Gastarife vergleichen lassen: Ohne Aufwand viel sparen

Bestimmen Sie selbst, wie viel Sie jährlich für Gas bezahlen! Wie? Indem Sie Gastarife vergleichen, den besten finden und dorthin wechseln – jedes Jahr wieder. So profitieren Sie von hohen Ersparnissen und senken langfristig Ihre Gaskosten. Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite, wie Sie Gastarife richtig vergleichen.

Keine Lust auf all den Aufwand? Nutzen Sie unseren Wechselservice und sparen Sie neben Geld wertvolle Zeit und Nerven. Wir kümmern uns um den gesamten Wechselprozess Berechnen Sie gleich hier mit unserem Gasrechner Ihre potenzielle Ersparnis und beauftragen Sie uns mit dem Wechsel:

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Kurzzusammenfassung Gastarifvergleich

Die häufigsten Fragen zum Gastarifvergleich

Im besten Fall schließen Sie nur Einjahresverträge mit Gasanbietern ab und wechseln jedes Jahr den Gastarif. Der Zeitpunkt für einen Gastarifvergleich und -wechsel hängt immer von Ihrem aktuellen Vertrag ab, sprich von der Kündigungsfrist. Da es bis zu sechs Wochen vom Wechselantrag bis zur Belieferung durch den neuen Anbieter dauern kann, sollten Sie sich genügend Zeit nehmen. Beträgt Ihre Kündigungsfrist beispielsweise vier Wochen, kümmern Sie sich lieber schon zwei Wochen davor um einen Gastarifvergleich und beantragen den Wechsel. Am wichtigsten jedoch ist, dass Sie Ihre Kündigungsfrist einhalten. Sollte die Bearbeitungszeit länger dauern, rutschen Sie übergangsweise in die Grundversorgung. Ihre Gasversorgung ist daher jederzeit gesichert.

Ein Gastarifwechsel sorgt dafür, dass Sie weniger für Gas zahlen. Daher lohnt es sich praktisch immer, zu wechseln. Besonders aber bietet sich ein Wechsel im Fall einer Preiserhöhung an. Diese gibt Ihnen nämlich meist das Recht zur Sonderkündigung. Sprich: Sie kommen früher aus Ihrem Vertrag heraus, können in einen günstigeren Tarif wechseln und sparen sich erhöhte Preise.

Sollten Sie umziehen, ist das ebenfalls ein guter Zeitpunkt, um den Gastarif zu wechseln. Auch hier kann das Sonderkündigungsrecht greifen – vorausgesetzt, Ihr aktueller Anbieter kann Sie an Ihrem neuen Wohnort nicht beliefern.

In Deutschland gibt es hunderte Gasanbieter, darunter ein paar sehr gute. Es empfiehlt sich immer, den Versorger hinter dem Tarif näher unter die Lupe zu nehmen. Wir haben Deutschlands Gasanbieter bewertet und finden, dass E.ON, GASAG, EnBW, Stadtwerke München sowie ESWE zu den Top Versorgern gehören. Hier stellen wir Ihnen ihre günstigen Tarife vor.

Unser Tipp: Machen Sie sich nicht abhängig von einem Gasanbieter. Sie haben in Deutschland eine so breite Auswahl – nutzen Sie das! Sie können jedes Jahr Gas bei einem anderen zuverlässigen Versorger beziehen.

Für einen Gastarifvergleich benötigen Sie zunächst nur Ihre PLZ, Ihren voraussichtlich jährlichen Verbrauch, ggf. Ihren aktuellen Anbieter und einen Gasrechner im Internet. Letzteren finden Sie auf zahlreichen Vergleichsportalen. Dann kann es schon losgehen! Nutzen Sie am besten mehrere Vergleichsportale – nicht zuletzt deshalb, weil manche Vergleichsportalen mit Versorgern zusammenarbeiten und Ihnen Tarife empfehlen, die eigentlich genau das nicht sind. Um Gaskosten dauerhaft zu senken, lohnt sich unserer Erfahrung nach ein jährlicher Gastarifvergleich. Das heißt, Sie wechseln jedes Jahr den Gasanbieter und schließen nur Verträge über 12 Monate ab.

Daraus ergeben sich folgende Kriterien für den Gastarifvergleich:

  • 12 Monate Vertragslaufzeit
  • 12 Monate Preisgarantie (um vor Preiserhöhungen so gut wie möglich geschützt zu sein)
  • kurze Kündigungsfrist (maximal sechs Wochen)
  • Bonuszahlung
  • angemessene Arbeits- und Grundpreise (ein fairer Arbeitspreis liegt unserer Erfahrung nach bei etwa 5 ct/kWh)

Ist ein Gastarif effektiv günstig (inkl. Bonus), bietet einen fairen Arbeitspreis und wird von einem anständigen Versorger angeboten, greifen Sie zu!

Inhaltsverzeichnis Gastarife vergleichen

Anmelden, zurücklehnen, sparen

1. Wertvolle Zeit sparen und Wechselservice nutzen

Gaskosten sparen ohne Aufwand? Mit unserem Wechselservice kein Problem! Anstatt Jahr für Jahr mehrere Stunden mit Gastarifvergleichen und Vertragswechseln zu verbringen, brauchen Sie bei uns nur einmalig 15 Minuten Ihrer Zeit investieren.

Alles, was Sie dafür in erster Linie tun müssen, ist, sich bei uns zu registrieren. Ganz kostenlos und unverbindlich. In Ihrem Kundenkonto läuft alles ab, angefangen beim Gastarifvergleich, den wir für Sie vornehmen. Erst, wenn Sie mit unserem Tarifvorschlag zufrieden sind und den Wechsel an uns abgegeben haben, sind Sie offiziell Wechselpilot-Kunde. Haben Sie durch unseren Service nach einem Jahr etwas gespart, erheben wir eine Gebühr in Höhe von 20 Prozent auf Ihre Ersparnis. Sobald der nächste Wechsel ansteht, melden wir uns automatisch bei Ihnen mit einer neuen Tarifempfehlung.

Ob Sie Ihren Gastarif wechseln möchten, weil Sie sparen wollen, ein Umzug ansteht oder Sie eine Preiserhöhung erhalten haben: Wir übernehmen für Sie. Haben Sie Fragen, können Sie sich jederzeit kostenlos bei unserem Kundenservice melden.

Schritt 1 Registrieren

Melden Sie sich kostenlos & unverbindlich bei uns an, um Gastarife vergleichen und wechseln zu lassen.

Schritt 2 Gastarife vergleichen lassen

Stoßen Sie direkt nach der Registrierung über das Formular den Gastarifvergleich an. Wir finden in wenigen Sekunden den optimalen Gastarif für Sie.

Schritt 3 Gaswechsel beantragen

Zufrieden mit unserer Tarifempfehlung? Dann stoßen Sie über ein weiteres Formular den Wechsel an. Ab hier übernehmen wir. Sie lehnen sich zurück, sparen und haben über Ihr Kundenkonto volle Einsicht.

Jährlicher Wechsel

2. Anleitung für den Gastarifvergleich

Sie möchten weniger für Gas zahlen, müssen erstmals einen Gastarif abschließen, ziehen um oder haben eine Gaspreiserhöhung von Ihrem Anbieter erhalten? An einem Gastarifvergleich führt kein Weg vorbei, wenn Sie einen neuen, besseren Gastarif wünschen. Checken Sie vorab unbedingt Ihre Kündigungsfrist und haben Sie dabei im Hinterkopf, dass ein Gastarifwechsel bis zu sechs Wochen dauern kann. Es ist immer gut, einen zeitlichen Puffer zu haben.

Für den Vergleich benötigen Sie lediglich Ihre PLZ, Ihren jährlichen Verbrauch sowie den Namen Ihres aktuellen Gasanbieters und -Tarifs. Diese Angaben genügen, um sowohl auf Vergleichsportalen als auch bei den Anbieters direkt Informationen zu Gastarifen einzuholen. Unser Tipp: Nutzen Sie für den Gastarifvergleich mehrere Vergleichsportale. Solche Plattformen arbeiten nicht selten Hand in Hand mit Versorgern, sodass manche Tarife favorisiert angezeigt werden als andere. Wir erklären Ihnen hier Schritt für Schritt den Gastarifvergleich mit Vergleichsportalen. Beachten Sie, dass wir von einem jährlichen Gastarifvergleich ausgehen, mit dem Sie die maximale Kostenersparnis erreichen.

Geben Sie in den Gasrechnern der Vergleichsportale Ihren Wohnort sowie Ihren jährlichen Verbrauch an. Starten Sie anschließend die Tarifsuche. Sie kennen Ihren jährlichen Verbrauch nicht? Unserer Erfahrung nach verbraucht ein Einpersonenhaushalt 1.500 kWh, ein Zweipersonenhaushalt 2.200 kWh, ein Dreipersonenhaushalt 2.800 kWh und ein Vier- oder Mehrpersonenhaushalt 3.500 kWh im Jahr.

Überprüfen Sie im nächsten Schritt den Vergleichswert, also Ihren aktuellen Versorger. Vergleichsportale wählen hierfür immer den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes aus. Stimmt das nicht mit Ihren Angaben überein, ändern Sie das. Sind Sie noch nicht bei einem Versorger gemeldet, haben Sie mit dem Grundversorgungstarif einen guten Vergleichswert. Das ist nämlich der Tarif, in den Sie rutschen, wenn Sie sich nicht selbstständig um einen Tarif kümmern.

Bevor Sie sich die Suchergebnisse anschauen, checken Sie Filter und Einstellungen. Suchen Sie gezielt nach 12-Monatsverträgen, 12 Monaten Preisgarantie, kurzer Kündigungsfrist (max. sechs Wochen) und Bonuszahlungen, um das Maximum aus Ihrem nächsten Tarif herauszuholen. Geben Sie zudem an, ob Sie einen speziellen Tarif wünschen, zum Beispiel Ökogas.

Schauen Sie sich nun die Suchergebnisse an. Achtung: Hinter Gastarif-Empfehlungen des Portals können auch Deals mit Versorgern stecken. Machen Sie sich daher von jedem Tarif ein eigenes Bild. Welcher Versorger steckt dahinter? Wie bewerten Kunden Versorger und Tarif? Gibt es Einträge über diesen Versorger auf Beschwerdeportalen?

Wählen Sie bis zu drei Tarife aus, die Sie favorisieren, und vergleichen Sie diese noch mal ausführlich miteinander. Gute Vergleichswerte sind immer auch die Arbeits- und Grundpreise. Unserer Erfahrung nach beträgt ein angemessener Arbeitspreis für Gas maximal fünf Cent. Grundpreise hingegen sind individuell vom Versorger festgelegt – fallen aber unabhängig vom Verbrauch monatlich an. Bedenken Sie stets: Sie binden sich nur für ein Jahr an den Versorger, danach wechseln Sie zu einem neuen.

Sind Sie mit einem Gastarif besonders zufrieden? Dann beenden Sie den Vergleich und beantragen den Wechsel dorthin. Um eine Kündigung müssen Sie sich nicht aktiv kümmern. Im Regelfall kündigt Ihr neuer Versorger Ihren aktuellen Vertrag automatisch, da in Deutschland eine Doppelbelieferung gesetzlich verboten ist. Einzige Ausnahme: Sonderkündigung im Fall von Preiserhöhung oder Umzug. Diese muss immer vonseiten des Verbrauchers, als Ihnen erfolgen.

Notieren Sie sich am besten jetzt schon das Datum zur fristgerechten Kündigung im Kalender. Sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass Sie sich rechtzeitig um einen neuen Gastarifvergleich und -wechsel kümmern.

Keine Lust auf den jährlichen Aufwand? Dann geben Sie den Gastarifvergleich und -wechsel ab und nutzen unseren Wechselservice! Wir kümmern uns um alles und stehen Ihnen jederzeit gerne auch telefonisch für Fragen zur Verfügung.

Unsere Experten sind für Sie da

Jetzt kostenlos und unverbindlich beraten lassen.

Wechselpilot-Bewertung

3. Gastarife empfehlenswerter Versorger

Auf dem Gasmarkt gibt es hunderte Anbieter, aber nicht jeder ist empfehlenswert. Wir nennen Ihnen daher unsere fünf zuverlässige Gasanbieter und ihre Tarife. Die Bewertung der jeweiligen Anbieter erfolgt durch unseren Kundenservice, insgesamt können 16 Punkte vergeben werden. Kategorien sind: Art des Versorgers, Art der Kommunikation, Bonusauszahlung, Bearbeitungszeit. Darüber hinaus stellen wir Ihnen jeweils einen Tarif des Versorgers vor, der unseren Kriterien weitestgehend entspricht.

Die GASAG AG beliefert Kunden bereits seit 1847 mit nachhaltigem Gas und Ökostrom. Der Anbieter investiert viel in den Umweltschutz und betreibt eigene Bio-Erdgas-Anlagen. Unsere Bewertung: 14 von 16 Punkten. Als Konzern ist die GASAG am Markt gefestigt, was Sicherheit und faire Preise bedeutet. Darüber hinaus kommuniziert der Versorger über ein Kundenportal, was es uns wiederum hilft, Vertragswechsel zügig durchzuführen. Auch Bonuszahlungen erfolgen in der Regel sofort.

Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif „GASAG | ERDGAS Smart“
  • Monatlicher Abschlag: 54,37 Euro
  • Arbeitspreis: 4,97 ct/kWh
  • Grundpreis: 12,95 Euro/Monat
  • Neukundenbonus: 80 Euro
  • Preisgarantie: 12 Monate, eingeschränkt

Die ESWE aus Wiesbaden erhält von unserem Kundenservice die Top-Note und damit 16 von 16 Punkten und ist damit ein empfehlenswerter Gasanbieter. Dieser Versorger beliefert Kunden aber auch mit Strom und setzt sich allgemein für Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein. Ganz nach dem Motto: „Sauber und sicher die Zukunft gestalten“.

Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „ESWE Klima Fair GAS“
  • Monatlicher Abschlag: 38,64 Euro
  • Arbeitspreis: 4,64 ct/kWh
  • Grundpreis: 12,64 Euro/Monat
  • Bonus: 100 Euro einmalig, 50 Euro Sofortbonus
  • Preisgarantie: eingeschränkt, gültig bis zum 30.09.2021

E.ON gehört in Deutschland zu den sogenannten Big Four, den vier größten Energiedienstleistern. Erneuerbare Energien und Umweltfreundlichkeit sind dem Konzern besonders wichtig. Unsere Bewertung: 16 von 16 Punkten. Die Kommunikation erfolgt über ein Kundenportal, was es unseren Service-Mitarbeitern ermöglicht, Wechsel zügig zu vollziehen. Dass E.ON in der Regel in weniger als fünf Tagen Vorgänge bearbeitet, unterstützt das. Zudem gibt es bei der Bonusauszahlung keine Verzögerungen.

Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „FixErdgas“
  • Monatlicher Abschlag: 38,41 Euro
  • Arbeitspreis: 5,38 ct/kWh
  • Grundpreis: 12,58 Euro/Monat
  • Bonus: 228 Euro Neukundenbonus
  • Preisgarantie: eingeschränkt, gültig bis zum 31.08.2022

Die Stadtwerke München (SWM) gehören zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands. Unter anderem hat die SWM die Projekte „Intelligente Wärme München“ und „Ausbauoffensive Erneuerbare Energie“ ins Leben gerufen. Unsere Bewertung: 15 von 16 Punkten. Dieser Anbieter ist zuverlässig und fair. Bonusauszahlungen erfolgen sofort und die Kommunikation läuft in der Regel reibungslos.

Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „M-Erdgas Fix“
  • Monatlicher Abschlag: 44 Euro
  • Arbeitspreis: 4,64 ct/kWh
  • Grundpreis: 9,22 Euro/Monat
  • Bonus: 50 Euro Neukundenbonus
  • Preisgarantie: 12 Monate, vollständig

Die Energie Baden-Württemberg AG, kurz EnBW, ist Deutschlands drittgrößtes Energieunternehmen. Unter anderem gehören die Stromanbieter Yello Strom und NaturEnergiePlus zu ihr. Unsere Bewertung: 14 von 16 Punkten. Gründe hierfür sind die schnellen Prozesse, die Marktsicherheit und faire Preise. Bonusauszahlungen erfolgen sofort und die Kommunikation läuft über ein Kundenportal – für uns optimal, um Ihren Wechselprozess zügig in die Wege zu leiten.

Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „EnBW Erdgas Online“
  • Monatlicher Abschlag: 38 Euro
  • Arbeitspreis: 5,21 ct/kWh
  • Grundpreis: 13,90 Euro/Monat
  • Bonus: 233 Euro Neukundenbonus
  • Preisgarantie: vollständig, gültig bis zum 30.06.2021
Gastarife vergleichen

4 Daran erkennen Sie einen guten Versorger

Der günstigste Vertrag ist nutzlos, wenn der Lieferant nach wenigen Monaten insolvent ist, falsche Rechnungen ausstellt oder die versprochenen Bonuszahlungen zurückhält. Im schlimmsten Fall zahlen Sie dann unterm Strich mehr, sodass der gesamte Wechselaufwand umsonst war. Beachten Sie unsere Tipps, um dem entgegen zu wirken.

Tipp 1: Checken Sie die Bewertungen

Eine gute Möglichkeit, seriöse Anbieter zu erkennen, sind unabhängige Bewertungen von anderen Kunden. Diese finden sich an verschiedenen Orten im Internet. Vergleichsportale sind beispielsweise eine Anlaufstelle. Jedoch sollten Sie sich nicht auf eine einzige Seite verlassen. Mitunter stecken hinter solchen Portalen Anbieter, die mit einigen Gasunternehmen kooperieren oder ihre Einnahmen über Vermittlungen von Vertragsabschlüssen generieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Informationen aus möglichst vielen unterschiedlichen Quellen zu beziehen.

Außerdem geben viele Verbraucher solche Bewertungen bereits zu Beginn ihres Vertragsverhältnisses ab. Bewertet wird dann häufig nur der Preis, nicht die Zuverlässigkeit über die Vertragsdauer. Deshalb ist es sinnvoll, Kundenstimmen aus anderen Quellen zu berücksichtigen. Eine gute Anlaufstelle ist das Beschwerdeportal ReclaBox. Hier werden Beschwerden und Reklamationen zusammengetragen. Wenn ein Gasversorger auf ReclaBox nicht auftaucht, ist dies bereits ein gutes Zeichen. Eine weitere Möglichkeit stellen die Google-Bewertungen dar. Diese finden Sie, indem Sie auf der Google-Startseite nach dem Namen des Gasunternehmens suchen.

Tipp 2: Vorsicht bei Discountern

Ein Grund für Probleme mit Gasversorgern ist der harte Preiskampf. Immer wieder drängen neue Unternehmen mit extrem hart kalkulierten oder ungewöhnlichen Preismodellen auf den Markt. Hier stehen neben den undurchsichtigen Preismodellen bei Discountern vor allem auch die verlockenden Bonuszahlungen im Vordergrund. Diese sollen Kunden dazu verleiten, den Anbieter zu wechseln. Mitunter verzögern die Anbieter jedoch die Auszahlung dieser Boni oder versuchen, sich komplett um die Gutschrift zu drücken.

Teilweise endet die Preisgarantie auch vor der Fälligkeit des Kundenbonus. In diesem Fall verliert der Verbraucher den Anspruch auf den Bonus, wenn er aufgrund der Preiserhöhung seinen Vertrag kündigt. Viele besonders günstige Lockangebote beruhen auch auf einer Strategie der Preiserhöhung. Direkt nach Ablauf der Preisgarantie, die dann kürzer ist als die eigentliche Vertragslaufzeit, wird der Preis deutlich erhöht. Das Unternehmen baut darauf, dass der Kunde die Erhöhung nicht realisiert oder einen erneuten Wechsel aus Faulheit unterlässt. Für den Verbraucher wird das vermeidliche Schnäppchen so schnell zu einem überteuerten Gasvertrag. Checken Sie in so einem Fall unbedingt Ihren Vertrag und prüfen Sie, ob Sie ein Recht auf Sonderkündigung haben! Ebenfalls droht der Versorger in eine finanzielle Schieflage zu geraten, wenn die Kalkulation nicht aufgeht. In der jüngeren Vergangenheit passierte dies beispielsweise bei der BEV, die dann die Insolvenz anmelden musste. Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie in die teure Grundversorgung fallen, da der Anbieter den Vertrag nicht mehr erfüllen kann.

Tipp 3: Prüfen Sie das Unternehmen hinter dem Versorger

Häufig gestaltet sich die Recherche nach der Zuverlässigkeit schwierig, denn die Anbieter scheinen neu oder sehr klein zu sein. In diesem Fall lohnt es sich, zu prüfen, welches Unternehmen hinter der Marke steckt.

Die großen vier Anbieter beherrschen nach wie vor eine Mehrheit des Gasmarktes in Deutschland. Teilweise gelingt ihnen das über kleinere Marken oder Tochterunternehmen, deren Namen weniger bekannt sind. Beispiele dafür sind eprimo und innogy, hinter denen RWE steht, oder die Stadtwerke Düsseldorf, die von EnBW geführt werden.

Tipp

Vor dem Gastarifwechsel Praxistest durchführen: Rufen Sie den Kundenservice an, stellen Sie ein paar Fragen, lassen Sie sich beraten. Schon ein kurzes Telefonat hilft, die Servicebereitschaft des Versorgers einzuschätzen.

Ein weiteres Zeichen für einen zuverlässigen Anbieter sind die Kontaktmöglichkeiten. Unternehmen, die darum bemüht sind, zufriedene Kunden zu haben, bieten möglichst viele Wege zur Kontaktaufnahme an. Dies kann ein Live-Chat, E-Mail, klassisches Telefon oder auch der Support via SMS und WhatsApp sein. Wer sichergehen möchte, der testet vor der Vertragsunterschrift einfach den Kundenservice.

Tipp 4: Achtung bei Haustürgeschäften

Vorsicht gilt generell bei Haustürgeschäften. Hier wird auf einen schnellen Vertragsabschluss gedrängt. Ohne Vergleichsmöglichkeit ist eine objektive Bewertung innerhalb von wenigen Minuten jedoch nicht möglich. Immer wieder wird berichtet, dass Gründe erfunden werden, um einen Wechsel aggressiv zu bewerben, beispielsweise, dass ein ganzes Haus auf einen neuen Anbieter umgestellt wird.

Auch Unterschriften für vermeintliche Zählerstandablesungen entpuppten sich im Nachhinein schon mal als Einverständniserklärung für einen Tarifwechsel. Wer an der Tür überrumpelt oder getäuscht wurde, braucht aber nicht in Panik zu verfallen: In Deutschland gilt für Privatpersonen eine 14-tägige Widerrufsfrist. Innerhalb dieser Zeit kann von einem Vertrag ohne Angabe von Gründen zurückgetreten werden.

Bonus, Preisgarantie, Kündigung

5. Daran erkennen Sie einen guten Gastarif

Ein guter Gastarif erfüllt unserer Meinung nach folgende Kriterien: 12 Monate Mindestvertragslaufzeit, maximal sechs Wochen Kündigungsfrist, Bonuszahlung und 12 Monate vollständige Preisgarantie. Das sind die idealen Voraussetzungen für Sie, um das Beste aus Ihrem Gastarif herauszuholen (Stichwort Bonus) und jährlich durch einen Gastarifvergleich zu sparen. Hier erklären wir Ihnen die jeweiligen Kriterien genauer.

Was Sie bei Gastarifen mit Bonus beachten sollten

Bonuszahlungen führen zu günstigeren effektiven Gaskosten. Die Rechnung dafür lautet wie folgt: (Jahresverbrauch * Arbeitspreis in Euro + Grundpreis in Euro/Jahr) – Bonus = effektive Gaskosten im Jahr. Erhalten Sie zu einem Gastarif mit einem Arbeitspreis von 5,6 ct/kWh und einem Grundpreis von 10,30 Euro im Monat beispielsweise 150 Euro Neukundenbonus, zahlen Sie für einen Verbrauch von 10.000 kWh Gas effektiv nur 533,60 Euro im Jahr statt 683,60 Euro.

Bonuszahlungen sind folglich ein attraktives Lockmittel für Versorger, um Neukunden zu gewinnen. Dabei geht es Versorgern vor allem um die langfristige Bindung des Kunden. Gasanbieter zählen darauf, dass Sie Ihren Vertrag verlängern. Da immer noch die deutliche Mehrheit aller Gaskunden jahrelang bei demselben Anbieter bleibt, geht diese Rechnung auf. Wir sagen: Lassen Sie sich nicht von Bonuszahlungen blenden, sondern nutzen Sie diese lieber zu Ihrem eigenen Vorteil!

Das funktioniert nur dann, wenn Sie Einjahresverträge abschließen und nach dieser Mindestvertragslaufzeit in einen neuen Gastarif wechseln – bevorzugt erneut in einen mit Bonus. So erhalten Sie jedes Jahr aufs Neue Bonuszahlungen. Bei Verträgen mit längerer Laufzeit, zum Beispiel 24 Monate, rentiert sich der Bonus nicht. Hier geht die Rechnung zugunsten des Versorgers auf.

Häufige Fragen zu Gastarifen mit Bonus

Immer wieder wird darüber berichtet, der Neukundenbonus werde nach der regulären Kündigung im ersten Vertragsjahr nicht ausgezahlt. Das ist allerdings nicht der Fall: eine Kündigung verhindert in keiner Weise die Auszahlung! Jene wird den Kunden gesetzlich garantiert. Sollte sich ein Anbieter doch einmal weigern, so ist der Gang zum Verbraucherschutz oder zur Schlichtungsstelle Energie ratsam. Bei zuverlässigen Versorgern gibt es in dieser Hinsicht aber so gut wie keine Probleme.

Nur in Ausnahmefällen verfällt der Anspruch auf den Neukundenbonus, etwa wenn Sie wegen eines Umzugs eine Sonderkündigung aussprechen und Ihren Vertrag vor Ablauf des Belieferungsjahres unterbrechen. In diesem Zusammenhang sollten Sie bereits vor Vertragsabschluss prüfen, was das Kleingedruckte in Bezug auf eine Kündigung sagt.

Fast immer eine feste Summe, die vier bis 12 Wochen nach Vertragsbeginn auf das hinterlegte Bankkonto des Kunden ausgezahlt wird.

Wird meist prozentual an den Jahreskosten bemessen und nach 12 Monaten ausbezahlt; manchmal wird dieser Bonus mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.

Darum sind 12 Monate die perfekte Vertragslaufzeit

Gängig sind Verträge mit 12 oder 24 Monaten, wobei es auch abweichende Längen gibt. Bei Verträgen mit sehr kurzer Laufzeit bleiben Sie flexibel. Jedoch weisen diese häufig leicht höhere Grund- und Arbeitspreise auf. Bei Verträgen mit 24 Monaten Laufzeit und einem Bonus gilt es, vorsichtig zu sein. Oftmals hebt der Versorger den Grund- oder Arbeitspreis im zweiten Vertragsjahr an und plötzlich befinden Sie sich in einem teureren Tarif.

Deshalb empfehlen wir Ihnen 12-Monatsverträge: Sie bleiben als Verbraucher flexibel, profitieren von attraktiven Neukundenpreisen sowie Bonuszahlungen und erleben im zweiten Vertragsjahr keine bösen Überraschungen – einfach, weil es keines gibt.

Darauf sollten Sie bei der Preisgarantie achten

Eine Preisgarantie soll dem Verbraucher die Gewissheit geben, dass der Tarifpreis sich für einen bestimmten Zeitraum nicht verändern wird. Tatsächlich aber kann selbst die beste, also die vollständige, Preisgarantie Verbraucher nicht vor einer Preiserhöhung schützen. Was Sie in solch einem Fall tun können, erklären wir Ihnen hier.

Es gibt zwei Arten der Preisgarantie: die eingeschränkte und die vollständige. Jeder Gasanbieter kann individuell festlegen, ob und unter welchen Bedingungen er eine Preisgarantie einführt. In der Grundversorgung beispielsweise gibt es generell keine Preisgarantie – Grundversorger können also jederzeit die Preise erhöhen. Es zeigt sich, dass Gasanbieter zunehmend nur eingeschränkt Preise garantieren. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken, sondern achten Sie lieber darauf, dass die Preisgarantie mindestens der Dauer der Vertragslänge entspricht. Sollte Ihr Anbieter während der Vertragslaufzeit die Preise dann erhöhen, können Sie immer noch auf Ihr Sonderkündigungsrecht zurückgreifen. Unser Hinweis: Da Sie voraussichtlich sowieso nach dem ersten Vertragsjahr vorhaben, den Anbieter zu wechseln, kann es sich für Sie lohnen, eine Preiserhöhung gelassen hinzunehmen. Das wäre beispielsweise dann der Fall, wenn die Preiserhöhung gegen Ende Ihres Vertrags angekündigt wird. Häufig sind Bonuszahlungen daran geknüpft, dass Sie bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit im Vertrag bleiben. Würden Sie dann von Ihrem Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung Gebrauch machen, entginge Ihnen der Bonus. Wägen Sie als Wechselfreudiger also in Ruhe ab, wie hart Sie eine Preiserhöhung wirklich trifft. Sie können uns bei Fragen dazu gerne auch kontaktieren!

Bei der Steuern, Abgaben oder Umlagen  dürfen Versorger Kostensteigerungen bei Steuern, Abgaben, Umlagen oder Netzentgelten entstehen, an den Kunden weitergegeben. Bei der vollständigen Preisgarantie gilt das nur für Erhöhungen der Mehrwert- sowie Stromsteuer. Entsprechend achten wir beim Gastarifvergleich darauf, Wechselpilot-Kunden in Verträge mit 12 Monaten vollständiger Preisgarantie zu wechseln. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden innerhalb ihres Vertragsjahres so gut wie möglich vor Preiserhöhungen geschützt sind.

Diese Kündigungsfrist ist fair

Optimal ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen, sie sollte unserer Meinung nach aber nicht mehr als sechs Wochen betragen. Warum? Bei einer langen Kündigungsfrist ist die Gefahr groß, den Termin zu verpassen. Verträge verlängern sich dann automatisch um die Mindestvertragslaufzeit – das können mitunter zwei Jahre sein. In den Vertragsdetails sind diese Konditionen unter dem Punkt Folgelaufzeiten beschrieben.

Eine automatische Vertragsverlängerung lässt sich nur verhindern, indem regelkonform gekündigt wird. Dies geschieht entweder durch eine fristgemäße Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit oder durch eine außerordentliche Kündigung, wenn ein Grund vorliegt, zum Beispiel eine Preiserhöhung oder ein Umzug. Kümmern wir uns um Ihren Gastarif, sorgen wir jedes Jahr für die regelkonforme Kündigung.

Gastarifvergleich Deutschland

6. Gastarife in deutschen Städten

Günstige Gastarife in Hamburg

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20000 kWh

Yello

Gas Klima Basic

Kosten 762,42 €

Ersparnis 690,62 €

eprimo

eprimoGas PrimaKlima

Kosten 793,54 €

Ersparnis 659,50 €

E WIE EINFACH

Grün & Günstig Gas

Kosten 794,63 €

Ersparnis 658,41 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

Günstige Gastarife in München

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20000 kWh

Yello

Gas Klima Basic

Kosten 714,26 €

Ersparnis 519,22 €

eprimo

eprimoGas PrimaKlima

Kosten 742,15 €

Ersparnis 491,33 €

ESWE

ESWE Klima Fair GAS

Kosten 753,96 €

Ersparnis 479,52 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

Günstige Gastarife in Berlin

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2200 kWh

Yello

Gas Klima Basic

Kosten 128,40 €

Ersparnis 112,94 €

Gut & Grün

Gut & Grün

Kosten 162,30 €

Ersparnis 79,04 €

Stadtwerke Flensburg

eXzellent öko

Kosten 176,28 €

Ersparnis 65,06 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

Günstige Gastarife in Köln

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2200 kWh

Yello

Gas Klima Basic

Kosten 178,90 €

Ersparnis 81,50 €

E WIE EINFACH

Grün & Günstig Gas

Kosten 217,74 €

Ersparnis 42,66 €

Stadtwerke Flensburg

eXzellent öko

Kosten 223,34 €

Ersparnis 37,06 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

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