Strompreisvergleich: Nie wieder zu viel für Strom bezahlen!

Jedes Jahr Strompreise vergleichen und den Stromanbieter wechseln ist der einfache Weg zu niedrigen Stromkosten. Wie Sie Strompreise richtig vergleichen, erklären wir Ihnen Schritt für Schritt – inklusive wichtiger Tipps für Vergleichsportale. Sie möchten sich den Aufwand ganz schenken? Nutzen Sie unseren Wechselservice! Wir führen jährlich einen Strompreisvergleich für Sie durch, finden den besten Tarif und übernehmen den gesamten Wechselprozess – Kommunikation mit Anbietern inklusive. Sie lehnen sich zurück und müssen sich nie wieder über Ihren Stromanbieter ärgern.

Berechnen Sie gleich hier mit unserem Stromrechner Ihre potenzielle Ersparnis und geben Sie anschließend den Wechsel in Auftrag:

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Strompreisvergleich kurz & knapp

  • Um zu erkennen, ob ein Strompreis fair ist, sind regelmäßige Strompreisvergleiche und -wechsel unerlässlich. Zumindest beim Arbeitspreis, aus dem sich der Strompreis u.a. zusammensetzt, können wir sagen: max. 29 ct/kWh sind angemessen.
  • Die Chance auf einen fairen Strompreis ist in 12-Monats-Verträgen mit Bonus und 12-monatiger Preisgarantie am höchsten.
  • Strompreise in Verbindung mit Sachprämien sind nicht empfehlenswert.
  • Überprüfen Sie immer den Anbieter des Strompreises und beharren Sie auf Bonusauszahlungen.
  • Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt den Strompreisvergleich meistern. Gerne übernehmen wir auch den kompletten Prozess für Sie – mehr dazu lesen Sie weiter unten.

FAQ Strompreisvergleich

Bei einem Strompreisvergleich können Sie bis zu mehrere 100 Euro sparen. Wie hoch Ihre Ersparnis ausfällt, hängt u.a. stark von Ihrem aktuellen Versorger ab. Sind Sie beispielsweise in der Grundversorgung, können Sie durch einen Wechsel zu einem freien Anbieter eine hohe Ersparnis erzielen. Denn die Preise in der Grundversorgung etwa 30 Prozent höher als die der freien Anbieter.

Unserer Erfahrung nach sparen Sie bei einem Strompreisvergleich im Schnitt bis zu 270 Euro. Es sind aber auch Ersparnisse von 500 Euro oder mehr drin.

Wie viel Sie für Strom bezahlen, hängt von drei Faktoren ab: Ihrem Verbrauch, Ihrem Anbieter und Ihrem Wohnort. Pauschal lässt sich aber sagen, dass die Strompreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind und Sie für eine Kilowattstunde Strom häufig mehr zahlen, als wir für fair erachten. Ein unserer Meinung nach fairer Strompreis liegt bei maximal 29 Cent pro Kilowattstunde. Nicht selten zahlen Sie aber bei Anbietern bis zu 33 Cent.

Warum Strom immer teurer wird, ist u.a. den steigenden Kosten für Steuern, Umlagen und Netzentgelte zuzuschreiben. Diese machen mehr als 50 Prozent des Kilowattstundenpreises (auch Arbeits- oder Verbrauchspreis genannt) aus.

Hinzu kommt, dass auf Ihrer Stromrechnung nicht nur Ihr Jahresverbrauch mal Arbeitspreis verrechnet wird. Sie zahlen zudem einen monatlichen Grundpreis an den Anbieter, den dieser frei bestimmen kann. In den Grundpreis fließen Kosten für die Dienstleistung und ähnliches.

Beim Strompreisvergleich sollten Sie neben dem Preis folgende Tarifbedingungen unbedingt beachten:

  • Vertragslaufzeit: Wir empfehlen eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. So bleiben Sie flexibel, können Bonuszahlungen mitnehmen, müssen sich aber nur einmal pro Jahr um Ihren Stromvertrag kümmern.
  • Kündigungsfrist: Eine faire Kündigungsfrist beträgt maximal sechs Wochen.
  • Preisgarantie: Bei einer vollständigen Preisgarantie kann Ihr Anbieter nicht ohne Weiteres den Preis anheben.
  • Kundenbewertung: Schließen Sie keinen Vertrag ab, ohne den Versorger vorher zu durchleuchten. Kundenbewertungen und -Meinungen können hier ausschlaggebend sein.

Wenn Sie zum ersten Mal Strompreise vergleichen und es sich um Ihren ersten Wechsel handelt, sind Sie in der Regel beim örtlichen Grundversorger. Die Stromversorgung ist gesetzlich gesichert und fällt in den Aufgabenbereich des Grundversorgers (meist sind das die Stadtwerke), sofern Sie sich nicht um einen alternativen Anbieter kümmern.

Wenn der Wechsel nicht reibungslos verläuft, müssen Sie sich keine Sorgen machen, ohne Strom dazustehen. Die Stromversorgung ist in Deutschland gesetzlich gesichert, weshalb Sie in so einem Fall in die Grundversorgung rutschen würden. Das heißt, solange nicht klar ist, bei welchem Anbieter Sie Strom beziehen, kümmert sich der örtliche Grundversorger um die Belieferung.

Zwar sind die Preise in der Grundversorgung rund 30 Prozent höher als bei alternativen Anbietern, doch durch die Kündigungsfrist von zwei Wochen kommen Sie dort schnell heraus. Starten Sie also einfach den Wechsel erneut oder haken Sie bei Ihrem Wunsch-Anbieter nach, was schief gelaufen sein könnte. Gerne können Sie sich bei sämtlichen Fragen auch an uns wenden!

Ein Bonus lohnt sich beim Strompreisvergleich dann für Sie, wenn Sie Verträge mit einer Laufzeit von zwölf Monaten abschließen. Das gilt sowohl für den Neukunden- als auch den Sofortbonus. Sachprämien hingegen lohnen sich nie für Sie.

Um den besten Strompreis zu finden, ist ein Strompreisvergleich essentiell. Sie müssen diesen jedoch nicht eigenständig durchführen. Unsere Wechselpilot-Experten übernehmen den Strompreisvergleich für Sie und führen anschließend auch den Wechsel für Sie durch. So sparen Sie sich neben Stromkosten auch wertvolle Zeit. 

Nehmen Sie den Strompreisvergleich selbst in die Hand, sind Vergleichsportale häufig die erste Anlaufstelle. Auch wir finden, das Vergleichsportale eine gute Hilfestellung sind. Jedoch raten wir Ihnen, Suchergebnisse mit Vorsicht zu genießen und mehrere Portale zu nutzen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

Wechselpilot-Ratgeber zum Strompreisvergleich

Bevor es los geht

1. Wie lange dauert ein Strompreisvergleich?

Strompreise zu vergleichen, ist essentiell, um den günstigsten Preis zu finden. Doch dafür müssen Sie nicht zwingend mehrere Stunden investieren. Ein Strompreisvergleich kann auch schnell gehen! Wie, erklären wir Ihnen im Folgenden.

15 Minuten

Sie möchten max. 15 Minuten investieren, aber Jahr für Jahr sparen? Dann geben Sie den Wechsel an uns ab! Alles, was Sie tun müssen: Registrieren, Daten eingeben, Auftrag abschicken. Wir kümmern wir uns für Sie um den gesamten Wechselprozess inkl. Strompreisvergleich, Kündigung und Vertragsabschluss. Über Ihr Kundenkonto bleiben Sie dennoch stets informiert.

60 Minuten

In einer Stunde können Sie sich mit Hilfe von Vergleichsportalen einen guten ersten Überblick über die Strompreise verschaffen. Dennoch gilt es, vorsichtig zu sein: Nicht immer sind die Strompreise, die prominent gelistet werden, für Sie vorteilhaft. Zum Teil arbeiten Portale Hand in Hand mit Versorgern und zeigen Ergebnislisten an, deren Ranking von Provisionen beeinflusst sind.

120 Minuten

Ist es Ihnen Ernst mit dem Strompreisvergleich? Dann sollten Sie mind. 120 Minuten einplanen, damit Sie sich in die Welt der Strompreise richtig einlesen können. Zum Beispiel hier über unseren Ratgeber. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Grund- und Arbeitspreise, Bonus-Zahlungen und Vertragsdetails auswerten, um gezielt Ihren optimalen Strompreis zu finden.

Anleitung Strompreisvergleich

2. Strompreisvergleich: Drei Wege zum günstigeren Angebot

Um einen Strompreisvergleich erfolgreich durchzuführen, müssen Sie kein Strommarkt-Experte sein. Dabei ist es egal, wo und wie Sie einen Stromvergleich vornehmen, Hauptsache, Sie tun es – Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

Zunächst aber: Welche Informationen brauchen Sie für einen Strompreisvergleich? Checken Sie als Erstes die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Stromvertrags. Wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln, müssen Sie zwar Ihren aktuellen Stromvertrag nicht selber kündigen, denn das übernimmt Ihr neuer Stromanbieter für Sie. Achten Sie dennoch darauf, dass Sie den Wechsel zum neuen Anbieter rechtzeitig – mit einem guten zeitlichen Puffer – beantragen. In der Regel nimmt ein Wechsel vier bis sechs Wochen Zeit in Anspruch. Heißt: Haben Sie eine Kündigungsfrist von sechs Wochen, kümmern Sie sich mindestens acht Wochen vor Vertragsende um den Strompreisvergleich und -wechsel.

Notieren Sie sich darüber hinaus Ihren jährlichen Verbrauch und, falls vorhanden, Ihren aktuellen Stromanbieter sowie Ihren aktuellen monatlichen und jährlichen Abschlag als Vergleichswerte. Haben Sie noch nie einen Stromvertrag abgeschlossen, können Sie einfach den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes als Vergleichswert nehmen. Das wäre auch der Tarif, in den Sie „rutschen“ würden, würden Sie sich nicht aktiv um einen Anbieter kümmern. Machen Sie sich zudem Gedanken, welche Ansprüche Sie an Ihren nächsten Stromvertrag haben. Vielleicht wünschen Sie einen Ökostromtarif oder benötigen einen separaten Tarif für Ihre Wärmepumpe (Stichwort Doppeltarifzähler)?

Schritt für Schritt zum fairen Strompreis

Seit unserer Gründung haben wir tausende Stromverträge gewechselt und unseren Kunden damit mehrere Millionen Euro gespart. Unsere Devise lautet: faire Konditionen, hohe Ersparnis und das Jahr für Jahr. Wenn auch Sie das Maximum aus Ihrem Strompreisvergleich herausholen möchten, erklären wir Ihnen unsere Methode hier Schritt für Schritt. Aber: Sie müssen bereit sein, jedes Jahr aufs Neue einen Strompreisvergleich durchzuführen.

Wenn Ihnen das zu viel Aufwand ist, können Sie entweder unseren Service nutzen und uns die Arbeit überlassen. Oder folgen dieser Schritt für Schritt-Anleitung, die Sie zum fairen Strompreis mit langer Vertragslaufzeit führt.

Strompreisvergleich Methode 1: Sie als Wechselpilot

  • Ziel: Hohe Ersparnis, fairer Strompreis, faire Vertragskonditionen
  • Zeitaufwand: 120 Minuten, jedes Jahr
  • Kriterien: 12-Monats-Verträge, Neukunden- und/oder Sofortbonus, kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), Preisgarantie, fairer Arbeitspreis (max. 29 ct/kWh)
  • Hilfsmittel: Vergleichsportale (mehr dazu hier), Beschwerdeportale, Suchmaschinen
  • Tipps: Prüfen Sie immer den Versorger. Vergleichen Sie sowohl den Arbeits- als auch Grundpreis der jeweiligen Anbieter miteinander. Den Grundpreis legt jeder Versorger individuell fest und deckt Kosten für Dienstleistung, Vertragsabschluss usw.
  • Finger weg von: Sachprämien, Verträgen mit Laufzeiten von mehr als 12 Monaten

Schritt 1: Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch und PLZ. Wenn das Vergleichsportal Ihnen schon hier die Option gibt, nach Vertragslaufzeiten zu filtern, wählen Sie die Einstellung „12 Monate“. Klicken Sie anschließend auf „vergleichen“.

Schritt 2: Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Das Vergleichsportal hat hier für Sie bereits einen Vergleichstarif eingetragen, in der Regel ist das der Grundversorgungstarif Ihrer Stadt. Überprüfen Sie also diese Eingabe.

Schritt 3: Nutzen Sie die Einstellungen und Filter der Vergleichsportale. Suchen Sie gezielt nach: 12-Monats-Verträgen, 12 Monaten Preisgarantie, Bonus (alle) sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife). In den Filtereinstellungen wählen Sie „Individuell“ aus und bestimmen hier Ihre Vertragskonditionen. Wichtig sind vor allem Preisgarantie und Tarife pro Anbieter. Haben Sie einen Schwachlast- oder Doppeltarifzähler, können Sie das hier ebenfalls angeben (mehr zu dieser Einstellung hier). Um so viele Tarife, wie möglich einsehen zu können, entscheiden Sie sich hier gegen Tarife gemäß den Richtlinien des Vergleichsportals sowie dafür, mehr als zwei Tarife pro Anbieter zu sehen.

Schritt 4: Machen Sie einen Background-Check der Versorger, für die Sie sich interessieren, und schauen Sie sich die Kundenbewertungen an.

Schritt 5: Wählen Sie bis zu drei Suchergebnisse aus und vergleichen Sie diese miteinander. Vergleichsportale bieten Ihnen hierfür eine entsprechende Option an. Fragen Sie sich: Wo können Sie am meisten sparen? Welcher Anbieter berechnet Ihnen einen fairen Arbeitspreis? Was bietet Ihnen dieser Anbieter, was Ihnen bei Ihrem aktuellen fehlt? …

Schritt 6: Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen Sie den Vertrag ab.

Strompreisvergleich Methode 2: Fairer Deal, einmalige Ersparnis

  • Ziel: faire Vertragskonditionen bei langer Vertragslaufzeit
  • Zeitaufwand: 60 Minuten, alle zwei Jahre
  • Kriterien: kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), lange Preisgarantie, kein Bonus, keine Sachprämie, fairer Arbeitspreis (max. 29 ct/kWh), niedriger Grundpreis, Vertragslaufzeiten bis zu 24 Monaten
  • Hilfsmittel: Vergleichsportale (mehr dazu hier), Beschwerdeportale, Suchmaschinen
  • Tipp: Wer längerfristig zu einem neuen Stromanbieter wechseln möchte, sollte weniger auf Bonuszahlungen achten und mehr auf niedrige Grund- und Arbeitspreise. Denn auch die beste Preisgarantie schützt Sie nicht vor Preiserhöhungen. Anbieter finden auch innerhalb der Garantie Mittel und Wege, den Preis zu erhöhen – häufig über den Grundpreis, den sie überwiegend frei bestimmen können.
  • Hinweis: Lange Vertragslaufzeiten lohnen sich nur bei ebenso langer Preisgarantie. Wenn nach zwei Jahren die Preisgarantie endet, sollten Sie also einen neuen Strompreisvergleich durchführen, um in keine Kostenfalle zu tappen. Preiserhöhungen sind dann nämlich jederzeit möglich. Wenn Sie Tarife mit Bonuszahlung wählen, denken Sie daran, dass der Bonus sich nur im ersten Vertragsjahr positiv auf Ihre Kosten auswirkt. Im zweiten Jahr stehen Sie ohne Vergünstigung da.

Schritt 1: Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch und PLZ. Wenn das Vergleichsportal Ihnen schon hier die Option gibt, nach Vertragslaufzeiten zu filtern, wählen Sie die Einstellung „24 Monate“. Klicken Sie anschließend auf „vergleichen“.

Schritt 2: Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Das Vergleichsportal hat hier für Sie bereits einen Vergleichstarif eingetragen, in der Regel ist das der Grundversorgungstarif Ihrer Stadt. Überprüfen Sie also diese Eingabe.

Schritt 3: Nutzen Sie die Einstellungen und Filter der Vergleichsportale. Suchen Sie gezielt nach: 24-Monats-Verträgen, 24 Monaten Preisgarantie sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife). Blenden Sie Bonuszahlungen aus (Bonus nicht einberechnen). In den Filtereinstellungen wählen Sie „Individuell“ aus und bestimmen hier Ihre Vertragskonditionen. Wichtig sind vor allem Preisgarantie (mind. 24 Monate) und Tarife pro Anbieter. Haben Sie einen Schwachlast- oder Doppeltarifzähler, können Sie das hier ebenfalls angeben (mehr zu dieser Einstellung hier). Um so viele Tarife, wie möglich einsehen zu können, entscheiden Sie sich hier gegen Tarife gemäß den Richtlinien des Vergleichsportals sowie dafür, mehr als zwei Tarife pro Anbieter zu sehen.

Schritt 4:Machen Sie einen Background-Check der Versorger, für die Sie sich interessieren, und schauen Sie sich die Kundenbewertungen an.

Schritt 5: Wählen Sie bis zu drei Suchergebnisse aus und vergleichen Sie diese miteinander. Vergleichsportale bieten Ihnen hierfür eine entsprechende Option an. Achten Sie vor allem auf die Grund- und Arbeitspreise.

Schritt 6: Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen Sie den Vertrag ab.

Methode 3: Sie beauftragen uns mit dem Wechsel

Sie wünschen Methode 1, aber ohne den Aufwand? Dann bieten wir Ihnen eine dritte Methode an, unseren Service. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist sich bei uns zu registrieren und den Wechsel in Auftrag zu geben – und das einmalig. Danach übernehmen wir Jahr für Jahr automatisch den Strompreisvergleich und Wechsel für Sie. Im Gegenzug erhalten wir 20 Prozent auf Ihre Ersparnis am Ende des Jahres, nur dann, wenn Sie auch durch uns gespart haben.

  • Ziel: Hohe Ersparnis, fairer Strompreis, faire Vertragskonditionen – und das Jahr für Jahr
  • Zeitaufwand: 15 Minuten, einmalig
  • Ihre To dos: Kundenkonto bei Wechselpilot erstellen, Auftrag absenden
  • Servicegebühr: 20 Prozent auf Ihre Ersparnis nach einem Jahr

Schritt 1: Falls vorhanden, halten Sie folgende Daten und Informationen bereit: Name des aktuellen Stromanbieters, Ihr jährlicher Verbrauch, Zählernummer, Wechselgrund, Kundennummer bei Ihrem jetzigen Anbieter. Sollten Sie zu einem der Punkte Fragen haben, melden Sie sich gerne telefonisch bei unserem Kundenservice. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter.

Unsere Experten sind für Sie da

Jetzt kostenlos und unverbindlich beraten lassen.

Schritt 2: Erstellen Sie bei uns ein Kundenkonto. Über das Kundenkonto schicken Sie zum einen Ihren Auftrag an uns ab. Zum anderen können Sie in Ihrem Kundenkonto jederzeit Ihre Verträge und Wechselprozesse einsehen.

Schritt 3: Füllen Sie das Auftragsformular an uns aus und schicken es ab. Ab hier übernehmen wir und halten Sie über alle wichtigen Ereignisse auf dem Laufenden.

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Vor- und Nachteile

3. Stromvergleich mit Vergleichsportalen: Das sollten Sie wissen!

Wer einen fairen Strompreis finden möchte, kommt um den Strompreisvergleich nicht herum. Vergleichsportale sind hier eine echte Hilfe und lohnen sich. Sie als Verbraucher sparen dadurch Zeit, da Sie nicht selbst jeden Anbieter einzeln durchgehen und Angebote einholen müssen. Filter ermöglichen es Ihnen, schnell eine Vorauswahl zu treffen und Suchergebnisse einzuschränken. Kurz: Über Vergleichsportale erhalten Sie eine breite Auswahl der Tarife, die zu Ihren Bedingungen passen.

Und welches Vergleichsportal ist das beste? Wir finden: Wählen Sie mehrere Vergleichsportale für den Strompreisvergleich aus, statt sich auf eines festzulegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine große oder kleine Vermittlungsplattform handelt.

Wichtig ist, dass Sie der Auflistung der Suchergebnisse sowie den Empfehlungen nicht blind vertrauen. Warum? Weil jedes Vergleichsportal nur vermeintlich unabhängig und in Ihrem Interesse agiert. Zu diesem Ergebnis kam auch die Verbraucherzentrale nach einer Untersuchung mehrerer Vermittlungsplattformen. In der Auswertung heißt es: „Durch verdeckte Werbeanzeigen, die Verwertung persönlicher Daten oder höhere Preise, die sich aus eingerechneten Provisionszahlungen an die Anbieter der Dienstleistungen ergeben, tragen Sie als Nutzer […] oft versteckte Kosten.“

Vorteile von Vergleichsportalen

  • Es stehen Ihnen mehrere Vergleichsportale zur Auswahl.
  • Vergleichsportale sind einfach in der Anwendung.
  • Über mehrere Filter können Sie Ihre Suchergebnisse eingrenzen.
  • Sie erhalten zu jedem Tarif Infos zum Versorger, Kundenbewertungen sowie Tarifdetails.
  • Sie können mehrere Tarife auswählen und diese gegenüberstellen lassen.
  • Erst wenn Sie sich für einen Tarif entscheiden, müssen Sie persönliche Daten angeben.
  • Die Nutzung von Vergleichsportalen ist kostenfrei und unverbindlich.
  • Oft finden sich auf Vergleichsportalen besondere Tarifangebote oder Deals (günstigere Preise, zusätzliche Bonusauszahlungen, …).

Nachteile von Vergleichsportalen

  • Pro abgeschlossenem Tarifvertrag erhalten Vermittlungsplattformen eine Provision des Anbieters. Je nachdem, wie hoch diese Provision ausfällt, ist es im Interesse des Portals, dass Sie sich für diesen Tarif entscheiden.
  • Manche Vergleichsportale schließen Deals mit Stromanbietern und bewerben diese prominent – zum Beispiel als Empfehlung.
  • Nicht immer ist klar gekennzeichnet, ob Sie den Vertrag mit dem Vergleichsportal oder dem Stromanbieter abschließen.
  • Von Vergleichsportalen gesetzte Voreinstellungen oder Filter können die Tarifauswahl für Sie minimieren. Ihnen werden dadurch in der Regel nicht alle Tarife angezeigt, die für Sie tatsächlich in Frage kommen.

Top 3 Tipps
  • Nutzen Sie mehrere Vergleichsportale!
  • Überprüfen Sie Filter und Voreinstellungen, bevor Sie die Suchergebnisse durchgehen!
  • Machen Sie einen Faktencheck! Stimmen die Angaben, die Vergleichsportale Ihnen zu einzelnen Tarifen liefern? Welche Angaben machen die Anbieter selbst auf ihren Seiten zu den Tarifen? Erhalten Sie den Tarif beim Vergleichsportal wirklich zu einem günstigeren Preis als beim Anbieter?
Schritte, Einstellungen und Filter erklärt

4. Auf Vergleichsportalen Strompreise vergleichen – so geht’s!

Wie funktionieren Vergleichsportale? Die Nutzung von Vergleichsportalen ist simpel, verwirren können jedoch die vielen Filter, Einstellungen und Suchergebnisse. Wir erklären Ihnen hier alles im Detail.

Alles eine Frage des Filters und der Einstellung

Zu Beginn eines jeden Strompreisvergleichs nennen Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Verbrauch. Zwei recht allgemeine Angaben. Sie denken, das sind die einzigen Kriterien, die Einfluss auf das Suchergebnis haben? Nein. Jedes Vergleichsportal filtert die Suchergebnisse zusätzlich nach eigenen Einstellungen. Welche gibt es also und was gilt es dabei zu beachten?

Einstellung Vergleichstarif

Um zu berechnen, wie viel Sie durch einen Stromwechsel sparen, benötigen Portale einen Vergleichswert: Ihren aktuellen Stromtarif. Da Sie in der ersten Abfrage keine Angaben dazu machen können, wählen Vergleichsportale stets den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes voreingestellt aus. Sie sollten diese Angabe unbedingt prüfen und ggf. korrigieren, bevor Sie sich die Suchergebnisse ansehen.

Einstellung Vertragslaufzeit

Es macht einen Unterschied, ob Ihr Stromvertrag eine Mindestvertragslaufzeit von wenigen Monaten, einem Jahr oder mehr als zwei Jahren besitzt. Vergleichsportale setzen häufig zwölf Monate Vertragslaufzeit als gegeben voraus. Warum? Um dauerhaft Stromkosten senken zu können, empfiehlt es sich, jedes Jahr den Stromvertrag zu wechseln. Das macht Sie jedes Jahr zum potenziellen Neukunden für Anbieter, weshalb Sie sämtliche Vorteile dieses Status (Neukundenbonus, günstigere Tarife usw.) nutzen können. Auch wir wechseln unsere Kunden aus diesem Grund jährlich in neue Tarife.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass für Sie nur Einjahrestarife infrage kommen sollten. Auch Verträge mit längerer oder kürzerer Mindestvertragslaufzeit können sich für Sie lohnen. Das ist davon abhängig, was Sie mit einem Strompreisvergleich und -wechsel bezwecken. Mehr dazu lesen Sie weiter unten. Unser Tipp: Wenn Sie Verträge mit einer Mindestvertragszeit von zwei Jahren vergleichen möchten, verzichten Sie auf den Bonus. Achten Sie stattdessen lieber auf die Grund- und Arbeitspreise.

Machen Sie den Test und vergleichen Sie die Grundpreise bei folgenden beiden Optionen miteinander: „Max. 12 Monate“ Vertragslaufzeit + „Alle Boni“ vs. „Max. 24 Monate“ + „Bonus nicht einberechnen“. Dafür wählen Sie am besten den ersten Tarif aus, der Ihnen aufgrund Ihrer Einstellungen angezeigt wird – wichtig: Empfehlungen gelten nicht als erstes richtiges Suchergebnis. Hier mehr dazu.

Einstellung Ökostrom

Immer mehr Versorger bieten inzwischen Ökostromtarife an. Aus diesem Grund haben Sie die Möglichkeit, gezielt danach zu filtern. Häufig haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, hier zu spezifizieren. Achtung: Jedes Vergleichsportal definiert Ökostrom und Nachhaltigkeit nach anderen Kriterien. Gerade bei Ökostromlieferanten lohnt sich ein Blick auf deren Seite, um mehr Informationen über Tarif und Versorger zu erhalten.

Einstellung Nutzung

Bei der Nutzung wird unterschieden zwischen „privat“ und „Gewerbe“. Ersteres ist als Voreinstellung ausgewählt – schließlich kommt nahezu kein Privathaushalt ohne Strom aus. Die Einstellung „Gewerbe“ ist dann für Sie von Interesse, wenn Sie auf der Suche nach einem Stromtarif für ein Unternehmen, einen Landwirtschaftsbetrieb oder einen Verein suchen, Sie selbstständig oder freiberuflich arbeiten. Trifft ein Kriterium davon auf Sie zu, empfehlen wir Ihnen, hier die Einstellung von „privat“ auf „Gewerbe“ zu ändern. Es gibt Gewerbestromtarife, die genau auf diesen Nutzen zugeschnitten und daher häufig günstiger für Sie sind als ein Privattarif. Beziehen Sie im Jahr mehr als 100.000 kWh Strom für Ihr Gewerbe, sprechen manche Vergleichsportale von Industriestrom und bieten Ihnen hierfür einen entsprechenden Rechner an.

Einstellung Bonus

Diese Einstellung dürfte für Sie vermutlich die interessanteste sein. Schließlich lässt sich durch Bonusauszahlungen so richtig sparen und Vergleichsportale offerieren zusätzlich eigene Boni an. Da es jedoch unterschiedliche Boni gibt und nicht jeder Tarif einen anbietet, gibt es auch hierfür eine Einstellung, die Sie sich näher anschauen sollten. Achtung: Nach Tarifen mit Sachprämien können Sie über diese Funktion nicht filtern.

Bonus nicht einberechnen: Durch diese Einstellung werden Ihnen in der Regel nur Tarife ohne Bonus angezeigt. Die Betonung liegt auf „in der Regel“, denn häufig schleichen sich dennoch Tarife mit niedrigen Bonuszahlungen ein. Grundsätzlich ist das aber dann für Sie relevant, wenn Sie einen Tarif suchen, der für Sie auf lange Sicht Sinn macht. Zum Beispiel, weil Sie sich nicht jedes Jahr mit dem Strompreisvergleich beschäftigen möchten. Ihre Ersparnis im ersten Jahr ist bei Tarifen ohne Bonus folglich nicht so hoch, Sie profitieren jedoch von langfristig faireren Grundpreisen. Denken Sie aber daran, dass Preisgarantien häufig nur ein oder zwei Jahre gelten und Sie vor Preiserhöhungen nicht dauerhaft geschützt sind.

Nur Sofortbonus: Ein Sofortbonus ist für Sie deshalb attraktiv, weil es sozusagen sofort Geld auf die Hand gibt. Ihr Anbieter zahlt Ihnen bereits zu Beginn der Vertragslaufzeit (in der Regel in den ersten drei Monaten) einen hübschen Betrag – einfach, weil Sie bei ihm den Vertrag abgeschlossen haben. Wählen Sie diese Option also, wenn Sie nur Interesse an solchen Boni haben. Bedenken Sie aber, dass Sie damit weitere Boni außen vor lassen.

Sofortbonus und Boni bis 15 Prozent: Über diese Einstellung werden Ihnen Tarife mit Sofort- und Neukundenbonus angezeigt. Für Letzteren gelten jedoch Einschränkungen: Nur Boni in Höhe von maximal 15 Prozent der Gesamtkosten im ersten Vertragsjahr oder maximal 100 Euro. Einschränkung klingt erst einmal negativ, aber bedenken Sie: Manche Anbieter werben mit Bonuszahlungen, die zu schön sind, um wahr zu sein. Alles hat seinen Preis, das kann auch zu hohe Boni betreffen (Stichwort: Insolvenz der BEV). Diese Einstellung schützt Sie in gewisser Weise davor. Nichtsdestotrotz lautet unser Tipp: Überzeugen Sie sich lieber selbst davon, ob ein Bonus zu schön ist, um wahr zu sein.

Alle Boni: Diese Einstellung zeigt Ihnen vermeintlich alle Boni an. Tatsächlich läuft im Hintergrund jedoch meist ein Filter des Vergleichsportals. Zum Beispiel spielt Ihnen Check24 hier nur Boni aus, die den Check24-Richtlinien entsprechen. Behalten Sie das also stest im Hinterkopf.

Filtereinstellung: Empfehlung

Suchergebnis ist nicht gleich Suchergebnis bei Vergleichsportalen. Die ersten beiden Suchergebnisse, die Sie angezeigt bekommen, sind in der Regel die Empfehlungen des Portals und entsprechen nicht immer Ihren individuellen Einstellungen. Häufig handelt es sich bei Empfehlungen auch um versteckte Anzeigen. Das heißt, es besteht ein Deal zwischen Portal und Stromanbieter. Immerhin: Empfehlungen sind gekennzeichnet. Je nach Vergleichsportal können Sie Suchergebnisse so sortieren, dass Ihnen Empfehlungen nicht oben angezeigt werden.

Es spricht nichts dagegen, einen Blick auf die Empfehlungen zu werfen. Möglich, dass sie sehr wohl ins Schwarze treffen, was Ihre Suche angeht. Unser Tipp: Scrollen Sie nach jedem Suchauftrag zunächst an den Empfehlungen vorbei. Der erste Tarif, der ohne besondere Kennzeichnung versehen ist, ist Ihr erstes richtiges Suchergebnis:

Um sicher zu gehen, halten Sie nach Nummerierungen Ausschau. Ratsam ist es, eine Tarifempfehlung anschließend mit Tarifen zu vergleichen, die Sie ausgewählt haben. Dazu hier mehr.

Filtereinstellung: Individuell

Nutzen Sie immer die individuellen Einstellungen und definieren Sie Ihre Suchanfrage. Hier können Sie auch angeben, ob Sie einen Doppeltarifzähler haben und wie viel Strom Sie in Nebenzeiten (in der Regel nachts) nutzen. Das ist dann für Sie wichtig, wenn Sie mit Strom heizen (Wärmepumpe, Nachtspeicherheizung) oder auf der Suche nach einem Autostromtarif sind. Allerdings gibt es für solche Stromtarife eigene Strompreisrechner, die häufig auch von Vergleichsportalen zusätzlich angeboten werden. Wir empfehlen Ihnen, in diesem Fall lieber direkt solche Rechner zu nutzen.

Des Weiteren können Sie in den individuellen Einstellungen über Angaben zu Kündigungsfrist, Vertragslaufzeit, Preisgarantie, Abschlagszahlung sowie anderen Tarifbesonderheiten (Pakettarife usw.) bestimmen. Zudem haben Sie hier die Möglichkeit zu sagen, wie viele Tarife Sie pro Anbieter angezeigt bekommen möchten. Unser Tipp: Einfach „alle“ auswählen. Vielleicht wäre Ihnen sonst ein passender Tarif entgangen?

Je nach Vergleichsportal gibt es hier zusätzliche Filter, die Sie vornehmen können. Oft wird auch die Kundenempfehlungsquote als Kriterium angezeigt. Wir raten Ihnen dazu, diesem Filter nicht allzu viel Gewicht beizumessen. Zum einen, weil sämtliche Bewertungen in Vergleichsportalen direkt zu Beginn erfolgen und daher wenig aussagekräftig für die Gesamtvertragslaufzeit sind. Zum anderen, weil sich die Kundenempfehlungsquote nicht auf den Tarif allein bezieht, sondern auf den Wechselprozess als Ganzes. In diese Bewertung fließen also auch Erfahrungen mit dem Vergleichsportal und dem Kundenservice beim Wechsel ein.

Filtereinstellung Stiftung Warentest

Manche Vergleichsportale bieten Ihnen auch die Filtereinstellungen Stiftung Warentest an. Hier wird nach folgenden Kriterien gefiltert: monatliche Zahlweise (sprich: keine Vorauskasse), Preisgarantie von mind. zwölf Monaten, kein einmaliger Bonus, Kündigungsfrist von max. sechs Wochen, kurze Vertragsverlängerung. Für diese Kriterien hat die Stiftung Warentest mehrere Strompreisrechner untersucht und deren Benutzung ausgewertet.

Filtereinstellung Alle Tarife

Die Filtereinstellung „Alle Tarife“ sollten Sie mit Vorsicht betrachten. Denn „Alle Tarife“ bezieht sich nicht auf alle für Sie verfügbaren Tarife. Vielmehr könnte diese Einstellung lauten: „Alle Tarife, die das Vergleichsportal als für Sie angemessen erachtet“. Auf Check24 werden Ihnen bei dieser Einstellung beispielsweise alle Tarife angezeigt, die den Check24-Richtlinien entsprechen – und das schließt zwangsläufig bestimmte Tarife aus. Checken Sie also immer, was das Vergleichsportal mit dieser Filtereinstellung genau meint.

Suchergebnisse sortieren: Kundenbewertung, Preise und mehr

Sind alle Filter und Einstellungen gesetzt, können Sie sich nun den Suchergebnissen widmen. Vergleichsportale bieten Ihnen hier die Möglichkeit, die Ergebnisse zu sortieren und sie in einer bestimmten Reihenfolge anzeigen zu lassen. Wir empfehlen, auch hier einfach auszuprobieren und die verschiedenen Funktionen zu testen. Wir erklären Ihnen hier Vor- und Nachteile der jeweiligen Optionen.

Nach Anbieternamen sortieren

Nach Anbieternamen zu sortieren macht deshalb Sinn, weil Sie so alle Tarife pro Anbieter auf einen Blick haben. Das ist gerade dann hilfreich, wenn Sie sich alle Tarife pro Anbieter anzeigen lassen oder auf der Suche nach einem bestimmten Anbieter sind. Eine nützliche Funktion also, die Ihnen aber auf der Suche nach dem günstigsten oder fairsten Tarif kaum hilft.

Nach Kundenbewertungen sortieren

Kundenbewertungen sollten Sie in jeden Strompreisvergleich miteinbeziehen. Wir legen Ihnen jedoch ans Herz, sich nicht nur auf Kundenbewertungen der Vergleichsportale zu verlassen:

Dasselbe gilt auch für Weiterempfehlungen. Kurzum: Lassen Sie sich von mittelmäßigen oder schlechten Bewertungen nicht abschrecken und von besonders guten nicht blenden. Lesen Sie sich die Bewertungen durch und holen Sie unabhängige Kundenmeinungen ein, zum Beispiel über Beschwerdeportale.

Nach Preisgarantie sortieren

Nach der Dauer der Preisgarantie zu sortieren lohnt sich, wenn Sie auf der Suche nach einem mehrjährigen Stromtarif sind. Behalten Sie hierbei immer im Hinterkopf, dass auch die beste Preisgarantie Sie vor einer Strompreiserhöhung nicht bewahren kann. Zunächst einmal sagt die Dauer einer Preisgarantie nichts darüber aus, ob sie vollständig oder eingeschränkt greift. Hinzu kommt, dass vollständige Preisgarantien über einen langen Zeitraum ihren Preis haben können und Tarife dadurch teurer werden.

Nach Preis sortieren

Wenn Sie diese Funktion nutzen können, tun Sie es. Dadurch blenden Sie nämlich Empfehlungen der Vergleichsportale aus und können danach suchen, weshalb Sie hier sind: nach günstigen Tarifen. Behalten Sie dennoch im Hinterkopf, dass ein günstiger Preis nicht zwangsläufig für einen optimalen Tarif spricht. Checken Sie also auch hier die Rahmenbedingungen sowie den Versorger genau.

Funktion Strompreise vergleichen

Viele Vergleichsportale bieten Ihnen an, bis zu drei Stromtarife auszuwählen und diese gegenüberzustellen. Daher gibt es an jedem Suchergebnis ein Hakenfeld, das Sie anklicken können. Die ausgewählten Tarife sammelt das Vergleichsportal häufig in einer Leiste unten am Bildschirmrand, die mitläuft. Wenn Sie dort dann auf „vergleichen“ klicken, werden Sie weitergeleitet zur Gegenüberstellung. Diese Funktion ist hilfreich und lohnt sich gerade dann, wenn Sie ein letztes Mal alle Unterschiede auf einen Blick sehen möchten. Wir raten Ihnen daher dazu, die Funktion zu nutzen, nachdem Sie selbst schon einen ausführlichen Vergleich und Hintergrundcheck getätigt haben.

Nie in Turbulenzen geraten

5. Strompreisvergleich: Die 4 größten Fallen umgehen

Mit einigen versteckten Tricks versuchen Stromanbieter, Neukunden anzulocken. Auf den ersten Blick wirken viele Angebote sehr verlockend. Erst bei einer genaueren Kontrolle beziehungsweise im Laufe der Vertragszeit entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als Reinfall. Damit Sie immer auf Kurs bleiben und solchen Turbulenzen ausweichen, klären wir Sie über die vier größten Fallen auf dem Strommarkt auf.

Eine beliebte Masche ist das Spiel mit der Preisgarantie. Verdächtig sind grundsätzliche alle Tarife, bei denen die Preisgarantie kürzer ist als die Vertragslaufzeit. Beispielsweise schließt ein Kunde einen Vertrag über 24 Monate ab, da ihn der günstige Arbeitspreis angesprochen hat. Die Preisgarantie läuft jedoch nur 12 Monate. Mit Ablauf des ersten Vertragsjahres erhält der Kunde prompt eine saftige Preiserhöhung. Beim Nachrechnen stellt sich heraus, dass der Vertrag plötzlich teurer ist als Vergleichsangebote.

In diesem Fall ist für den Verbraucher jedoch noch nicht alles verloren. Bei Preiserhöhungen hat der Kunde automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Kunde Kenntnis über die Preiserhöhung erhalten hat, kann der Vertrag gekündigt werden. Dieses Sonderkündigungsrecht wurde im Sommer 2016 von dem Oberlandesgericht Düsseldorf nochmals ausdrücklich bestätigt.

Ein weiterer Streitpunkt sind die Bonuszahlungen. Häufig sind diese so gelegt, dass sie erst nach 12 oder 24 Monaten fällig sind. Viele Verbraucher vergessen nach dieser langen Zeit, dass sie Anspruch auf einen Bonus haben. Wann genau der Bonus gut geschrieben werden soll, steht in den Vertragsdetails. Verpasst der Anbieter den Zeitpunkt, ist es sinnvoll, zunächst direkt über den Kundenservice nachzufragen. Hat dies keinen Erfolg, ist eine schriftliche Mahnung der nächste Schritt. Sollte der Anbieter auch hierauf nicht reagieren, bleiben noch Beschwerdeportale oder die Verbraucherzentrale.

Sind Sie Wechselpilot-Kunde, kümmern wir uns darum, dass Sie Ihre Bonuszahlungen erhalten. Auch wenn das bedeutet, dass wir vermehrt auf die Anbieter und sogar auf die Verbraucherzentrale zugehen müssen.

Unsere Wechselpilot-Erfahrung hat gezeigt: Verträge mit Sachprämie lohnen sich nie für den Verbraucher. Egal, ob es sich dabei um ein Tablet, ein Smartphone oder einen Fernseher handelt, bei einer Sachprämie zahlen Sie immer drauf. Dabei wollen Sie mit dem Wechsel in einen günstigeren Stromvertrag doch eigentlich Kosten sparen. Kurzum: Der Strompreis, den Sie in einem Vertrag mit Sachprämie zahlen, ist höher als in einem Vertrag mit Bonus. Daher stets 12-Monats-Verträge mit Bonus wählen.

Unzuverlässige Anbieter können für Probleme sorgen. Besonders ärgerlich ist es, wenn ein Stromunternehmen insolvent geht, so wie es 2019 bei der BEV passiert ist. Daher eine letzte Empfehlung: Informieren Sie sich über den Ruf des potenziellen neuen Versorgers. Online gibt es verschiedene Verbraucher- und Beschwerdeportale, die Anhaltspunkte über die Zuverlässigkeit eines Anbieters geben. Unter anderem lässt sich erkennen, ob ein Versorger sein Versprechen bezüglich der Auszahlung von Bonus und Wechselprämie einhält.

Wichtig sind auch Informationen darüber, ob die Kommunikation reibungslos verläuft. Ist der Kundenservice gut erreichbar, sind die Mitarbeiter freundlich und kompetent? Stellt sich der Stromversorger bei einer Kündigung quer? Lockt ein Anbieter mit besonders günstigen Tarifen, nur um dann Preiserhöhungen durchzusetzen? Wie transparent sind die Abrechnungen und kommen diese fristgerecht?

Mit Bewertungen und Erfahrungsberichten anderer Versorger fällt es leichter, schwarze Schafe von ehrlichen Anbietern zu trennen. Sollten Fragen offen bleiben, können Sie unsere individuellen Stromanbieter-Ratgeber oder unseren Kundenservice telefonisch zu Rate ziehen.

Wie teuer kann es werden?

6. Strompreisentwicklung 2020 in Deutschland

Was den Strommarkt so unübersichtlich macht, ist die große Anzahl verschiedener Stromanbieter und Preise. All das geht zurück auf die Strommarktliberalisierung 1998. Damals wurde der Markt für alle Stromanbieter geöffnet, um den Wettbewerb am Markt zu erhöhen und den Strompreis zu senken. Im Zuge dessen entstanden viele neue Anbieter mit besonderen Tarifmodellen, beispielsweise Energiediscounter wie Immergrün oder Billig?Will ich!, die Strom zu besonders niedrigen Preisen vermarkten.

Gesunken ist der Strompreis in den letzten 20 Jahren allerdings nicht. Im Gegenteil: Seither ist er um etwa 70 Prozent gestiegen. 1998 zahlte ein privater Haushalt im Schnitt noch 17,11 ct/kWh, heute sind es 29,42 ct/kWh. Für viele Verbraucher stellt diese Strompreisentwicklung eine hohe Belastung dar – gerade einkommensschwache Gruppen sind betroffen.

Die Strompreisentwicklung 2020 in Zeiten von Corona

Die Preisentwicklung der Rohstoffe Kohle, Öl, Gas und CO₂ hat einen direkten Einfluss auf den Großhandelspreis für Strom an der Börse. Seitdem aufgrund der Corona-Maßnahmen die Preise für Kohle, Öl und Gas regelrecht fallen, war abzusehen, dass auch der Strompreis sich nicht lange halten würde. Anfang Februar war es so weit: Die Kurve ging bergab, die Preise liegen nun mehr als 20 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Alles fing mit dem Ausbruch von COVID-19 in China an. Wie sich das Land daraufhin verhielt, löste eine regelrechte Kettenreaktion auf der gesamten Welt aus (s. Infografik). China reagierte auf den Corona-Ausbruch, indem es massiv seine Produktionen drosselte sowie weitflächig den Reiseverkehr einschränkte. Das hatte zur Folge, dass Chinas Nachfrage nach Kohle, Öl und Gas stark zurück ging. Da die Nachfrage maßgeblich den Angebotspreis beeinflusst, machte sich Chinas Verhalten – ein Land, das als „Werkbank der Welt“ und größter Kohlebetreiber gilt – sofort am Weltmarkt bemerkbar.

Der ohnehin schon geschwächte Rohstoffmarkt reagierte entsprechend mit sinkenden Preisen bei Kohle, Öl und Gas. Ausschlaggebend hierfür waren auch die wachsende Unsicherheit der Unternehmen hinsichtlich der Exporte nach China. Seitdem sich das Virus weltweit ausbreitet und auch andere Länder mit ähnlichen Maßnahmen wie China nachziehen, nimmt die Rohstoffnachfrage immer weiter ab. Anfang März verzeichnete der Markt ein Ölpreis-Tief wie schon seit Jahren nicht mehr. Hinzu kommt, dass durch den wirtschaftlichen Shutdown in Europa die Nachfrage nach CO₂-Zertifikaten abnimmt. Folglich ging auch hier der Preis zurück, genauer gesagt um 40 Prozent (Stand 18. März 2020).

Die Entwicklung der genannten Rohstoffpreise führte schlussendlich auch zu einem merklichen Rückgang des Großhandelspreises für Strom. So sind die Preise im Vergleich zum letzten Jahr bereits um über 20 Prozent gesunken. Aktuell beläuft sich der Großhandelspreis für Strom auf 34,50 Euro/MWh für das Kalenderjahr 2021 (Stand 18. März 2020), dabei gingen Schätzungen ursprünglich von 50 Euro/MWh aus.

Infografik zur Entwicklung des Strompreises an der Börse in der Corona-Krise.

Was bedeutet das für Sie und Ihre Stromkosten?

Versorger haben derzeit die Möglichkeit, Strom sowie CO₂-Zertifikate günstig einzukaufen und dadurch für Neukunden ab sofort günstigere Tarife anzubieten. Eine vielversprechende Aussicht, insbesondere für Verbraucher, die sich noch in der Grundversorgung befinden oder aktuell über einen Wechsel nachdenken. Denn wer zeitnah seinen Stromvertrag kündigen kann – was auf Verträge in der Grundversorgung zutrifft –, kann effektiv seine Stromkosten für 2020 senken.

Versorger geben in der Regel fallende Strompreise nur dann an Verbraucher weiter, wenn diese einen neuen Vertrag abschließen. Unser Wechselpilot-Rat: Verlassen Sie sich als Verbraucher also besser nicht darauf, dass Ihr jetziger Stromanbieter aufgrund der aktuellen Lage auch die Strompreise für Sie senken wird. Wie viel Verbraucher für Strom zahlen, hängt von mehr Faktoren als dem Großhandelspreis für Strom oder dem Preis für CO₂-Zertifikate ab. In den letzten Monaten etwa erhöhten viele Stromanbieter die Preise aufgrund gestiegener Kosten für Netzentgelte und der höheren EEG-Umlage.

Ob die Krise und damit auch die fallenden Preise anhalten, lässt sich nicht vorhersehen. Damit Sie auf Preisschwankungen am Markt reagieren und die Kontrolle über ihre Stromkosten behalten können, bleiben Sie nur 12 Monate lang in einem Stromvertrag. Wechselpilot-Gründer Jan Rabe erklärt: „Machen Sie als Verbraucher mindestens einmal im Jahr einen Tarifcheck und wechseln Sie, falls es bessere Angebote gibt. So haben Sie es im Griff, wie viel Sie für Strom bezahlen – ganz unabhängig von aktuellen Entwicklungen.“ Auch in Zeiten der Corona-Krise gilt daher: Wohlüberlegt handeln und die Preislage im Blick behalten. Prüfen und vergleichen Sie Tarife und Versorger gründlich und schließen Sie nur Einjahresverträge mit Bonus ab. So handhaben wir es für Wechselpilot-Kunden ebenfalls.

Strompreise verstehen

7. Strompreiszusammensetzung: kWh-Preis, EEG-Umlage & Co.

Dieses Jahr ist der kWh-Preis so hoch, wie nie zuvor: 29,42 ct/kWh blättert Deutschland 2020 durchschnittlich für Strom hin. Zum Vergleich, in Europa liegt der Schnitt bei gerade mal 20,45 ct/kWh. Der Grund sind steigende Umlagen und Netzentgelte. Was bedeutet das? Der Strompreis setzt sich aus einem Grund- und einem Verbrauchspreis zusammen. Während der Grundpreis vom Verbraucher abhängig und fix ist, fließen in den Verbrauchspreis mehrere flexible Komponenten.

Grundpreis ergibt sich u.a. aus Kosten für:

  • Vertragsabschluss
  • Wartungspauschale für die Infrastruktur des Versorgers
  • Zählerbereitstellung
  • Rechnungsstellungen
  • Umlagen für Unternehmenszentrale

Verbrauchspreis ergibt sich aus:

  • Verbrauch: Wie viel Strom beziehen Sie im Jahr?
  • Arbeitspreis: Netzentgelte, Kosten für Stromerzeugung, Vertrieb und Marge, Mehrwertsteuer (19 Prozent) und Stromsteuer (2,05 ct/kWh), Kosten für Betrieb der Messstelle, EEG-Umlage (6,756 ct/kWh), Konzessionsabgabe

Um nachvollziehen zu können, was mit den einzelnen Komponenten des Arbeitspreises gemeint ist, erklären wir sie Ihnen hier noch mal genauer:

Netzentgelte können Sie als den Preis verstehen, den Sie an Ihren Netzbetreiber für die Nutzung des Versorgungsnetzes zahlen. In Deutschland gibt es vier große Netzbetreiber. Aufgrund dieser Marktstruktur (man nennt sie auch natürliches Monopol) bilden sich Preise nicht im freien Wettbewerb. Daher gibt es Behörden, die regulierend eingreifen und sicherstellen, dass die Netzbetreiber vertretbare Preise ansetzen. Die Preise müssen auf den Internetseiten der Betreiber veröffentlicht werden. Auch in Ihrer Stomrechnung wird dieser Posten separat aufgeführt. Aktuell machen die Netzentgelte etwa etwa 25 Prozent des Strompreises aus.

Die Stromsteuer ist ebenfalls ein fixer Betrag, deren Einführung auf die ökologische Steuerreform im Jahr 1999 zurückgeht. Seit 2004 beträgt der Satz für Privatverbraucher 2,05 Cent pro Kilowattstunde.

Die EEG-Umlage ist eine weitere staatliche Abgabe. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erhalten Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen, eine Förderung. Diese wird wiederum über den Strompreis finanziert. Die Höhe der Umlage wird von den Netzbetreibern festgelegt. Für 2020 sind das 6,756 ct/kWh.

Die Konzessionsabgabe wird von Netzbetreibern an Gemeinden gezahlt und gewährt ihnen das Recht, öffentliche Wege zur Verlegung von Strom- und Gasleitungen und somit zur Energieversorgung zu nutzen. Diese Abgabe wird über die Energieversorger an die Verbraucher weitergereicht. Die Höhe der Abgabe ist abhängig von der Versorgungsart, der Größe der Gemeinde und der Menge der durchgeleiteten Energie. Für Strom liegt sie zwischen 1,32 und 2,39 Cent pro Kilowattstunde.

Woran erkennen Sie einen fairen Strompreis? Diese Frage lässt sich pauschal nicht so leicht beantworten. Aus unserer Erfahrung heraus halten wir jedoch einen Arbeitspreis von maximal 29 ct/kWh für fair. Ob der Stromanbieter Ihnen beim Grundpreis ein angemessenes Angebot macht, hängt stark von Ihrem Verbrauch ab. Genau aus diesem Grund raten wir zu einem regelmäßigen Strompreisvergleich und -wechsel. Nur dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob der Versorger Sie beim Grundpreis über den Tisch zieht – oder nicht.

Hinter die Kulissen blicken

8. Strompreisverträge: Laufzeit, Bonus & Co.

Damit Ihnen beim Strompreisvergleich niemand etwas vormachen kann, sollten Sie auch über die Vertragsbedingungen Bescheid wissen. Wir erklären Ihnen daher im Folgenden, worauf Sie bei Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen, Preisgarantie und Bonuszahlungen achten müssen.

In welcher Vertragslaufzeit ist der Strompreis am günstigsten?

Beim Strompreisvergleich werden Sie auf mehrere Vertragslaufzeiten treffen. Von wenigen Wochen bis hin zu Jahren ist auf dem Strommarkt fast alles vertreten. Was alle Verträge eint: Wenn Sie nicht zum Vertragsende fristgerecht kündigen, wird der Vertrag noch mal um dieselbe Laufzeit verlängert. Beim Grundversorger etwa beträgt die Laufzeit immer zwei Wochen. Kündigen Sie nicht, kann Ihr Vertrag dort ewig weitergeführt werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Laufzeiten kennen.

Ob zwei Wochen oder sechs Monate, was diese Vertragslaufzeiten eint, ist ihre Flexibilität. Denn sie erwecken den Anschein, dass Sie jederzeit aus diesem Vertrag in einen neuen, günstigeren wechseln können. Das stimmt, Sie können tatsächlich mit solchen Verträgen schneller auf Gegebenheiten des Strommarktes reagieren. Aber: Kündigungsfristen und Strompreise können es in sich haben. So beträgt nicht selten bei einem Vertrag von drei Monaten die Kündigungsfrist anderthalb Monate. Spontan das Vertragsverhältnis beenden sieht anders aus. Auch die Strompreise sind im Verhältnis häufig teurer als in Verträgen mit längerer Laufzeit. Aus diesem Grund wechseln wir für unsere Kunden stets in Einjahresverträge.

Unserer Erfahrung nach ist das die beste Vertragslaufzeit auf dem Strommarkt. Warum? Diese Verträge sind meist an attraktive Bonuszahlungen geknüpft, mit denen Sie – sofern Sie zum Ende des Vertragsjahres kündigen – ihre Stromkosten effektiv senken können.

Auch 24-Monats-Verträge kommen häufig mit Bonuszahlungen im Pack, sind aber tückisch. Das erste Vertragsjahr mag durch den Bonus und einen fairen Grundpreis günstig für Sie sein – im zweiten Jahr werden Sie unter Garantie eine unerfreuliche Überraschung erleben. Dann erhöhen Verbraucher nämlich gerne ihre Strompreise und im Schnitt ist der 24-Monats-Vertrag dann deutlich teurer als der für 12 Monate.

Verträge über den Zeitraum von zwei Jahren können sich lohnen, wenn Sie Boni und Sachprämien liegen lassen und auf einen fairen Grundpreis in Summe achten. Tendieren Sie eher zu Verträgen mit langen Laufzeiten, weil Sie sich nicht jedes Jahr um den Strompreis kümmern möchten, werden Sie einfach Wechselpilot-Kunde. Wir machen jährlich für Sie den Strompreisvergleich und wechseln Sie in einen günstigeren Tarif.

Merken!

Verträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten sind selten vorteilhaft – vor allem, wenn sie mit Bonuszahlungen verbunden sind.

12-Monats-Verträge lohnen sich für Sie am meisten.

Verträge mit Laufzeiten von weniger als einem Jahr locken mit Flexibilität, rächen sich mit langen Kündigungsfristen und hohen Strompreisen.

Welche Kündigungsfrist beim Strompreisvergleich wählen?

Unserer Erfahrung nach sollte eine faire Kündigungsfrist bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr maximal sechs Wochen betragen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Gerade bei Verträgen, die über einen Zeitraum von wenigen Wochen andauern, ist die Kündigungsfrist im Verhältnis viel zu hoch. Manchmal beträgt sie sogar mehr als die eigentliche Vertragslaufzeit. Es empfiehlt sich daher immer, die Kündigungsfrist zu prüfen. Denn je kürzer die Kündigungsfrist, desto eher kommen Sie aus Ihrem Vertrag heraus.

Welche Preisgarantie rentiert sich für Sie?

Preisgarantie bedeutet im Prinzip Kostensicherheit und schützt Sie davor, dass Ihr Versorger den Strompreis erhöht. Unterschieden wird dabei zwischen der vollständigen und der eingeschränkten Preisgarantie. Gleich jedoch vorweg: Selbst die vollständige Preisgarantie schützt Sie nicht vor Strompreiserhöhungen.

Beim Grundversorger gilt in der Regel keine Preisgarantie für den Kunden. Das heißt, die Kosten können jederzeit angepasst werden. Legt Ihr Vertrag eine vollständige Preisgarantie fest, darf der Stromanbieter nur dann den Preis erhöhen, wenn sich Mehrwertsteuer und Stromsteuer ändern. Im Falle einer eingeschränkten Preisgarantie darf der Stromanbieter darüber hinaus auf Änderungen in puncto Abgaben oder Umlagen mit einer Preiserhöhung reagieren. In der Theorie klingt eine Preisgarantie vom Versorger vielversprechend, in der Praxis kann Ihnen kein Versorger stabile Preise garantieren.

Dafür gibt es zwei simple Gründe: Erstens, weil die Strompreiszusammensetzung komplex ist. So viele Komponenten beeinflussen den Strompreis. Es braucht nur eine Änderung in der Politik oder Wirtschaft, damit sich beim Strompreis etwas tut. Zweitens, eine bittere Wahrheit, Stromanbieter kennen jedes Schlupfloch genau. Erhöhen sich aus irgendeinem Grund die Strompreise, werden Anbieter versuchen, Sie mit allen mitteln zur Kasse zu bitten. Das mag nicht für jeden Versorger gelten, bedenken Sie aber, dass es auf dem Markt über 1.000 gibt. Hinzu kommt, dass viele Stromanbieter eine Preisgarantie nicht für die gesamte Laufzeit des Vertrags aussprechen. Für Sie bedeutet das konkret: Nach Ablauf der Garantie kann alles passieren und Sie kommen dann nicht so leicht aus dem Vertrag raus. Machen Sie sich dennoch immer bei einer Preiserhöhung über Ihr Sonderkündigungsrecht schlau!

Unsere Tipps für Sie: Lassen Sie sich von einer eingeschränkten Preisgarantie nicht verunsichern. Die meisten Verträge werden mit dieser Preisgarantie angeboten, das macht sie nicht weniger interessant für Sie. Wenn Sie einen 12-Monats-Vertrag mit einer eingeschränkten (oder auch vollständigen) Preisgarantie für eine Dauer von 12 Monaten abschließen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Welchen Einfluss haben Sofort- und Neukundenbonus auf den Strompreis?

Beim Sofortbonus handelt es sich in den meisten Fällen um eine feste Summe, die Ihnen vier bis zwölf Wochen nach Vertragsbeginn ausgezahlt wird. Der Neukundenbonus hingegen wird fast immer prozentual an den Jahreskosten gemessen. Liegt der Neukundenbonus beispielsweise bei zehn Prozent, erhalten Sie bei Kosten in Höhe von 500 Euro einen Betrag von 50 Euro gut geschrieben. Wird der Neukundenbonus hingegen als feste Summe vereinbart, erfolgt die Auszahlung nach zwölf Monaten. Teilweise wird er auch mit der ersten Jahresrechnung verrechnet. Boni werden nur im ersten Jahr ausgezahlt oder auf die monatlichen Abschläge berechnet – das bedeutet, dass Ihre Stromkosten nach zwölf Monaten wieder ansteigen.

Ob sich ein Sofort- oder Neukundenbonus für Sie lohnt, hängt davon ab, welche Vertragslaufzeit Sie wählen. Unserer Erfahrung nach wirken sich solche Boni nur dann positiv auf Ihren Strompreis aus, wenn Sie Einjahresverträge abschließen. Ein Beispiel:

Vertrag mit Bonus über 24 Monate im 1. Jahr:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.500 kWh
  • Monatlicher Grundpreis: 13,79 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • Sofortbonus: 140 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 39,61 Euro
  • Abschlag im Jahr: 475,33 Euro

Vertrag mit Bonus über 24 Monate im 2. Jahr:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.500 kWh
  • Monatlicher Grundpreis: 13,79 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • kein Bonus
  • Monatlicher Abschlag: 51,23 Euro
  • Abschlag im Jahr: 615,33 Euro

Vertrag mit Bonus über 12 Monate für Ihr erstes Jahr:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.500 kWh
  • Monatlicher Grundpreis: 13,79 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • Sofortbonus: 140 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 39,61 Euro
  • Abschlag im Jahr: 475,33 Euro

Sie wechseln nach einem Jahr in einen neuen Vertrag über 12 Monate mit Bonus:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.500 kWh
  • Monatlicher Grundpreis: 12,45 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • Sofortbonus: 175 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 35,35 Euro
  • Abschlag im Jahr: 424,25 Euro
Fazit

Für zwei Jahre zahlen Sie im 24-Monats-Vertrag ganze 1090,66 Euro für Ihren Strom. Ihre effektiven Stromkosten belaufen sich für den Gesamtzeitraum auf 45,44 Euro/Monat.

Für zwei Jahre in jeweils zwei 12-Monats-Verträgen zahlen Sie insgesamt nur 899,58 Euro für Ihren Strom. Ihre effektiven Stromkosten belaufen sich für den Gesamtzeitraum auf 37,48 Euro/Monat.

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