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Strom

Unter die Lupe genommen: Wir klären 5 Stromspar-Mythen auf

19. März 2021

von Anne Härtling

Am 28. März werden die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. Bei der ersten Einführung der Sommerzeit sollte eine Energieeinsparung durch die Nutzung des Tageslichts erreicht werden – diese Annahme hat sich rasch als falscher Mythos entpuppt. Wir räumen mit weiteren Energiespar-Mythen auf!

Die Geschichte der Sommerzeit begann bereits 1919 und erlebte von da an ein Auf und Ab. Immer wieder kam das Thema auf den Tisch, wurde abgeschafft und letztlich doch wieder eingeführt – in Deutschland zuletzt 1980. Seit 1996 gibt es zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine einheitliche Sommerzeit.

Dass die Sommerzeit beim Stromsparen helfen soll, hat sich inzwischen als falsch herausgestellt – und dennoch hat sich dieser Mythos hartnäckig bis heute gehalten. Kein Wunder, dass die Sommerzeit 2022 in der Europäischen Union abgeschafft werden soll.

Mit ein Grund für die Abschaffung: Die Sommerzeit hat Einfluss auf unseren Biorhythmus. Besonders Kindern und älteren Menschen macht die Zeitumstellung zu schaffen und sie müssen ihren Biorhythmus anpassen. Die Zeitumstellung im Frühjahr, bei der die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, ist für den Biorhythmus problematischer, als die Umstellung im Herbst, bei der es eine Stunde „geschenkt“ gibt.

Schluss mit Energiespar-Mythen

Strom sparen kann so einfach sein! Wir nutzen den Anlass der womöglich letzten Sommerzeitumstellung und räumen mit fünf großen Energiespar-Mythen auf. Wer diese Mythen durchschaut und stattdessen unsere Tipps befolgt, spart ohne großen Aufwand Energie, bares Geld und leistet nebenbei einen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mythos: Haushaltsgeräte soll man nutzen, bis sie den Geist aufgeben.

Das stimmt nur selten. Alte Geräte können echte Stromfresser sein. Der Austausch gegen ein neues Gerät kann sich energetisch lohnen – besonders der Blick auf das Energielabel macht sich oft schnell bezahlt. Das gilt vor allem für große Geräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen. Bei kleinen Geräten, die ohnehin nur selten gebraucht werden, kann es sich auch lohnen, sie lange zu nutzen.

2. Mythos: Es lohnt sich nicht, Geräte ganz auszuschalten – es gibt doch den Standby-Modus.  

Doch, es lohnt sich! Auch im Standby-Modus verbrauchen viele Geräte Strom. Fernseher, Drucker, Kaffeemaschine und Stereoanlage warten viele Stunden am Tag auf ihren Einsatz und schlucken währenddessen Strom. Diese Geräte sollten in längeren Ruhephasen durch das Ziehen des Steckers oder mittels abschaltbarer Steckerleisten vom Netz genommen werden. Gleiches gilt übrigens auch für Ladegeräte, die nur zeitweise genutzt werden. Besonders im Homeoffice empfiehlt es sich, bei Feierabend Laptop und Bildschirm vom Strom zu trennen.

3. Mythos: Eisschicht in der Gefriertruhe – das gehört doch so?!

Das stimmt so nicht! Auch wenn es in Ihrer Gefriertruhe kalt sein sollte, Eis sollte sich trotzdem nicht bilden. Bereits bei einer leichten Vereisung kann der Energieverbrauch des Geräts bis zu 30 Prozent steigen. Auf ein Jahr gerechnet können die Stromkosten für das Gerät auf diese Weise um 12 Euro steigen. Wir empfehlen darum, die Gefriertruhe regelmäßig abzutauen.

4. Mythos: Je voller der Kühlschrank, desto höher der Energieverbrauch.

Das Gegenteil ist der Fall. Auch wenn es logisch erscheint, dass der Kühlschrank bei mehr Lebensmitteln entsprechend mehr Energie benötigt, ist das ein Trugschluss. Tatsächlich benötigt der Kühlschrank weniger Energie, wenn er gefüllt ist, weil weniger warme Luft beim Öffnen eindringen kann, die daraufhin gekühlt werden muss. Außerdem geben die Lebensmittel gespeicherte Kälte an die Luft ab, sodass der Kühlschrank weniger arbeiten muss.

5. Mythos: Wer stromsparend waschen möchte, muss Sauberkeit einbüßen.

Falsch. Moderne Waschmaschinen und Waschmittel erzielen bereits ab einer Wassertemperatur von 30 Grad einwandfreie Ergebnisse. Auch in Sachen Hygiene müssen Sie dabei keine Abstriche machen. Verzichten Sie zudem auf Kurzprogramme, denn die sind entgegen einer weit verbreiteten Ansicht nicht energiesparender als Öko-Programme, sondern benötigen in kürzerer Zeit sogar mehr Energie.

Für echte Energiesparer: Lesen Sie auch unsere Energiespartipps für den Haushalt.

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