Wenn Sie von einem Versorger abgelehnt werden, ist das kein Grund zur Sorge. Durch die Grundversorgung sind sie immer mit Strom und Gas versorgt. Ein häufiger Grund, warum Verbraucher abgelehnt werden, sind fehlerhafte Angaben wie etwa ein Zahlendreher bei der Zählernummer. Je nachdem, wieso Sie abgelehnt wurden, können Sie es entweder bei einem anderen Anbieter probieren oder Sie finden heraus, ob Sie selbst Fehler gemacht haben und korrigieren diese.
Versorgerablehnung - die häufigsten Gründe
Versorgerablehnungen können in den meisten Fällen vermieden werden. Wir erklären hier die häufigsten Gründe.
- Bonität: Haben Sie Schulden? Zahlen Sie unregelmäßig Ihre Stromrechnungen? Dann kann Ihre Bonität der Grund sein, aus dem Ihr Anbieter Nein zu Ihnen sagt.
- Falsche Angaben: Sie beantragen den Wechsel zum neuen Anbieter und geben aus Versehen (oder bewusst) falsche Informationen an. Ein beliebter Fehler ist ein Zahlendreher in der Zählernummer. Prüfen Sie also immer die Zählernummer. Auch falsche Angaben zum Vorversorger, dem Vertragspartner oder der Adresse können zu einer Ablehnung führen.
- Probleme bei der Kündigung: Sie haben Ihren alten Anbieter zu spät gekündigt oder den Wechsel nicht früh genug angestoßen, sodass Ihr alter Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt wurde? Oder Sie haben einen neuen Tarif für einen Zeitpunkt angefragt, der zu weit in der Zukunft liegt? Dann können Probleme entstehen.
- Wechselfreudige Kunden: Energieunternehmen verdienen an Kunden, die nach einem Jahr kündigen, kaum bis gar nicht. Bei langfristigen, treuen Kunden können sie eher nach und nach die Preise erhöhen. Beobachtungen zeigen, dass Versorger besonders im Frühjahr und Herbst eher Kunden ablehnen, also genau dann, wenn Verbraucher typischerweise ihren Anbieter wechseln. Woher Versorger ahnen, wer zu den wechselfreudigen Kunden gehört, ist fragwürdig.
Darf ein Versorger Kunden ablehnen?
Was tun nach Versorgerablehnung?
Ist Ihr alter Stromvertrag bereits geündigt und Sie erhalten eine Ablehnung rutschen Sie automatisch in die Grundversorgung.
Der Nachteil: Die Grundversorgung ist oft teurer. Der Vorteil: Se haben eine zweiwöchige Kündigungsfrist. Suchen Sie einfach einen neuen Stromanbieter und beantragen Sie erneut einen Wechsel.
Ist Ihr alter Stromvertrag noch nicht gekündigt und Sie wurden abgelehnt, verlängert sich Ihr alter Vertrag automatisch um die Mindestvertragslaufzeit. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn Sie grundlos oder aufgrund eines Zahlendrehers abgelehnt wurden. Auch in diesem Fall gilt: Stoßen Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen neuen Wechsel an.
Ein neuer Wechsel ist problemlos möglich. Es gibt keine Mindestanzahl an Wechseln, die Sie pro Jahr nicht überschreiten dürfen.
Wir sorgen dafür, dass Sie jedes Jahr in den besten Tarif wechseln.
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Versorger wechseln - So geht es richtig
- Neuen Anbieter suchen: Wenn Sie mit Ihrem aktuellen Energieversorger oder den Ihnen gebotenen Konditionen nicht mehr zufrieden sind, können Sie sich einfach einen neuen Anbieter suchen und mit diesem einen neuen Vertrag abschließen.
- Kündigung: Der neue Anbieter übernimmt in diesem Fall die Kündigung bei Ihrem alten Versorger. Sollte der neue Versorger ablehnen, aber ihren alten Versorger bereits gekündigt haben, sind Sie immer durch die Grundversorgung mit Energie versorgt.
- Wechselservice nutzen: Sparen Sie Zeit und Nerven und überlassen Sie den Wechsel Ihres Energieversorgers uns. Geben Sie einfach die Konditionen Ihres alten Anbieters in unseren Rechner und wir kümmern uns um den Rest.
