Ärgern Sie sich nie wieder über Ihren Stromanbieter!

Sie müssen sich jedes Mal zusammenreißen, wenn Ihr Stromanbieter die Preise erhöht? Sie fühlen sich von Ihrem Stromanbieter allein gelassen – und das trotz Jahren der Treue? Sie wollen endlich für Strom kein Geld mehr zum Fenster rauswerfen? Wir sind dafür da, dass all das endlich der Vergangenheit angehört. Es ist egal, ob Sie schon 20 mal den Anbieter gewechselt haben – oder noch nie. Wir gehen den Wechsel gemeinsam mit Ihnen an, erklären Ihnen wichtige Schritte anschaulich, geben Tipps und füttern Sie mit dem nötigen Wissen.

Anleitung

So vergleichen Sie Strompreise wie ein Profi

Um einen Strompreisvergleich erfolgreich durchzuführen, müssen Sie kein Strommarkt-Experte sein. Zudem ist es egal, wo und wie Sie einen Stromvergleich vornehmen, Hauptsache, Sie tun es – Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

Welche Informationen brauchen Sie für einen Strompreisvergleich?

Checken Sie als Erstes die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Stromvertrags. Wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln, müssen Sie zwar Ihren aktuellen Stromvertrag nicht selber kündigen (das übernimmt Ihr neuer Stromanbieter für Sie). Achten Sie dennoch darauf, dass Sie den Wechsel zum neuen Anbieter rechtzeitig – mit einem guten zeitlichen Puffer – beantragen. In der Regel nimmt ein Wechsel vier bis sechs Wochen Zeit in Anspruch. Heißt: Haben Sie eine Kündigungsfrist von sechs Wochen, kümmern Sie sich mindestens acht Wochen vor Vertragsende um den Strompreisvergleich und -wechsel.

Notieren Sie sich darüber hinaus Ihren jährlichen Verbrauch und, falls vorhanden, Ihren aktuellen Stromanbieter sowie Ihren aktuellen monatlichen und jährlichen Abschlag als Vergleichswerte. Haben Sie noch nie einen Stromvertrag abgeschlossen, können Sie einfach den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes als Vergleichswert nehmen. Das wäre auch der Tarif, in den Sie „rutschen“ würden, würden Sie sich nicht aktiv um einen Anbieter kümmern. Machen Sie sich zudem Gedanken, welche Ansprüche Sie an Ihren nächsten Stromvertrag haben. Vielleicht wünschen Sie einen Ökostromtarif oder benötigen einen separaten Tarif für Ihre Wärmepumpe (Stichwort Doppeltarifzähler)?

Notieren Sie sich also:

  • Bis wann müssen Sie Ihren aktuellen Stromvertrag kündigen?
  • Wenn Sie jetzt Strompreise vergleichen, bleibt Ihnen genug Zeit, um alle Fristen einzuhalten? (Ein Vertragswechsel dauert etwa vier bis sechs Wochen.)
  • Wie hoch ist Ihr jährlicher Verbrauch? Alternativ: Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt?
  • Von wem beziehen Sie aktuell Strom?
  • Was ist Ihnen noch wichtig? (Beispiel: Ökostrom)
Methode 1

Strompreisvergleich für findige Wechsler

Seit unserer Gründung haben wir tausende Stromverträge gewechselt und unseren Kunden damit mehrere Millionen Euro gespart. Unsere Devise lautet: faire Konditionen, hohe Ersparnis und das Jahr für Jahr. Das möchten Sie auch? Dann erklären wir Ihnen unsere Methode hier Schritt für Schritt. Aber: Sie müssen bereit sein, jedes Jahr wieder einen Strompreisvergleich durchzuführen.

Ihr Notizzettel

Ziel: Hohe Ersparnis, fairer Strompreis, faire Vertragskonditionen

Zeitaufwand: 120 Minuten, jedes Jahr

Kriterien: 12-Monats-Verträge, Neukunden- und/oder Sofortbonus, kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), Preisgarantie, fairer Arbeitspreis (max. 29 ct/kWh)

Hilfsmittel: Vergleichsportale (mehr dazu hier), Beschwerdeportale, Suchmaschinen

Tipps: Prüfen Sie immer den Versorger. Vergleichen Sie sowohl den Arbeits- als auch Grundpreis der jeweiligen Anbieter miteinander. Den Grundpreis legt jeder Versorger individuell fest und deckt Kosten für Dienstleistung, Vertragsabschluss usw.

Finger weg von: Sachprämien, Verträgen mit Laufzeiten von mehr als 12 Monaten

Bereit? Dann kann es losgehen:

  1. Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch und PLZ. Wenn das Vergleichsportal Ihnen schon hier die Option gibt, nach Vertragslaufzeiten zu filtern, wählen Sie die Einstellung „12 Monate“. Klicken Sie anschließend auf „vergleichen“.
  2. Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Das Vergleichsportal hat hier für Sie bereits einen Vergleichstarif eingetragen, in der Regel ist das der Grundversorgungstarif Ihrer Stadt. Überprüfen Sie also diese Eingabe.
  3. Nutzen Sie die Einstellungen und Filter der Vergleichsportale. Suchen Sie gezielt nach: 12-Monats-Verträgen, 12 Monaten Preisgarantie, Bonus (alle) sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife). In den Filtereinstellungen wählen Sie „Individuell“ aus und bestimmen hier Ihre Vertragskonditionen. Wichtig sind vor allem Preisgarantie und Tarife pro Anbieter. Haben Sie einen Schwachlast- oder Doppeltarifzähler, können Sie das hier ebenfalls angeben (mehr zu dieser Einstellung hier). Um so viele Tarife, wie möglich einsehen zu können, entscheiden Sie sich hier gegen Tarife gemäß den Richtlinien des Vergleichsportals sowie dafür, mehr als zwei Tarife pro Anbieter zu sehen.
  4. Machen Sie einen Background-Check der Versorger, für die Sie sich interessieren, und schauen Sie sich die Kundenbewertungen an.
  5. Wählen Sie bis zu drei Suchergebnisse aus und vergleichen Sie diese miteinander. Vergleichsportale bieten Ihnen hierfür eine entsprechende Option an. Fragen Sie sich: Wo können Sie am meisten sparen? Welcher Anbieter berechnet Ihnen einen fairen Arbeitspreis? Was bietet Ihnen dieser Anbieter, was Ihnen bei Ihrem aktuellen fehlt? …
  6. Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen Sie den Vertrag ab.
Machen Sie mit uns den Strompreisvergleich für einen 12-Monats-Vertrag mit Neukundenbonus!

Wie viel können Sie sparen?

Hier sofort Ersparnis berechnen!

Methode 2

Strompreisvergleich für bequeme Wechsler

Sie möchten nicht jedes Jahr einen Strompreisvergleich durchführen – aber trotzdem ein gutes Gewissen bei Ihrem Stromvertrag haben? Dann kommt womöglich Methode 2 für Sie in Frage. Bei dieser geht es darum, lange Laufzeiten zu wählen und nur alle zwei Jahre einen Wechsel durchzuführen.

Ihr Notizzettel

Ziel: faire Vertragskonditionen bei langer Vertragslaufzeit

Zeitaufwand: 60 Minuten, alle zwei Jahre

Kriterien: kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), lange Preisgarantie, kein Bonus, keine Sachprämie, fairer Arbeitspreis (max. 29 ct/kWh), niedriger Grundpreis, Vertragslaufzeiten bis zu 24 Monaten

Hilfsmittel: Vergleichsportale (mehr dazu hier), Beschwerdeportale, Suchmaschinen

Tipp: Wer längerfristig zu einem neuen Stromanbieter wechseln möchte, sollte weniger auf Bonuszahlungen achten und mehr auf niedrige Grund- und Arbeitspreise. Denn auch die beste Preisgarantie schützt Sie nicht vor Preiserhöhungen. Anbieter finden auch innerhalb der Garantie Mittel und Wege, den Preis zu erhöhen – häufig über den Grundpreis, den sie überwiegend frei bestimmen können.

Hinweis: Lange Vertragslaufzeiten lohnen sich nur bei ebenso langer Preisgarantie. Wenn nach zwei Jahren die Preisgarantie endet, sollten Sie also einen neuen Strompreisvergleich durchführen, um in keine Kostenfalle zu tappen. Preiserhöhungen sind dann nämlich jederzeit möglich. Wenn Sie Tarife mit Bonuszahlung wählen, denken Sie daran, dass der Bonus sich nur im ersten Vertragsjahr positiv auf Ihre Kosten auswirkt. Im zweiten Jahr stehen Sie ohne Vergünstigung da.

  1. Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch und PLZ. Wenn das Vergleichsportal Ihnen schon hier die Option gibt, nach Vertragslaufzeiten zu filtern, wählen Sie die Einstellung „24 Monate“. Klicken Sie anschließend auf „vergleichen“.
  2. Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Das Vergleichsportal hat hier für Sie bereits einen Vergleichstarif eingetragen, in der Regel ist das der Grundversorgungstarif Ihrer Stadt. Überprüfen Sie also diese Eingabe.
  3. Nutzen Sie die Einstellungen und Filter der Vergleichsportale. Suchen Sie gezielt nach: 24-Monats-Verträgen, 24 Monaten Preisgarantie sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife). Blenden Sie Bonuszahlungen aus (Bonus nicht einberechnen). In den Filtereinstellungen wählen Sie „Individuell“ aus und bestimmen hier Ihre Vertragskonditionen. Wichtig sind vor allem Preisgarantie (mind. 24 Monate) und Tarife pro Anbieter. Haben Sie einen Schwachlast- oder Doppeltarifzähler, können Sie das hier ebenfalls angeben (mehr zu dieser Einstellung hier). Um so viele Tarife, wie möglich einsehen zu können, entscheiden Sie sich hier gegen Tarife gemäß den Richtlinien des Vergleichsportals sowie dafür, mehr als zwei Tarife pro Anbieter zu sehen.
  4. Machen Sie einen Background-Check der Versorger, für die Sie sich interessieren, und schauen Sie sich die Kundenbewertungen an.
  5. Wählen Sie bis zu drei Suchergebnisse aus und vergleichen Sie diese miteinander. Vergleichsportale bieten Ihnen hierfür eine entsprechende Option an. Achten Sie vor allem auf die Grund- und Arbeitspreise.
  6. Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen Sie den Vertrag ab.
Machen Sie mit uns den Strompreisvergleich für einen 24-Monats-Vertrag ohne Neukundenbonus!
Kurz & knapp

Ihr Merkzettel, wenn Sie Strompreise vergleichen

Unsere Experten sind für Sie da

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Strompreise online vergleichen

So nutzen Sie Vergleichsportale richtig

Vergleichsportale erleichtern Ihnen die Suche nach dem besten Strompreis. Sie sparen Zeit, da Sie nicht selbst jeden Anbieter einzeln durchgehen und Angebote einholen müssen. Filter ermöglichen es Ihnen, schnell eine Vorauswahl zu treffen und Suchergebnisse einzuschränken. Kurz: Über Vergleichsportale erhalten Sie eine breite Auswahl der Tarife, die zu Ihren Bedingungen passen.

Und welches Vergleichsportal ist das beste? Wir finden: Wählen Sie mehrere Vergleichsportale für den Strompreisvergleich aus, statt sich auf eines festzulegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine große oder kleine Plattform handelt.

Wichtig ist, dass Sie der Auflistung der Suchergebnisse sowie den Empfehlungen nicht blind vertrauen. Warum? Weil jedes Vergleichsportal nur vermeintlich unabhängig und in Ihrem Interesse agiert. Zu diesem Ergebnis kam auch die Verbraucherzentrale nach einer Untersuchung mehrerer solcher Vermittlungsplattformen. In der Auswertung heißt es: „Durch verdeckte Werbeanzeigen, die Verwertung persönlicher Daten oder höhere Preise, die sich aus eingerechneten Provisionszahlungen an die Anbieter der Dienstleistungen ergeben, tragen Sie als Nutzer […] oft versteckte Kosten.“

Deshalb haben wir Ihnen hier sämtliche Vor- und Nachteile von Vergleichsportalen noch mal aufgelistet:

Vorteile

  • Es stehen Ihnen mehrere Vergleichsportale zur Auswahl.
  • Vergleichsportale sind einfach in der Anwendung.
  • Über mehrere Filter können Sie Ihre Suchergebnisse eingrenzen.
  • Sie erhalten zu jedem Tarif Infos zum Versorger, Kundenbewertungen sowie Tarifdetails.
  • Sie können mehrere Tarife auswählen und diese gegenüberstellen lassen.
  • Erst wenn Sie sich für einen Tarif entscheiden, müssen Sie persönliche Daten angeben.
  • Die Nutzung von Vergleichsportalen ist kostenfrei und unverbindlich.
  • Oft finden sich auf Vergleichsportalen besondere Tarifangebote oder Deals (günstigere Preise, zusätzliche Bonusauszahlungen, …).

Nachteile

  • Pro abgeschlossenem Tarifvertrag erhalten Vermittlungsplattformen eine Provision des Anbieters. Je nachdem, wie hoch diese Provision ausfällt, ist es im Interesse des Portals, dass Sie sich für diesen Tarif entscheiden.
  • Manche Vergleichsportale schließen Deals mit Stromanbietern und bewerben diese prominent – zum Beispiel als Empfehlung.
  • Nicht immer ist klar gekennzeichnet, ob Sie den Vertrag mit dem Vergleichsportal oder dem Stromanbieter abschließen.
  • Von Vergleichsportalen gesetzte Voreinstellungen oder Filter können die Tarifauswahl für Sie minimieren. Ihnen werden dadurch in der Regel nicht alle Tarife angezeigt, die für Sie tatsächlich in Frage kommen.

3 Tipps für Vergleichsportale

  1. Nutzen Sie mehrere Vergleichsportale!
  2. Überprüfen Sie Filter und Voreinstellungen, bevor Sie die Suchergebnisse durchgehen!
  3. Machen Sie einen Faktencheck! Stimmen die Angaben, die Vergleichsportale Ihnen zu einzelnen Tarifen liefern? Welche Angaben machen die Anbieter selbst auf ihren Seiten zu den Tarifen? Erhalten Sie den Tarif beim Vergleichsportal wirklich zu einem günstigeren Preis als beim Anbieter?
Alles erklärt

So funktionieren Filter und Einstellungen auf Vergleichsportalen

Wie funktionieren Vergleichsportale? Die Nutzung von Vergleichsportalen ist simpel, verwirren können jedoch die vielen Filter, Einstellungen und Suchergebnisse. Wir erklären Ihnen hier alles im Detail.

Zu Beginn eines jeden Strompreisvergleichs werden Sie nach Ihrer Postleitzahl und Ihrem jährlichen Verbrauch gefragt. Zwei sehr allgemeine Angaben. Sie denken, das sind die einzigen Kriterien, die Einfluss auf das Suchergebnis haben? Nein. Jedes Vergleichsportal filtert die ersten Suchergebnisse zusätzlich nach eigenen Einstellungen. Welche es gibt und was Sie beachten sollten, erklären wir im Folgenden.

Einstellung: „Vergleichstarif“

Um zu berechnen, wie viel Sie durch einen Stromwechsel sparen, benötigen Portale einen Vergleichswert: Ihren aktuellen Stromtarif. Da Sie in der ersten Abfrage keine Angaben dazu machen können, wählen Vergleichsportale stets den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes voreingestellt aus. Sie sollten diese Angabe unbedingt prüfen und ggf. korrigieren, bevor Sie sich die Suchergebnisse ansehen.

Einstellung: „Vertragslaufzeit“

Es macht einen Unterschied, ob Ihr Stromvertrag eine Mindestvertragslaufzeit von wenigen Monaten, einem Jahr oder mehr als zwei Jahren besitzt. Vergleichsportale setzen häufig zwölf Monate Vertragslaufzeit als gegeben voraus. Warum? Um dauerhaft Stromkosten senken zu können, empfiehlt es sich, jedes Jahr den Stromvertrag zu wechseln. Das macht Sie jedes Jahr zum potenziellen Neukunden für Anbieter, weshalb Sie sämtliche Vorteile dieses Status (Neukundenbonus, günstigere Tarife usw.) nutzen können. Auch wir wechseln unsere Kunden aus diesem Grund jährlich in neue Tarife.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass für Sie nur Einjahrestarife infrage kommen. Auch Verträge mit längerer oder kürzerer Mindestvertragslaufzeit können sich für Sie lohnen. Das ist davon abhängig, was Sie mit einem Strompreisvergleich und -wechsel bezwecken. Mehr dazu lesen Sie weiter unten. Unser Tipp: Wenn Sie Verträge mit einer Mindestvertragszeit von zwei Jahren vergleichen möchten, verzichten Sie auf den Bonus. Achten Sie stattdessen auf niedrige Grund- und Arbeitspreise sowie eine lange Preisgarantie.

Machen Sie den Test und vergleichen Sie die Grund- und Arbeitspreise bei folgenden beiden Optionen miteinander: „Max. 12 Monate“ Vertragslaufzeit + „Alle Boni“ vs. „Max. 24 Monate“ + „Bonus nicht einberechnen“. Mit ziemlicher Sicherheit würden Sie bei der ersten Option deutlich mehr für den Grund- und Arbeitspreis zahlen als bei der zweiten. Richtig? Durch den Bonus jedoch bei Option 1 kommen Sie letzten Endes in der Regel jedoch auf ähnliche Preise – sind dafür aber ein Jahr weniger an den Anbieter gebunden.

Einstellung: „Ökostrom“

Immer mehr Versorger bieten inzwischen Ökostromtarife an. Aus diesem Grund haben Sie die Möglichkeit, gezielt danach zu filtern. Häufig haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, hier zu spezifizieren. Achtung: Jedes Vergleichsportal definiert Ökostrom und Nachhaltigkeit nach anderen Kriterien. Gerade bei Ökostromlieferanten lohnt sich ein Blick auf deren Seite, um mehr Informationen über Tarif und Versorger zu erhalten.

Das passiert, wenn Sie „Ökostrom“ auswählen.

Einstellung: „Nutzung“

Bei der Nutzung wird unterschieden zwischen „Privat“ und „Gewerbe“. Ersteres ist als Voreinstellung ausgewählt – schließlich kommt nahezu kein Privathaushalt ohne Strom aus. Die Einstellung „Gewerbe“ ist dann für Sie von Interesse, wenn Sie auf der Suche nach einem Stromtarif für ein Unternehmen, einen Landwirtschaftsbetrieb oder einen Verein suchen, Sie selbstständig oder freiberuflich arbeiten. Trifft ein Kriterium davon auf Sie zu, empfehlen wir Ihnen, hier die Einstellung von „privat“ auf „Gewerbe“ zu ändern. Es gibt Gewerbestromtarife, die genau auf diesen Nutzen zugeschnitten und daher häufig günstiger für Sie sind als ein Privattarif. Beziehen Sie im Jahr mehr als 100.000 kWh Strom für Ihr Gewerbe, sprechen manche Vergleichsportale von Industriestrom und bieten Ihnen hierfür einen entsprechenden Rechner an.

Das passiert, wenn Sie zwischen „Privat“ und „Gewerbe“ wählen.

Einstellung: „Bonus“

Diese Einstellung dürfte für Sie vermutlich die interessanteste sein. Schließlich lässt sich durch Bonusauszahlungen so richtig sparen und Vergleichsportale offerieren zusätzlich eigene Boni an. Da es jedoch unterschiedliche Boni gibt und nicht jeder Tarif einen anbietet, gibt es auch hierfür eine Einstellung, die Sie sich näher anschauen sollten. Achtung: Nach Tarifen mit Sachprämien können Sie über diese Funktion nicht filtern.

Bonus nicht einberechnen: Durch diese Einstellung werden Ihnen in der Regel nur Tarife ohne Bonus angezeigt. Die Betonung liegt auf „in der Regel“, denn häufig schleichen sich dennoch Tarife mit niedrigen Bonuszahlungen ein. Grundsätzlich ist das aber dann für Sie relevant, wenn Sie einen Tarif suchen, der für Sie auf lange Sicht Sinn macht. Zum Beispiel, weil Sie sich nicht jedes Jahr mit dem Strompreisvergleich beschäftigen möchten. Ihre Ersparnis im ersten Jahr ist bei Tarifen ohne Bonus folglich nicht so hoch, Sie profitieren jedoch von langfristig faireren Grundpreisen. Denken Sie aber daran, dass Preisgarantien häufig nur ein oder zwei Jahre gelten und Sie vor Preiserhöhungen nicht dauerhaft geschützt sind.

Nur Sofortbonus: Ein Sofortbonus ist für Sie deshalb attraktiv, weil es sozusagen sofort Geld auf die Hand gibt. Ihr Anbieter zahlt Ihnen bereits zu Beginn der Vertragslaufzeit (in der Regel in den ersten drei Monaten) einen hübschen Betrag – einfach, weil Sie bei ihm den Vertrag abgeschlossen haben. Wählen Sie diese Option also, wenn Sie nur Interesse an solchen Boni haben. Bedenken Sie aber, dass Sie damit weitere Boni außen vor lassen.

Sofortbonus und Boni bis 15 Prozent: Über diese Einstellung werden Ihnen Tarife mit Sofort- und Neukundenbonus angezeigt. Für Letzteren gelten jedoch Einschränkungen: Nur Boni in Höhe von maximal 15 Prozent der Gesamtkosten im ersten Vertragsjahr oder maximal 100 Euro. Einschränkung klingt erst einmal negativ, aber bedenken Sie: Manche Anbieter werben mit Bonuszahlungen, die zu schön sind, um wahr zu sein. Alles hat seinen Preis, das kann auch zu hohe Boni betreffen (Stichwort: Insolvenz der BEV). Diese Einstellung schützt Sie in gewisser Weise davor. Nichtsdestotrotz lautet unser Tipp: Überzeugen Sie sich lieber selbst davon, ob ein Bonus zu schön ist, um wahr zu sein.

Alle Boni: Diese Einstellung zeigt Ihnen vermeintlich alle Boni an. Tatsächlich läuft im Hintergrund jedoch meist ein Filter des Vergleichsportals. Zum Beispiel spielt Ihnen Check24 hier nur Boni aus, die den Check24-Richtlinien entsprechen. Behalten Sie das also stest im Hinterkopf.

Geht’s auch ohne Vergleichsportal?

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Filtereinstellung: „Empfehlung“

Suchergebnis ist nicht gleich Suchergebnis bei Vergleichsportalen. Die ersten beiden Suchergebnisse, die Sie angezeigt bekommen, sind in der Regel die Empfehlungen des Portals und entsprechen nicht immer Ihren individuellen Einstellungen. Häufig handelt es sich bei Empfehlungen auch um versteckte Anzeigen. Das heißt, es besteht ein Deal zwischen Portal und Stromanbieter. Immerhin: Empfehlungen sind gekennzeichnet. Je nach Vergleichsportal können Sie Suchergebnisse so sortieren, dass Ihnen Empfehlungen nicht oben angezeigt werden.

Es spricht nichts dagegen, einen Blick auf die Empfehlungen zu werfen. Möglich, dass sie sehr wohl ins Schwarze treffen, was Ihre Suche angeht. Unser Tipp: Scrollen Sie nach jedem Suchauftrag zunächst an den Empfehlungen vorbei. Der erste Tarif, der ohne besondere Kennzeichnung versehen ist, ist Ihr erstes richtiges Suchergebnis:

Die tatsächliche erste Suchergebnis sind nicht die mit „Best Seller“ und „Bester Service“ markierten Ergebnisse, sondern das mit der Markierung „1.“ darunter.

Um sicher zu gehen, halten Sie nach Nummerierungen Ausschau. Ratsam ist es, eine Tarifempfehlung anschließend mit Tarifen zu vergleichen, die Sie ausgewählt haben. Dazu hier mehr.

Filtereinstellung: „Individuell“

Nutzen Sie immer die individuellen Einstellungen und definieren Sie Ihre Suchanfrage. Hier können Sie auch angeben, ob Sie einen Doppeltarifzähler haben und wie viel Strom Sie in Nebenzeiten (in der Regel nachts) nutzen. Das ist dann für Sie wichtig, wenn Sie mit Strom heizen (Wärmepumpe, Nachtspeicherheizung) oder auf der Suche nach einem Autostromtarif sind. Allerdings gibt es für solche Stromtarife eigene Strompreisrechner, die häufig auch von Vergleichsportalen zusätzlich angeboten werden. Wir empfehlen Ihnen, in diesem Fall lieber direkt solche Rechner zu nutzen.

Des Weiteren können Sie in den individuellen Einstellungen über Angaben zu Kündigungsfrist, Vertragslaufzeit, Preisgarantie, Abschlagszahlung sowie anderen Tarifbesonderheiten (Pakettarife usw.) bestimmen. Zudem haben Sie hier die Möglichkeit zu sagen, wie viele Tarife Sie pro Anbieter angezeigt bekommen möchten. Unser Tipp: Einfach „alle“ auswählen. Vielleicht wäre Ihnen sonst ein passender Tarif entgangen?

Je nach Vergleichsportal gibt es hier zusätzliche Filter, die Sie vornehmen können. Oft wird auch die Kundenempfehlungsquote als Kriterium angezeigt. Wir raten Ihnen dazu, diesem Filter nicht allzu viel Gewicht beizumessen. Zum einen, weil sämtliche Bewertungen in Vergleichsportalen direkt zu Beginn erfolgen und daher wenig aussagekräftig für die Gesamtvertragslaufzeit sind. Zum anderen, weil sich die Kundenempfehlungsquote nicht auf den Tarif allein bezieht, sondern auf den Wechselprozess als Ganzes. In diese Bewertung fließen also auch Erfahrungen mit dem Vergleichsportal und dem Kundenservice beim Wechsel ein.

Filtereinstellung: „Stiftung Warentest“

Manche Vergleichsportale bieten Ihnen auch die Filtereinstellungen Stiftung Warentest an. Hier wird nach folgenden Kriterien gefiltert: monatliche Zahlweise (sprich: keine Vorauskasse), Preisgarantie von mind. zwölf Monaten, kein einmaliger Bonus, Kündigungsfrist von max. sechs Wochen, kurze Vertragsverlängerung. Für diese Kriterien hat die Stiftung Warentest mehrere Strompreisrechner untersucht und deren Benutzung ausgewertet.

Filtereinstellung: „Alle Tarife“

Die Filtereinstellung „Alle Tarife“ sollten Sie mit Vorsicht betrachten. Denn „Alle Tarife“ bezieht sich nicht auf alle für Sie verfügbaren Tarife. Vielmehr könnte diese Einstellung lauten: „Alle Tarife, die das Vergleichsportal als für Sie angemessen erachtet“. Auf Check24 werden Ihnen bei dieser Einstellung beispielsweise alle Tarife angezeigt, die den Check24-Richtlinien entsprechen – und das schließt zwangsläufig bestimmte Tarife aus. Checken Sie also immer, was das Vergleichsportal mit dieser Filtereinstellung genau meint.

Suchergebnisse sortieren: Kundenbewertung, Preise und mehr

Sind alle Filter und Einstellungen gesetzt, können Sie sich nun den Suchergebnissen widmen. Vergleichsportale bieten Ihnen hier die Möglichkeit, die Ergebnisse zu sortieren und sie in einer bestimmten Reihenfolge anzeigen zu lassen. Wir empfehlen, auch hier einfach auszuprobieren und die verschiedenen Funktionen zu testen. Wir erklären Ihnen hier Vor- und Nachteile der jeweiligen Optionen.

Nach Anbieternamen sortieren

Nach Anbieternamen zu sortieren macht deshalb Sinn, weil Sie so alle Tarife pro Anbieter auf einen Blick haben. Das ist gerade dann hilfreich, wenn Sie sich alle Tarife pro Anbieter anzeigen lassen oder auf der Suche nach einem bestimmten Anbieter sind. Eine nützliche Funktion also, die Ihnen aber auf der Suche nach dem günstigsten oder fairsten Tarif kaum hilft.

Nach Kundenbewertungen sortieren

Kundenbewertungen sollten Sie in jeden Strompreisvergleich miteinbeziehen. Wir legen Ihnen jedoch ans Herz, sich nicht nur auf Kundenbewertungen der Vergleichsportale zu verlassen:

  • Kundenbewertungen werden in der Regel zu Beginn der Vertragslaufzeit eingeholt und sind daher wenig aussagekräftig, was die Erfahrung auf lange Sicht betrifft.
  • Kundenbewertungen beziehen sich nicht allein auf den Tarif. Vielmehr fließen in die Bewertung auch die Erfahrung des Wechselprozesses ein, der in den meisten Fällen über das Portal verläuft. Angenommen, ein Verbraucher ist mit dem Tarif sehr zufrieden, aber beim Wechselprozess gab es Probleme, dann wird die Kundenbewertung das widerspiegeln.
  • Manche Kundenbewertungen können gekauft sein, etwa über Marketingagenturen.

Dasselbe gilt auch für Weiterempfehlungen. Kurzum: Lassen Sie sich von mittelmäßigen oder schlechten Bewertungen nicht abschrecken und von besonders guten nicht blenden. Lesen Sie sich die Bewertungen durch und holen Sie unabhängige Kundenmeinungen ein, zum Beispiel über Beschwerdeportale.

Blicken Sie nicht nur auf die Kundenbewertungen des Portals, sondern googeln Sie auch Ihren potenziellen neuen Anbieter.

Nach Preisgarantie sortieren

Nach der Dauer der Preisgarantie zu sortieren lohnt sich, wenn Sie auf der Suche nach einem mehrjährigen Stromtarif sind. Behalten Sie hierbei immer im Hinterkopf, dass auch die beste Preisgarantie Sie vor einer Strompreiserhöhung nicht bewahren kann. Zunächst einmal sagt die Dauer einer Preisgarantie nichts darüber aus, ob sie vollständig oder eingeschränkt greift. Hinzu kommt, dass vollständige Preisgarantien über einen langen Zeitraum ihren Preis haben können und Tarife dadurch teurer werden.

Nach Preis sortieren

Wenn Sie diese Funktion nutzen können, tun Sie es. Dadurch blenden Sie nämlich Empfehlungen der Vergleichsportale aus und können danach suchen, weshalb Sie hier sind: nach günstigen Tarifen. Behalten Sie dennoch im Hinterkopf, dass ein günstiger Preis nicht zwangsläufig für einen optimalen Tarif spricht. Checken Sie also auch hier die Rahmenbedingungen sowie den Versorger genau.

Funktion Strompreise vergleichen

Viele Vergleichsportale bieten Ihnen an, bis zu drei Stromtarife auszuwählen und diese gegenüberzustellen. Daher gibt es an jedem Suchergebnis ein Hakenfeld, das Sie anklicken können. Die ausgewählten Tarife sammelt das Vergleichsportal häufig in einer Leiste unten am Bildschirmrand, die mitläuft. Wenn Sie dort dann auf „vergleichen“ klicken, werden Sie weitergeleitet zur Gegenüberstellung. Diese Funktion ist hilfreich und lohnt sich gerade dann, wenn Sie ein letztes Mal alle Unterschiede auf einen Blick sehen möchten. Wir raten Ihnen daher dazu, die Funktion zu nutzen, nachdem Sie selbst schon einen ausführlichen Vergleich und Hintergrundcheck getätigt haben.

Bei vielen Vergleichsportalen können Sie bis zu drei Angebote auswählen und diese nebeneinander stellen lassen.
FAQ Strompreisvergleich

Haben Sie sich das auch schon gefragt?

Bei einem Strompreisvergleich können Sie bis zu mehrere 100 Euro sparen. Wie hoch Ihre Ersparnis ausfällt, hängt u.a. stark von Ihrem aktuellen Versorger ab. Sind Sie in der Grundversorgung – und damit im teuersten Tarif – können Sie durch einen Wechsel zu einem freien Anbieter eine hohe Ersparnis erzielen.

Unserer Erfahrung nach sparen Sie bei einem Strompreisvergleich im Schnitt bis zu 270 Euro. Es sind aber auch Ersparnisse von 500 Euro oder mehr drin.

Strom wird von Jahr zu Jahr teurer. 2020 liegt der kWh-Preis bei stolzen 31,47 ct/kWh. Dabei gilt unserer Erfahrung nach ein Strompreis von 29 ct/kWh als fair. Verantwortlich für die hohen Kosten sind Steuern, Umlagen & Netzentgelte. Diese steigen jährlich an und machen inzwischen mehr als die Hälfte des Strompreises aus. Wie viel Sie für Strom bezahlen, hängt demnach von drei Faktoren ab: Verbrauch, Anbieter & Wohnort.

Beim Strompreisvergleich sollten Sie neben dem Preis folgende Tarifbedingungen unbedingt beachten:

  • Vertragslaufzeit: Wir empfehlen eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. So bleiben Sie flexibel, können Bonuszahlungen mitnehmen, müssen sich aber nur einmal pro Jahr um Ihren Stromvertrag kümmern.
  • Kündigungsfrist: Eine faire Kündigungsfrist beträgt maximal sechs Wochen.
  • Preisgarantie: Bei einer vollständigen Preisgarantie kann Ihr Anbieter nicht ohne Weiteres den Preis anheben.
  • Kundenbewertung: Schließen Sie keinen Vertrag ab, ohne den Versorger vorher zu durchleuchten. Kundenbewertungen und -Meinungen können hier ausschlaggebend sein.

Wenn Sie zum ersten Mal Strompreise vergleichen und es sich um Ihren ersten Wechsel handelt, sind Sie in der Regel beim örtlichen Grundversorger. Die Stromversorgung ist gesetzlich gesichert und fällt in den Aufgabenbereich des Grundversorgers (meist sind das die Stadtwerke), sofern Sie sich nicht um einen alternativen Anbieter kümmern.

Wenn der Wechsel nicht reibungslos verläuft, werden Sie dennoch mit Strom versorgt. Die Stromversorgung ist in Deutschland gesetzlich gesichert, weshalb Sie in so einem Fall in die Grundversorgung rutschen würden. Solange nicht klar ist, bei welchem Anbieter Sie Strom beziehen, kümmert sich der örtliche Grundversorger um die Belieferung.

Zwar sind die Preise in der Grundversorgung rund 30 Prozent höher als bei alternativen Anbietern, doch durch die Kündigungsfrist von zwei Wochen kommen Sie dort schnell heraus. Starten Sie also einfach den Wechsel erneut oder haken Sie bei Ihrem Wunsch-Anbieter nach, was schief gelaufen sein könnte. Gerne können Sie sich bei sämtlichen Fragen auch an uns wenden!

Ein Bonus lohnt sich beim Strompreisvergleich dann für Sie, wenn Sie Verträge mit einer Laufzeit von zwölf Monaten abschließen. Das gilt sowohl für den Neukunden- als auch den Sofortbonus. Sachprämien hingegen lohnen sich nie für Sie.

Um den besten Strompreis zu finden, ist ein Strompreisvergleich essentiell. Sie müssen diesen jedoch nicht eigenständig durchführen. Unsere Wechselpilot-Experten übernehmen den Strompreisvergleich für Sie und führen anschließend auch den Wechsel für Sie durch. So sparen Sie sich neben Stromkosten auch wertvolle Zeit.

Nehmen Sie den Strompreisvergleich selbst in die Hand, sind Vergleichsportale eine erste Anlaufstelle. Jedoch raten wir Ihnen, Suchergebnisse mit Vorsicht zu genießen und mehrere Portale zu nutzen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber.

Was bringt mir Wechselpilot?

Mehr über den Service

Wenn Anbieter tricksen

Woran Sie mögliche Fallen erkennen können

Mit einigen versteckten Tricks versuchen Stromanbieter, Neukunden anzulocken. Auf den ersten Blick wirken viele Angebote sehr verlockend. Erst bei einer genaueren Kontrolle beziehungsweise im Laufe der Vertragszeit entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als Reinfall. Damit Sie immer auf Kurs bleiben und solchen Turbulenzen ausweichen, klären wir Sie über die vier größten Fallen beim Stromwechsel auf.

Kurze Preisgarantie

Mit einer Preisgarantie verspricht Ihnen der Stromanbieter, für einen bestimmten Zeitraum den Preis nicht zu erhöhen. Zu schön, um wahr zu sein? Richtig. Sie Sache hat sogar gleich zwei Haken.

  • Sobald die Garantie endet, wird Ihr Stromanbieter sehr wahrscheinlich die Preise für Sie anheben. Heißt im Umkehrschluss: Wenn Ihr Stromvertrag über 12 Monate läuft, sollte auch Ihre Preisgarantie über 12 Monate laufen.
  • Eine Preisgarantie bezieht sich auf den Arbeitspreis – aber nicht immer auf den gesamten. So umfasst sie häufig weder die Steuern, Umlagen oder Abgaben des Arbeitspreises. Heißt: Sollte sich beispielsweise die EEG-Umlage erhöhen, wird Ihr Stromanbieter das trotz Preisgarantie ziemlich sicher an Sie weitergeben. Deshalb wird unterschieden zwischen eingeschränkter bzw. Energiepreisgarantie und vollständiger Preisgarantie. Letztere bieten Stromanbieter allerdings immer seltener an.

Der Bonus bleibt aus

Stromanbieter werben mit einem Bonus in der Hoffnung, Sie so an sich zu binden. Wechseln Sie allerdings nach einem Jahr zu einem Konkurrenten, hat Ihr Anbieter mit Ihnen Geld verloren. Einen Sofortbonus sollten Sie in der Regel in den ersten drei Monaten, einen Neukundenbonus nach den ersten 12 erhalten. Manche Anbieter lassen sich allerdings extra viel Zeit, bis sie den Bonus an Sie auszahlen – und spekulieren darauf, dass Sie ihn vergessen. Lassen Sie das nicht zu! Ein vereinbarter Bonus steht Ihnen per Gesetz zu, beharren Sie also auf Ihrem Recht und haken Sie notfalls mehrmals nach.

Ihr Anbieter ist zu billig

Bei sogenannten Billigstromanbietern oder Discountern sollten Sie immer vorsichtig sein. Wer Ihnen auffällig günstige Preise und dazu hohe Boni anbietet, spart erstens vermutlich an anderer Stelle und fährt zweitens nicht unbedingt das sicherste Geschäftsmodell. Wie im Fall der BEV, die 2019 genau deshalb insolvent ging und 60.000 Kunden auf ihren Kosten sitzen ließ. Soweit muss es natürlich nicht kommen, zumal viele Billigstromanbieter aus Energiekonzernen oder Stadtwerken entstehen und daher einen starken Rückhalt haben. Deshalb raten wir Ihnen, Billigstromanbieter etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vertrag mit Sachprämie

Egal, ob es sich um ein Tablet, ein Smartphone oder einen Fernseher handelt, bei einer Sachprämie zahlen Sie immer drauf. Und das, obwohl Sie mit dem Wechsel in einen günstigeren Stromvertrag doch eigentlich Kosten sparen wollen! Passen Sie also auf: Der Strompreis, den Sie in einem Vertrag mit Sachprämie zahlen, ist in der Regel höher als in einem Vertrag mit Bonus. Dann lieber einfach 12 Monats-Verträge mit Bonus wählen und von dem dadurch Ersparten in Tablet, Smartphone oder Fernseher investieren.

In der Falle?

  • Erhöht Ihr Anbieter die Preise, haben Sie in der Regel ein Recht auf Sonderkündigung. Was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie hier.
  • Zahlt Ihr Anbieter Ihnen den Bonus oder Ihr Guthaben nicht aus, haken Sie nach – auch mehrmals. Am besten schriftlich per E-Mail oder über Ihr Kundenkonto.
  • Nachhaken oder beschweren hat nichts gebracht? Bevor Sie sich an die Verbraucherzentrale oder Schlichtungsstelle Energie e.V. wenden, kann es schon helfen, diesen Schritt gegenüber Ihrem Anbieter anzukündigen.
  • Sie wissen nicht weiter? Rufen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Was sind Arbeits- und Grundpreis?

So setzt sich Ihr Strompreis zusammen

Pro Kilowattstunde zahlt Deutschland 2020 für Strom im Schnitt 31,47 ct/kWh. Zum Vergleich, in Europa liegt der Schnitt bei gerade mal 20,45 ct/kWh. Grund für unseren immer teurer werdenden Strom sind Umlagen und Netzentgelte – die jährlich steigen.

Was bedeutet das konkret? Ihre Stromrechnung ergibt sich aus dem Grund- und Arbeitspreis. Der Grundpreis ist ein fixer Betrag, den Sie für die Dienstleistung des Anbieters zahlen. Er ist jeden Monat fällig – egal, ob Sie Strom verbrauchen oder nicht – und setzt sich unter anderem zusammen aus Kosten für:

  • Vertragsabschluss
  • Wartungspauschale für die Infrastruktur des Versorgers
  • Zählerbereitstellung
  • Rechnungsstellungen
  • Umlagen für Unternehmenszentrale

Der Verbrauchspreis, auch Arbeits- oder kWh-Preis genannt, hingegen wird pro verbrauchter Kilowattstunde Strom fällig. Sie zahlen beim Arbeitspreis nicht nur für die reine Energie, sondern auch für diverse Steuern, Umlagen und Abgaben:

  • Netzentgelte
  • Kosten für Stromerzeugung, Vertrieb und Marge
  • Mehrwertsteuer (19 Prozent) und Stromsteuer (2,05 ct/kWh)
  • Kosten für Betrieb der Messstelle, EEG-Umlage (6,756 ct/kWh), Konzessionsabgabe

Mehr über einzelne Komponenten des Arbeitspreises lesen Sie hier:

Netzentgelte können Sie als den Preis verstehen, den Sie an Ihren Netzbetreiber für die Nutzung des Versorgungsnetzes zahlen. In Deutschland gibt es vier große Netzbetreiber. Aufgrund dieser Marktstruktur (man nennt sie auch natürliches Monopol) bilden sich Preise nicht im freien Wettbewerb. Daher gibt es Behörden, die regulierend eingreifen und sicherstellen, dass die Netzbetreiber vertretbare Preise ansetzen. Die Preise müssen auf den Internetseiten der Betreiber veröffentlicht werden. Auch in Ihrer Stomrechnung wird dieser Posten separat aufgeführt. Aktuell machen die Netzentgelte etwa etwa 25 Prozent des Strompreises aus.

Die Stromsteuer ist ebenfalls ein fixer Betrag, deren Einführung auf die ökologische Steuerreform im Jahr 1999 zurückgeht. Seit 2004 beträgt der Satz für Privatverbraucher 2,05 Cent pro Kilowattstunde.

Die EEG-Umlage ist eine weitere staatliche Abgabe. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erhalten Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen, eine Förderung. Diese wird wiederum über den Strompreis finanziert. Die Höhe der Umlage wird von den Netzbetreibern festgelegt. Für 2020 sind das 6,756 ct/kWh.

Die Konzessionsabgabe wird von Netzbetreibern an Gemeinden gezahlt und gewährt ihnen das Recht, öffentliche Wege zur Verlegung von Strom- und Gasleitungen und somit zur Energieversorgung zu nutzen. Diese Abgabe wird über die Energieversorger an die Verbraucher weitergereicht. Die Höhe der Abgabe ist abhängig von der Versorgungsart, der Größe der Gemeinde und der Menge der durchgeleiteten Energie. Für Strom liegt sie zwischen 1,32 und 2,39 Cent pro Kilowattstunde.

Daran erkennen Sie einen fairen Strompreis

Diese Frage lässt sich pauschal nicht so leicht beantworten. Aus unserer Erfahrung heraus halten wir jedoch einen Arbeitspreis von maximal 29 ct/kWh für fair. Ob der Stromanbieter Ihnen beim Grundpreis ein angemessenes Angebot macht, hängt stark von Ihrem Verbrauch ab. Genau aus diesem Grund raten wir zu einem regelmäßigen Strompreisvergleich und -wechsel. Nur dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob der Versorger Sie beim Grundpreis über den Tisch zieht – oder nicht.

Warum der Ökostrompreis gar nicht so hoch ist

Ökostrom galt lange Zeit als sehr teuer und war daher unter Verbrauchern nicht allzu beliebt. Wieso noch mehr für Strom zahlen, wenn der Strompreis ohnehin schon nicht gerade günstig ist?

Inzwischen ist das anders. Aufgrund der Energiewende satteln mehr und mehr Anbieter auf Ökostrom um. Auch wenn die Anzahl der reinen Ökostromanbieter hierzulande noch überschaubar ist, viele Versorger bieten Strom an, der zumindest teilweise grün ist. Dadurch wird Ökostrom immer bezahlbarer. Ganz nach dem Prinzip: Angebot und Nachfrage. Hinzu kommt, dass Sie als Verbraucher über die EEG-Umlage Ökostrom fördern, unabhängig davon, welchen Strom Sie beziehen.

Ökostrom her- und bereitzustellen ist zwar mit Kosten verbunden, trotzdem ist er zum Beispiel im Vergleich zur Grundversorgung günstiger. Der Strom in der Grundversorgung? Grau, nicht grün. Vielleicht denken Sie sich nun: Aber niemand ist doch in der Grundversorgung! Doch, ganze 70 Prozent der Verbraucher. Mehr dazu, warum die Grundversorgung so viel kostet, lesen Sie weiter unten.

Im Grundversorgungstarif in Berlin (Anbieter: Vattenfall) beispielsweise kostet eine kWh 32,41 Cent. Im Ökostromtarif zahlen Sie bei Vattenfall 28,56 Cent pro kWh. Selbst reiner Ökostrom, etwa von Greenpeace Energy, kostet pro Kilowattstunde nur 29,05 Cent. Anderes Beispiel: Die Stadtwerke München (SWM) berechnen in der Grundversorgung 26,96 ct/kWh, im Öko-Tarif 26,03 ct/kWh und im privaten Tarif M-Strom Fix 25,80 Cent. Ökostrom ist auch hier günstiger als die Grundversorgung. Dafür zwar etwas teurer als grauer Strom von SWM, aber eben nur etwas. Sie sehen: Ökostrom ist nicht unbezahlbar.

Auch nicht ganz uninteressant: Strom aus Atomkraft – egal, ob in der Grundversorgung oder im normalen Tarif – wäre erheblich teurer als Ökostrom, wenn die Folgekosten einberechnet würden. Zum Beispiel für die Endlagerung von Atomabfällen. Aber das werden sie nicht.

Warum Strom in der Grundversorgung am teuersten ist

In Deutschland ist es gesetzlich geregelt, dass Sie kein Haushalt ohne Strom bleibt. Das Ganze nennt sich Grundversorgung. Derjenige Anbieter, der in Ihrem Netzgebiet die meisten Haushalte beliefert, ist offiziell Grundversorger – und beliefert automatisch jeden Haushalt. Es sei denn, Sie entscheiden sich aktiv dagegen und wechseln zu einem anderen Anbieter.

Die Grundversorgung ist bequem. Nicht nur, weil Sie sich nicht kümmern müssen. Grundversorger müssen sich gemäß der StromGVV unter anderem an folgende Regeln halten:

  • Kunden in der Grundversorgung haben eine zweiwöchige Kündigungsfrist und können nur im absoluten Ausnahmefall gekündigt werden. Zum einen, wenn der Anbieter die Grundversorgung aus wirtschaftlichen Gründern nicht gewährleisten kann. Zum anderen, wenn der Kunde wiederholt nicht zahlt und der Grundversorger deshalb mehrfach die Versorgung unterbrechen muss.
  • Anbieter sind in der Grundversorgung dazu verpflichtet, Kunden rechtzeitig und eindeutig über Strompreiserhöhungen zu informieren. Dazu gehört auch, diese Information auf der eigenen Internetseite veröffentlichen.
  • Wenn der Grundversorger die Strompreise erhöht, haben Kunden immer ein Recht auf Sonderkündigung.
  • Grundversorger müssen auf Verlangen des Kunden jederzeit eine Nachprüfung der Messeinrichtungen durch eine Eichbehörde oder eine staatlich anerkannte Prüfstelle im Sinne des § 40 Absatz 3 des Mess- und Eichgesetzes beim Messstellenbetreiber veranlassen.
  • Grundversorger müssen den Energieverbrauch monatlich oder in anderen Zeitabschnitten, die jedoch zwölf Monate nicht wesentlich überschreiten dürfen, abrechnen. Zudem sind sie dazu verpflichtet, ihren Kunden eine monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnung anzubieten.
  • Kunden müssen spätestens sechs Wochen nach Beendigung des abzurechnenden Zeitraums eine Abrechnung erhalten.
  • Kunden müssen spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses eine Schlussrechnung erhalten.

Die Grundversorgung kostet 30 Prozent mehr

Grundversorger müssen nicht um ihre Kunden buhlen. Die starke Mehrheit deutscher Haushalte bezieht aus reiner Bequemlichkeit beim Grundversorger Strom. Entsprechend muss der Grundversorger beim Strompreis kein Auge auf die Konkurrenz haben. Auf dem freien Markt nämlich herrscht ein harter Wettbewerb – bei über 1.000 Anbietern allerdings auch kein Wunder. Um Kunden zu gewinnen, senken Anbieter daher oftmals den Strompreis, weshalb sie deutlich günstiger sind als die Grundversorgung. Im Schnitt um bis zu 30 Prozent. Während Sie in der Grundversorgung meist über 30 Cent pro kWh zahlen, sind es beim freien Anbieter auch mal nur 27 Cent – manchmal sogar noch weniger.

Wer zum Beispiel in Hamburg wohnt, beim Grundversorger ist und jährlich 1.500 kWh verbraucht, kann durch einen Wechsel über 200 Euro sparen. Bei einem höheren Verbrauch sind es noch mal mindestens 100 Euro mehr.

Sie möchten die Vorzüge der Grundversorgung genießen und trotzdem günstig Strom beziehen? Dann wechseln Sie mit uns Strom! Wir übernehmen für Sie alles, angefangen beim Stromtarifvergleich bis hin zur gesamten Kommunikation mit dem Versorger. Sie müssen sich um nichts kümmern, denn wir wechseln Sie jedes Jahr ganz automatisch in einen günstigeren Tarif – und sorgen immer dafür, dass Sie dabei sparen. Mehr zu unserem Service erfahren Sie hier.

Bequem Strom sparen?

Mehr über Wechselpilot

Was ist wirklich wichtig?

Darauf sollten Sie bei Ihrem Stromvertrag achten

Damit Ihnen beim Strompreisvergleich niemand etwas vormachen kann, sollten Sie auch über die Vertragsbedingungen Bescheid wissen. Wir erklären Ihnen daher, worauf Sie bei Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen, Preisgarantie und Bonuszahlungen achten müssen.

Von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren ist in puncto Mindestvertragslaufzeit fast alles vertreten. Was alle Verträge eint: Wenn Sie nicht fristgerecht kündigen, verlängert sich Ihr Vertrag noch mal um dieselbe Laufzeit. Also am besten kurze Laufzeiten wählen? Wir würden Ihnen davon eher abraten. Entscheiden Sie sich lieber für 12 Monatsverträge – die zahlen sich für Sie aus. Warum, erklären wir Ihnen hier.

>12 Monate

Ob zwei Wochen oder sechs Monate, was diese Vertragslaufzeiten eint, ist ihre Flexibilität. In der Theorie können Sie mit solchen Verträgen schneller auf Gegebenheiten des Strommarktes reagieren. Aber: Kündigungsfristen und Strompreise haben es gerne in sich. Faire Vertragsbedingungen sehen für uns anders aus.

12 Monate

Unserer Erfahrung nach ist das die beste Vertragslaufzeit auf dem Strommarkt. Warum? Diese Verträge sind meist an attraktive Bonuszahlungen geknüpft, mit denen Sie – sofern Sie zum Ende des Vertragsjahres kündigen – ihre Stromkosten effektiv senken können. Daher wechseln wir unsere Kunden ausschließlich in diese Verträge.

24 Monate

Wer einen 24-Monatsvertrag mit Bonus abschließt, profitiert davon nur im ersten Jahr. Im zweiten bleibt der Bonus aus und damit steigen auch die Gesamtkosten. Häufig erhöhen Anbieter dann zudem die Preise, selbst bei Preisgarantien. Das hängt damit zusammen, dass sich Umlagen & Netzentgelte jedes Jahr verändern.

Wählen Sie eine kurze Kündigungsfrist

Unserer Erfahrung nach sollte eine faire Kündigungsfrist bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr maximal sechs Wochen betragen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Gerade bei Verträgen, die über einen Zeitraum von wenigen Wochen andauern, ist die Kündigungsfrist im Verhältnis viel zu hoch. Manchmal beträgt sie sogar mehr als die eigentliche Vertragslaufzeit. Es empfiehlt sich daher immer, die Kündigungsfrist zu prüfen. Denn je kürzer die Kündigungsfrist, desto eher kommen Sie aus Ihrem Vertrag heraus.

Achten Sie auf eine lange Preisgarantie

Eine Preisgarantie soll Sie davor schützen, dass Ihr Versorger den Strompreis erhöht. Unterschieden wird dabei zwischen der vollständigen und der eingeschränkten Preisgarantie. Gleich jedoch vorweg: Selbst die vollständige Preisgarantie schützt Sie nicht vor Strompreiserhöhungen.

Beim Grundversorger haben Sie keine Preisgarantie. Das heißt, die Kosten können jederzeit angepasst werden. Legt Ihr Vertrag eine vollständige Preisgarantie fest, darf Ihr Stromanbieter nur dann den Preis erhöhen, wenn sich Mehrwertsteuer und Stromsteuer ändern. Im Falle einer eingeschränkten Preisgarantie betrifft das darüber hinaus auch Änderungen der Abgaben oder Umlagen.

In der Theorie klingt eine Preisgarantie vielversprechend, in der Praxis kann Ihnen kein Versorger stabile Preise garantieren. Dennoch raten wir Ihnen, immer eine Preisgarantie zu wählen – in jedem Fall eine, die sich mit Ihrer Mindestvertragslaufzeit deckt.

Entscheiden Sie sich für einen Vertrag mit Bonus

Beim Sofortbonus handelt es sich um einen Betrag, die Ihnen vier bis zwölf Wochen nach Vertragsbeginn ausgezahlt wird. Der Neukundenbonus hingegen wird fast immer prozentual an den Jahreskosten gerechnet und erfolgt zum Vertragsende. So oder so zahlen Sie im Endeffekt dank eines Bonus‘ weniger für Ihren Strom. Man spricht dann auch von effektiven Stromkosten: (Grundpreis * 11 Monate + Arbeitspreis * Verbrauch) – Bonus = effektive Stromkosten. Da der Bonus nur im ersten Vertragsjahr und nur für Neukunden gilt, sollten Sie jährlich den Anbieter wechseln. Überzeugen Sie sich selbst (die Rechenbeispiele basieren auf einem Verbrauch von 1.500 kWh):

24 + Bonus

Vertrag mit Bonus über 24 Monate im ersten Jahr:

  • Monatlicher Grundpreis: 13,79 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • Sofortbonus: 140 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 39,61 Euro
  • Abschlag im Jahr: 475,33 Euro

Vertrag mit Bonus über 24 Monate im zweiten Jahr:

  • Monatlicher Grundpreis: 13,79 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • kein Bonus
  • Monatlicher Abschlag: 51,23 Euro
  • Abschlag im Jahr: 615,33 Euro

12 + Bonus

Vertrag mit Bonus über 12 Monate:

  • Monatlicher Grundpreis: 13,79 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • Sofortbonus: 140 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 39,61 Euro
  • Abschlag im Jahr: 475,33 Euro

Sie wechseln nach einem Jahr in einen neuen Vertrag über 12 Monate mit Bonus. Für ihr „zweites Vertragsjahr“ gilt dann:

  • Monatlicher Grundpreis: 12,45 Euro
  • Arbeitspreis: 29,99 ct/kWh
  • Sofortbonus: 175 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 35,35 Euro
  • Abschlag im Jahr: 424,25 Euro
Wechselservice vs. Vergleichsportal

Das bringt Ihnen ein Strom-Wechselservice

Frau und Herr Stephan aus München ärgerten sich jahrelang über ihre Stromrechnungen, waren aber nie motiviert genug, den Anbieter zu wechseln. Bis Freunde ihnen von unserem Service erzählten. Sie stellten fest, dass Stromkosten sparen nicht nur leicht ist – sondern auch schnell geht. Für ihre Stadtwohnung mit 110 Quadratmetern Wohnfläche und 6.000 kWh Verbrauch sparen sie seither 1.000 Euro im Jahr.

Vielleicht geht es Ihnen so, wie dem Ehepaar Stephan. Eigentlich würden Sie gerne etwas gegen Ihre hohen Stromkosten unternehmen, aber es fehlt Ihnen einfach die Lust dazu. Dann hören oder lesen Sie von sogenannten Wechselservices – die Ihnen all das abnehmen wollen und auch noch dafür sorgen, dass Sie sparen!

Aber: Ist das zu schön, um wahr zu sein? Das klären wir für Sie hier.

Lohnt sich ein Wechselservice für Sie?

Das kommt ganz darauf an!

Wir etwa haben unseren Service ins Leben gerufen, weil wir festgestellt haben: Viele Menschen sind unzufrieden mit ihren Stromrechnungen und möchten etwas dagegen tun – sind aber zu bequem oder damit überfordert. Finden Sie sich in dieser Gruppe wieder, dann kann ein Wechselservice für Sie eine gute Lösung sein.

  • Wohnen Sie in einer WG, kann der Vorteil auch darin bestehen, dass endlich mal jemand anders das leidige Thema übernimmt und für den Haushalt den Überblick behält.
  • Für Familien ist womöglich besonders attraktiv, dass sie durch Wechselservices Zeit sparen. Diese kümmern sich schließlich nicht nur um den Wechsel an sich – sondern auch in der Regel um die ganze Kommunikation mit dem Stromanbieter. Sollte es also mal Probleme geben oder der Bonus nicht ausgezahlt werden, springen die Energieexperten ein.

Sind Sie aber bereit, jährlich ein paar Stunden in einen gründlichen Stromvergleich und – Wechsel zu investieren, dann lohnt sich ein Wechselservice für Sie eher nicht. Denn: Sie müssen kein Energieexperte sein, um gute Angebote auf dem Strommarkt zu erkennen. Tipps und Methoden für den Stromwechsel können Sie sich online abgucken – wie Sie es auch hier in unserem Ratgeber getan haben.

Kurzum: Für alle, die Stromkosten sparen möchten, ohne selbst aktiv werden zu müssen, lohnen sich Wechselservices. Es also ist eine Frage der Bequemlichkeit (wie eigentlich bei fast jedem Service).

Wie seriös sind Wechselservices wirklich?

Eine sehr wichtige Frage. Schließlich sollten Sie einem Dienstleister, dem Sie persönliche Daten, wie Namen, E-Mail- und Wohnadresse, Telefonnummer sowie Bankdaten übermitteln, vertrauen können. Wir können nicht für alle Wechselservices sprechen, deshalb raten wir Ihnen, sich vorab über den Wechselservice Ihrer Wahl schlau zu machen.

Zum Beispiel hat Stiftung Warentest im März 2019 einen Test zu Wechseldiensten veröffentlicht. Neun Services wurden getestet – darunter auch wir – und sieben von Ihnen konnte Stiftung Warentest ohne Weiteres empfehlen. Das Fazit zu Wechselpilot? „Sehr empfehlenswert“.

Worauf sollten Sie bei einem Wechselservice achten? Die Verbraucherzentrale findet, ein Wechselservice sollte Folgendes offen darlegen:

  • Leistungsumfang
  • Abläufe
  • Tarifkriterien
  • Vertragslaufzeit
  • Finanzierungsstruktur
  • Kosten für die Kunden

Zu uns finden Sie all diese Informationen in unseren AGB, die Sie hier einsehen können.

Warum kostet Wechselpilot Geld – andere Services aber nicht?

Wir berechnen Ihnen Geld für unseren Service (20 Prozent auf Ihre jährliche Ersparnis), um unabhängig zu bleiben. Folglich können wir frei Strom- und Gasanbieter für Sie auswählen und empfehlen. Sie zahlen für den Service, also steht Ihr Interesse an oberster Stelle. Die Provision vom Kunden zu verlangen, ist in unserer Branche nicht unüblich. Es gibt auch Wechselservices, die eine feste Jahrespauschale verlangen.

Andere Wechseldienste finanzieren sich über eine Provision vom dem Strom- oder Gasanbieter, bei dem ihr Kunde schließlich den Vertrag abgeschlossen hat. Diese Provision kann unterschiedlich hoch sein – je nach Abmachung. Ja, auf diese Weise ist der Service dann kostenlos für Sie. Andererseits besteht natürlich die Möglichkeit, dass der Wechseldienst Sie tendenziell eher zu den Versorgern wechselt, von denen er eine höhere Provision erhält.

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