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Warum lohnt es sich, Strompreise zu vergleichen?

Die Strompreise zu vergleichen und den günstigsten Tarif zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Zum einen sind die Preisgestaltungen zwischen den einzelnen Anbietern sehr unterschiedlich. Teilweise gehören undurchsichtige Preismodelle darüber hinaus zum Geschäftsmodell der Stromkonzerne. Zum anderen ändern sich die Tarife und Modelle in sehr schnellen Intervallen. Wer also wirklich sparen möchte, der muss sich einerseits mit den Preisgestaltungen auseinandersetzen und andererseits regelmäßig die Tarife vergleichen.

Es ist daher durchaus sinnvoll, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Verbraucher können durch einen Anbieterwechsel mehrere hundert Euro jährlich sparen. Die grundsätzlichen Dinge, auf die Sie achten müssen, ändern sich nämlich nicht. Wer also einmal verstanden hat, auf was es achten gilt, vergleicht in Zukunft sehr schnell die zahlreichen Angebote und findet zielgerichtet einen günstigen Tarif. In diesem Ratgeber erhalten Sie wertvolle Hinweise und Tipps, wie Sie Grund- und Arbeitspreise, Boni oder weitere Vertragsdetails auswerten und gezielt den richtigen Stromvertrag und Ihren optimalen Strompreis finden.

Wie kann ich Strompreise effektiv vergleichen?

Was den Strommarkt so unübersichtlich macht, ist die große Anzahl an Anbietern. Über 1.000 verschiedene Stromversorger sind auf dem deutschen Markt aktiv. Hinzu kommt, dass die allermeisten dieser Unternehmen unterschiedliche Tarifmodelle anbieten. Verbraucher haben einige Möglichkeiten, die Vielzahl an Angeboten effektiv zu vergleichen.

In den letzten Jahren haben sich vor allem Vergleichsportale etabliert. Diese funktionieren in der Regel nach dem gleichen Prinzip. Zunächst wird die eigene Postleitzahl angegeben. Dies gewährleistet, dass nur Anbieter in Betracht gezogen werden, die ihre Dienste tatsächlich an der Adresse anbieten. Danach wird der geschätzte jährliche Verbrauch abgefragt. Der Rechner benötigt diese Angabe, um die Gesamtkosten der einzelnen Tarife auszurechnen. Nur so ist es möglich, zu entscheiden, welches Angebot tatsächlich günstiger ist.

Für den Verbraucher bequemer als ein Vergleichsportal sind die sogenannten Wechselassistenten oder Wechselservices. Diese Assistenten gehen deutlich über die Vergleichsportale hinaus. Es handelt sich um Dienstleister, die im Auftrag des Kunden nicht nur Anbieter vergleichen, sondern auch die Wechselformalitäten übernehmen. Sie finanzieren sich meist über einen Teil der erzielten Ersparnis als Servicegebühr. Der Vorteil: Es kostet nur, wenn man tatsächlich gespart hat.

Eine weitere Möglichkeit stellt natürlich die Selbstrecherche dar. Hierbei ist es möglich, sich auf bestimmte Anbieter zu konzentrieren. So können persönliche Präferenzen direkt berücksichtigt werden. Eventuell soll der nächste Lieferant ein Ökostromanbieter sein, sodass nur Tarife dieser Art berücksichtigt werden. Um die Tarife jedoch wirklich bewerten und vergleichen zu können, ist es wichtig, sich gut mit den Bestandteilen des Stromtarifs auszukennen.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, wie sich der Strompreis zusammensetzt. Ein Posten ist der Arbeitspreis, der in Cent pro Kilowattstunde angegeben wird. Obwohl die Versorger unterschiedliche Arbeitspreise anbieten, ist ein Teil des Arbeitspreises immer fix. Den Teil, den die Anbieter beeinflussen können, sind die Kosten für die Strombeschaffung. Dieser macht, gerechnet am Gesamtpreis, nur rund 21 Prozent aus. Die Netzentgelte sind ein weiterer großer Posten. Sie tragen mit etwa 25 Prozent zum Gesamtpreis bei. In den Netzentgelten sind die Kosten für die Nutzung der Stromleitungen zwischen Kraftwerk und Verbraucher enthalten. Zu den Kosten, die vom Staat verursacht werden, gehört in erster Linie die Mehrwertsteuer. Stand 2019 liegt der Umsatzsteuersatz für Strom bei 19 Prozent. Die Stromsteuer ist ebenfalls fest und seit 2004 beträgt der Satz für Privatverbraucher 2,05 Cent pro Kilowattstunde. Ebenfalls erhebt der Staat eine Konzessionsabgabe. Diese ist abhängig von der Größe der Gemeinde und liegt zwischen 1,32 und 2,39 Cent pro Kilowattstunde. Mit der EEG-Umlage findet sich im Mix des Strompreises eine weitere staatliche Abgabe. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erhalten Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen, eine Förderung. Diese wird wiederum über den Strompreis finanziert. Im Jahre 2019 wird für jede verbrauchte Kilowattstunde eine Umlage von 6,405 Cent erhoben. Zu einem kleinen Teil erhöhen noch sonstige Umlagen den Strompreis. Im Schnitt sind sie für rund 2,5 Prozent des Strompreises verantwortlich. Was übrigbleibt, ist die Marge des Stromanbieters. In dieser sind auch die Kosten für den Vertrieb enthalten.

Neben dem Arbeitspreis gibt es noch den Grundpreis. Unabhängig vom Verbrauch berechnet der Anbieter diesen Posten monatlich fix. Durch einen sparsamen Verbrauch lassen sich also die Kosten, die durch den Arbeitspreis anfallen, senken. Was monatlich im Zusammenhang mit dem Grundpreis fällig wird, kann nicht beeinflusst werden. Durch die verschiedenen Tarife kann es sein, dass für den einen Verbrauch ein Tarif günstig ist, während für einen anderen Verbrauch dieser eher teuer ist. Grundsätzlich gilt, dass Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch von einem Vertrag mit niedrigem Arbeitspreis profitieren. Dies sind zum Beispiel Familien mit eigenem Haus. Wer hingegen wenig Strom verbraucht, für den lohnt sich oft ein Vertrag mit niedrigem Grundpreis. Ein typisches Beispiel ist ein Singlehaushalt.

Wenn Sie selbst nach einem Stromanbieter suchen möchten, ist es außerdem interessant, den durchschnittlichen Strompreis zu kennen. Im Frühjahr 2019 zahlten Verbraucher in Deutschland im Schnitt 29,42 Cent für eine Kilowattstunde Strom.

Auf diese Vertragsdetails gilt es zusätzlich zu achten!

Der nächste Schritt ist, sich mit den Vertragsdetails auseinanderzusetzen. Neben dem bereits erwähnten Grundpreis ist die Vertragslaufzeit ein wichtiger Anhaltspunkt. Sie legt fest, wie lange der Verbraucher an den Anbieter gebunden ist. Üblich sind Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten. Auch kürzere Tarife finden sich hin und wieder. Diese bieten dem Verbraucher zwar mehr Flexibilität, jedoch haben diese Angebote häufig einen höheren Grundpreis.

Wichtig ist weiterhin, sich mit den Themen Kündigungsfrist und der Preisgarantie zu beschäftigen. Einige Anbieter versuchen hier, für Verbraucher ungünstige Konstellationen zu verstecken. Die Preisgarantie beschreibt den Zeitraum, in dem keine Preiserhöhungen durchgeführt werden. Diese Garantie wird von den Versorgern jedoch häufig eingeschränkt. Die eingeschränkte Preisgarantie bezieht sich ausschließlich auf die Kosten, die vom Anbieter beeinflusst werden. Erhöhen sich also Umlagen, Steuern oder Netznutzungsentgelte, dürfen diese an den Kunden weitergegeben werden. Die Kündigungsfrist wiederum definiert den spätesten Zeitpunkt der Kündigung. Eine übliche und kundenfreundliche Frist liegt bei vier Wochen. Es gibt jedoch Anbieter, die eine Kündigung bis zu drei Monaten vor Vertragsablauf fordern.

Interessant für Verbraucher sind auch die Boni. Viele Anbieter locken mittlerweile mit einem Neukundenbonus oder einem Sofortbonus. Auch hier gibt es mitunter große Unterschiede. Einige Anbieter gewähren eine Gutschrift kurze Zeit nach dem Wechsel, in anderen Fällen wird diese erst nach Ablauf der kompletten Vertragslaufzeit gewährt. Ein genauer Blick in die Vertragsdetails ist also angebracht. In den Verträgen finden sich außerdem Angaben zu den Abschlagszahlungen. Die meisten Stromanbieter fordern monatliche Abschläge. Diese orientieren sich am Verbrauch des Vorjahres. Erst am Ende des Jahres erfolgt eine Abrechnung. Hier wird der tatsächliche Verbrauch ermittelt und die Abschläge berücksichtigt. Im Ergebnis kann der Verbraucher eine Erstattung erhalten oder es erwartet ihn, bei gestiegenem Verbrauch, eine Nachzahlung. Einige Anbieter werben auch mit Paketen oder Flatrates. Diese Zahlungen werden manchmal mit Abschlägen verwechselt, da auch sie monatlich konstant sind.

Zu guter Letzt sollte sich jeder, der sich selbst auf die Suche nach einem Stromanbieter macht, über den Ruf des potenziellen neuen Versorgers informieren. Das Internet bietet hierfür gute Anlaufstellen. Verbraucher- und Beschwerdeportale und auch die Vergleichsseiten liefern Anhaltspunkte, wie zuverlässig ein Anbieter ist.

Die drei größten Fallen beim Strompreisvergleich

Mit einigen versteckten Tricks versuchen unseriöse Anbieter, Neukunden anzulocken. Auf den ersten Blick wirken viele Angebote sehr verlockend. Erst bei einer genaueren Kontrolle beziehungsweise im Laufe der Vertragszeit entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als Reinfall.

Preiserhöhungen

Eine beliebte Masche ist das Spiel mit der Preisgarantie. Verdächtig sind grundsätzliche alle Tarife, bei denen die Preisgarantie kürzer ist als die Vertragslaufzeit. Beispielsweise schließt ein Kunde einen Vertrag über 24 Monate ab, da ihn der günstige Arbeitspreis angesprochen hat. Die Preisgarantie läuft jedoch nur 12 Monate. Mit Ablauf des ersten Vertragsjahres erhält der Kunde prompt eine saftige Preiserhöhung. Beim Nachrechnen stellt sich heraus, dass der Vertrag plötzlich teurer ist als Vergleichsangebote.

In diesem Fall ist für den Verbraucher jedoch noch nicht alles verloren. Bei Preiserhöhungen hat der Kunde automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Kunde Kenntnis über die Preiserhöhung erhalten hat, kann der Vertrag gekündigt werden. Dieses Sonderkündigungsrecht wurde im Sommer 2016 von dem Oberlandesgericht Düsseldorf nochmals ausdrücklich bestätigt.

Bonuszahlungen

Ein weiterer Streitpunkt sind die Bonuszahlungen. Häufig sind diese so gelegt, dass sie erst nach 12 oder 24 Monaten fällig sind. Viele Verbraucher vergessen nach dieser langen Zeit, dass sie Anspruch auf einen Bonus haben. Wann genau der Bonus gutgeschrieben werden soll, steht in den Vertragsdetails. Verpasst der Anbieter den Zeitpunkt, ist es sinnvoll, zunächst direkt über den Kundenservice nachzufragen. Hat dies keinen Erfolg, ist eine schriftliche Mahnung der nächste Schritt. Sollte der Anbieter auch hierauf nicht reagieren, bleiben noch Beschwerdeportale wie Reclabox oder die Verbraucherzentralen.

Unsersiöse Versorger

Unseriöse Anbieter im Allgemeinen sorgen für die unterschiedlichsten Probleme. Besonders ärgerlich ist die Insolvenz eines Stromunternehmens. Bei einem so großen und hart umkämpften Markt kommt dies leider immer wieder vor. Bei der Wahl eines Anbieters sollte also unbedingt geprüft werden, wie vertrauenswürdig das Unternehmen ist. Es gibt zahlreiche Punkte, anhand denen eine Einschätzung vorgenommen werden kann. Da ist zum einen das Alter des Unternehmens. Stromanbieter, die bereits geraume Zeit aktiv sind, sind grundsätzlich zuverlässiger. Zum anderen ist es sinnvoll, zu prüfen, welcher Konzern hinter einer Marke steckt. Hinter vielen vermeintlich kleinen Marken verbergen sich große Konzerne wie RWE oder E.ON. Ein weiterer Faktor sind Kundenbewertungen im Internet. Aus diesen lässt sich oftmals erkennen, ob es Probleme mit einem Unternehmen gab und in welcher Form sich diese äußern.

Für jeden Strombedarf der richtige Preis!

Für viele private Verbraucher ist nur ein Stromtarif relevant. In Sonderfällen kann es jedoch sein, dass ein Haushalt einen Doppeltarifzähler besitzt oder besondere Ansprüche bestehen, die der neue Anbieter erfüllen soll. In diesen Fällen lohnt es sich, entsprechend den Gegebenheiten und Kriterien auf die Suche nach einem Stromlieferanten zu machen.

Einer dieser Sonderfälle sind Haushalte, in denen mit Strom geheizt wird. Nachtspeicheröfen sind zwar Auslaufmodelle, es gibt jedoch weiterhin spezielle Tarife, Gleiches gilt für Wärmepumpen. Diese effizienten Heiz- und Kühlsysteme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Beide Systeme haben gemein, dass sie Großverbraucher sind. Es lohnt sich also besonders, nach einem günstigen Tarif für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen zu suchen. Ein Vertrag mit zwei Tarifen kann abgeschlossen werden, wenn ein Zweitarifzähler genutzt wird. In der Regel sind diese vorhanden oder werden nachgerüstet, wenn eine Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung genutzt wird. Für die Wärmepumpe kommt dann ein preisgünstiger Niedertarif in Betracht.

Eine weitere interessante Option ist der Gewerbestrompreisvergleich. Gewerbestrom ist unter Umständen schon für Kleingewerbetreibende verfügbar. In der Regel sind diese Tarife an einen Mindestverbrauch gekoppelt. Ab einem Jahresverbrauch von 30.000 kWh sind oft besondere Gewerbeverträge verfügbar. Nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Freiberufler und Vereine können solche Verträge abschließen. Diese Tarife bieten Arbeitspreise, die oftmals fünf oder sogar mehr Cent pro Kilowattstunde unter dem Grundversorger liegen. Bei einem dementsprechenden Verbrauch sind hier schnell Summen von mehreren Hundert Euro pro Jahr erreicht, die sich einsparen lassen.

Wer künftig nur noch grünen Strom, also Energie aus regenerativen Quellen, nutzen möchte, der hat verschiedene Möglichkeiten einen entsprechenden Anbieter zu finden. Neben der Eigenrecherche bieten viele Vergleichsportale einen Preisvergleich für Ökostromtarife an. Auch bei den Wechselassistenten gibt es die Möglichkeit, auszuwählen, dass nur Tarife mit Ökostrom infrage kommen. Bei der Eigenrecherche ist es wichtig, auf die Gütesiegel zu achten. Vertrauenswürdig sind Anbieter, die mit den unabhängigen Labeln „OK Power“ oder „Grüner Strom Label e. V.“ ausgezeichnet sind.

Das Wichtigste im Überblick

Wer wirklich von einem Anbieterwechsel profitieren und günstige Tarife finden will, sollte einige Dinge beachten. Wichtig sind vor allem die folgenden Faktoren:

Außerdem gilt, dass langfristig nur derjenige spart, der sich permanent mit dem Thema auseinandersetzt. Einige Anbieter locker Neukunden mit attraktiven Boni oder zunächst günstigen Tarifen. Nach Ablauf der Preisgarantie oder der ursprünglichen Vertragslaufzeit wird dann der Grundpreis erhöht. Wer dann den erneuten Wechsel verpasst, zahlt in der Regel zu viel. Echte Sparfüchse wechseln also regelmäßig und kontrollieren mindestens einmal im Jahr, ob ihr Vertrag noch vorteilhaft ist.

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