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Strom

Die 9 besten Stromspartipps für den Sommer

10. Mai 2021

von Anne Härtling

Sommerzeit ist Stromsparzeit! Für den Fall, dass Sie auch in diesem Sommer mehr zu Hause sind, als Sie sich wünschen würden, zeigen wir, wie Sie spielend einfach Strom und bares Geld sparen. Mit unseren Tipps haben Sie am Ende der warmen Monate noch etwas für die Urlaubskasse über.

1. Ventilatoren sind sparsamer als Klimageräte

Möchten Sie auf eine frische Brise in der Wohnung nicht verzichten oder lässt sich die Wärme nicht vollkommen aussperren, ist ein mobiles Klimagerät häufig die erste Wahl. Teuer in der Anschaffung, versprechen sich viele davon endlich Entspannung.

Tatsächlich geht die Kosten-Nutzen-Rechnung bei Klimageräten in der Regel aber nicht auf. Nach der teuren Anschaffung folgen hohe Betriebskosten – Klimageräte sind echte Stromfresser. Hinzu kommt, dass viele Klimageräte mit großen Räumen überfordert sind und nicht das gewünschte Ergebnis liefern können.

Meistens ist ein Ventilator die bessere Wahl. Dieser kühlt gut ausgerichtet genauso gut wie ein Klimagerät und schluckt nicht mal annähernd so viel Strom. Außerdem sind die Anschaffungskosten deutlich geringer.

2. Nehmen Sie dem Kühlschrank Arbeit ab

Die Getränke für den Grillabend oder die gekühlte Wassermelone für Zwischendurch – auf den Kühlschrank möchte man besonders im Sommer nicht verzichten. Nehmen Sie Ihrem Kühlschrank doch einfach mal Arbeit ab. Das ist ganz einfach: Sorgen Sie in Ihrer Küche für niedrige Temperaturen.

Bei jedem Öffnen des Kühlschranks dringt warme Umgebungsluft ein, die heruntergekühlt werden muss. Ist die Umgebungsluft kühler, wird weniger Energie benötigt. Daher gilt auch im Sommer: Je voller der Kühlschrank, desto weniger Energie verbraucht er. Lassen Sie zudem Lebensmittel nicht zu warm werden, wenn Sie diese für kurze Zeit aus dem Kühlschrank nehmen.

Unsere Infografik zeigt, wie Sie Ihren Kühlschrank einräumen, damit alle Lebensmittel optimal gekühlt sind und die aufgewendete Energie besonders effizient genutzt werden kann.

Ihr Kühlschrank sollte möglichst weit entfernt von Wärmequellen stehen. Ist der Kühlschrank Wärmequellen ausgesetzt, verbraucht er besonders im Sommer mehr Strom als nötig, weil mehr Energie benötigt wird, um gegen die Wärme zu arbeiten.

3. Schicken Sie die Kühlgeräte in den Sommerurlaub

Der Sommerurlaub steht an und Sie sind in Gedanken schon am Strand? Versuchen Sie doch vorher noch, den Kühlschrank und die Tiefkühltruhe zu leeren. Sind die Geräte leer, können Sie sie einfach abschalten. In der Urlaubszeit tauen die Geräte ab und verbrauchen keinen Strom.

Auch für die Zeit nach Ihrem Urlaub lohnt sich das, denn vereiste Geräte verbrauchen mehr Strom. Gönnen Sie also auch Ihren Kühlgeräten mal einen Sommerurlaub.

Besonders wichtig: Türen öffnen, damit sich keine unangenehmen Gerüche bilden und die Feuchtigkeit entweichen kann.

4. Heizung ausschalten oder in den Sommerbetrieb gehen

Während der warmen Monate brauchen Sie Ihre Heizung nicht und lassen die Heizkörper daher kalt. Aber auch kalte Heizkörper können Energie verbrauchen. Die mit Strom betriebene Heizungspumpe wartet in vielen Gebäuden den ganzen Sommer lang auf Ihren Einsatz und verbraucht Energie. Schalten Sie Ihre Heizung daher über den Sommer aus oder wechseln Sie in den Sommerbetrieb, wenn Ihre Heizung diese Funktion hat.

5. Räume abdunkeln

Um Ihre Wohnräume möglichst lange kühl zu halten, empfiehlt es sich, tagsüber die Räume abzudunkeln. Mithilfe von Gardinen oder Rollläden gelingt das besonders einfach. Haben Sie einen Balkon oder eine Terrasse, können Sie auch die Markise nutzen – außenliegender Sonnenschutz ist besonders effektiv, weil die Sonne gar nicht erst auf die Fensterscheiben trifft.

Kühle Räume sind vor allem in der Homeoffice-Zeit von Vorteil. Elektrogeräte verbrauchen mehr Strom, wenn Sie mehr Energie zum Kühlen verwenden müssen. Eine kühle Umgebungsluft sorgt also auch für einen geringeren Stromverbrauch.

6. Nachts und früh am Morgen lüften

An heißen Sommertagen, sollte nicht den ganzen Tag mit gekippten Fenstern gelüftet werden. Stattdessen sollten Sie nachts und in den frühen Morgenstunden mit weit geöffneten Fenstern lüften. Sobald die Sonne die Luft stark erwärmt, sollten die Fenster geschlossen gehalten werden.

Um tagsüber frische Luft in die Wohnung zu lassen, öffnen Sie alle Fenster und Türen gleichzeitig für wenige Minuten. Beim Stoßlüften entsteht ein Durchzug, der viel frische Luft in die Wohnung bringt, ohne dass sich die Räume zu sehr aufheizen.

Mithilfe dieser einfachen Tricks sparen Sie sich die Anschaffungs- und Betriebskosten für ein mobiles Kühlgerät.

7. Kalt oder lauwarm duschen

Um Energie zu sparen und frisch in den Tag zu starten, ist eine kalte oder lauwarme Dusche genau das Richtige. Muss das Wasser nicht erwärmt werden, wird Energie gespart.

Aber Achtung: Zu kalt sollten Sie nicht duschen, da sonst der Körper sehr viel Energie aufwenden muss, um wieder warm zu werden. Eine lauwarme Dusche ist an besonders heißen Tagen also die bessere Wahl.

8. Sommerpause für den Trockner

Besonders im Sommer ist es einfach, den Trockner ruhen zu lassen. Bei warmen Temperaturen trocknet die Wäsche auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung in kurzer Zeit – wenn ausreichend gelüftet wird. Eine Wäscheleine lässt sich sogar auf den kleinsten Balkonen spannen.

Ein weiterer Vorteil, wenn Sie den Trockner ausgeschaltet lassen: Sie können die kühle Luft in Ihrer Wohnung länger halten. Läuft der Trockner, gibt dieser fast immer Wärme ab, die Ihre Wohnung zusätzlich aufheizt.

9. Tür zu? Stecker raus?

Fahren Sie in den Urlaub, ist das nicht nur der perfekte Zeitpunkt, um die Gefriertruhe abzutauen, sondern auch, um Ihre Dauerverbraucher vom Netz zu nehmen. Wenn niemand zu Hause ist, benötigt niemand das WLAN und den Router können Sie für diese Zeit abschalten. Gleiches gilt für Kaffeemaschine, Fernseher, Stereoanlage oder Spielekonsole.

Ziehen Sie also nicht nur die Tür fest hinter sich zu, sondern ziehen Sie auch die Stecker Ihrer Elektrogeräte.

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