prozent der größte Internetanbieter hierzulande. Das Telekom-DSL ist nur ein kleiner Teil der Produktpalette, von mobilem Surfen bis hin zu IP-TV ist alles dabei. Eine bekannte Tochter ist obendrein Congstar.
  • Vodafone: Nur knapp dahinter rangiert Vodafone mit einem Marktanteil von 25 Prozent. Neben dem Vodafone-DSL können Kunden ihr Internet auch via TV-Vertrag beziehen, denn mit Kabel Deutschland ist außerdem der führende Anbieter für Kabelinternet Teil des Unternehmens.
  • 1&1: Der dritte Branchenriese ist 1&1 mit einem Marktanteil von 23 Prozent. Zur Marke gehört außerdem das namhafte Tochterunternehmen Drillisch. Das 1&1-DSL ist deutschlandweit verfügbar, hierbei profitiert der Konzern auch von einer langjährigen Partnerschaft mit der Telekom.
  • O2: Nennenswert ist mit einem Marktanteil von 9 Prozent zudem O2, eine Marke des Telekommunikationskonzerns Telefónica. Kunden steht neben dem O2-DSL auch noch Kabelinternet als Option offen, denn O2 darf im Rahmen einer entsprechenden Zusammenarbeit das Vodafone-Netz nutzen.

Weitere namhafte Netzanbieter sind beispielsweise EWE, PŸUR oder eazy. Neben den großen DSL-Providern, die deutschlandweit tätig sind, gibt es zudem noch zahlreiche lokale Internetversorger.

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FAQ

Sie haben Fragen? Wir die Antworten!

Ein DSL-Speedtest stellt fest, wie schnell die tatsächliche Internetverbindung an Ihrem Computer ist. Dieser Service wird online von zahlreichen Seiten angeboten, beispielsweise von Google selbst, aber auch Internetanbieter stellen derartige Tests zur Verfügung. Als Ergebnis erhält ein Nutzer dann den Download- und Upload-Speed der aktuellen Verbindung. Zusätzlich wird der Ping bzw. die Latenz angegeben: Damit ist gemeint, wie viel Zeit vergeht, bis eine vom eigenen PC gestellte Anfrage vom Zielserver beantwortet wird.

Zuerst müssen Sie klären, ob für Ihren gewünschten Anbieter an Ihrem Standort eine DSL-Verfügbarkeit besteht. Gehen Sie hierzu auf die jeweilige Webseite und suchen Sie dort nach dem Verfügbarkeitscheck oder DSL-Check. Dort müssen Sie dann Ihre genaue Adresse eingeben, anschließend wird Ihnen mitgeteilt, welche Tarife an Ihrem Standort möglich sind, und somit auch zwischen welchen DSL-Geschwindigkeiten Sie wählen können.

Probleme mit der DSL-Verbindung lassen sich manchmal nicht vermeiden. Als Kunde steht Ihnen eine schnellstmögliche Beseitigung von Störungen zu, nach einem Kalendertag muss Sie Ihr Anbieter informieren. Ab dem dritten Ausfallstag können Sie eine finanzielle Entschädigung einfordern: Diese beginnt bei zehn Prozent des Monatspreises (mindestens fünf Euro), ab dem fünften Ausfallstag sind es sogar zwanzig Prozent (mindestens zehn Euro). Zudem können Sie Ihre Internetkosten eigenhändig mindern oder gar von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wenn die tatsächliche Internetgeschwindigkeit fortwährend zu gering ist. Überprüfen Sie das mit einem DSL-Speedtest!

Ein DSL-Modem verbindet ein einziges Gerät via DSL-Kabel mit dem Internet und wird vereinfacht ausgedrückt dafür benötigt, um die Verbindung zum Internet herzustellen. Um mehrere Geräte zu verbinden, reicht das nicht aus – hier kommt ein Router ins Spiel. Das ist eine Netzwerk-Hardware, die unterschiedliche Geräte über WLAN oder LAN miteinander koppelt. In der Praxis müssen sich Kunden über die genauen Unterschiede zum Glück keine Gedanken machen: Üblich ist es, dass Ihr Anbieter Ihnen einen DSL-Router anbietet, welcher zusätzlich ein integriertes Modem enthält. Falls Ihnen der angebotene Router zu teuer ist oder Ihnen nicht zusagt, können Sie aber stets auch immer einen eigenen Router benutzen. Dieses Recht ist gesetzlich verankert.

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Konnten wir durch den Wechsel keine Einsparung für Sie herbeiführen, erhalten wir eine feste Servicegebühr, die sich nach der Mindestvertragslaufzeit Ihres Tarifs richtet. Bei 12 Monaten oder weniger Mindestvertragslaufzeit berechnen wir 19 Euro, bei 24 Monaten 38 Euro (alle Preise inkl. USt).

Mit Wechselpilot in vier Schritten zum besten Tarif

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Jetzt DSL-Tarif wechseln und mit Wechselpilot Kosten sparen. Der Trick ist, Tarife miteinander zu vergleichen und den DSL-Anbieter regelmäßig zu wechseln. Damit Sie neben Geld auch Zeit sparen, übernehmen wir gerne den gesamten Prozess für Sie. Alles, was Sie dafür tun müssen, erklären wir Ihnen hier.

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    Wollen Sie eine TV-Option? Soll eine Rufnummer mitgenommen werden? Welche Surfgeschwindigkeit wünschen Sie? Teilen Sie uns mit, auf welche persönlichen Präferenzen wir bei der Tarifsuche achten sollen.
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  4. Vertrag abschließen
    Nun müssen Sie nur noch Ihren neuen DSL-Vertrag abschließen, das geht ganz bequem über Ihr Wechselpilot-Konto. Mehr müssen Sie nicht tun, wir erledigen den Rest!
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