Sie bestimmen, wie viel Sie für Gas zahlen – nicht Ihr Anbieter

Sie haben schon wieder eine hohe Gasrechnung erhalten? Schluss damit! Statt sich jedes Jahr Stunden über Ihren Gasanbieter zu ärgern – vergleichen Sie lieber jährlich Gastarife und wechseln Sie in einen günstigeren. Das kostet Sie weniger Zeit, spart Ihnen Nerven und Geld. Sie haben Ihre Kosten in der Hand und wählen aus, welcher Gastarif für Sie wirklich der beste ist. Das kann übrigens jeder – Vorwissen brauchen Sie dafür nicht. Wir erklären Ihnen hier alles, was Sie wissen müssen.

Jährlicher Wechsel

So vergleichen Sie clever Gastarife

Sie möchten weniger für Gas zahlen, müssen erstmals einen Gastarif abschließen, ziehen um oder haben eine Gaspreiserhöhung von Ihrem Anbieter erhalten? An einem Gastarifvergleich führt kein Weg vorbei, wenn Sie einen neuen, besseren Gastarif wünschen.

Machen Sie sich vor dem Gastarifvergleich ein paar Notizen:

  • Bis wann müssen Sie Ihren jetzigen Gastarif kündigen?
  • Von wem beziehen Sie aktuell Gas?
  • Bleibt Ihnen genug Zeit, um alle Fristen einzuhalten? (Ein Gastarifvergleich dauert wenige Stunden, der Wechsel zum neuen Anbieter hingegen vier bis sechs Wochen.)
  • Wie hoch ist Ihr jährlicher Verbrauch? Unserer Erfahrung nach verbraucht ein Einpersonenhaushalt 1.500 kWh, ein Zweipersonenhaushalt 2.200 kWh, ein Dreipersonenhaushalt 2.800 kWh und ein Vier- oder Mehrpersonenhaushalt 3.500 kWh im Jahr.Alternativ: Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt?
  • Was ist Ihnen noch wichtig? (Beispiel: Ökogas)

Diese Angaben genügen, um sowohl auf Vergleichsportalen als auch bei den Anbietern direkt Informationen zu Gastarifen einzuholen. Unser Tipp: Nutzen Sie für den Gastarifvergleich Vergleichsportale – und zwar mindestens zwei. So vergleichen Sie umfassend.

Methode 1

Gastarifvergleich für findige Wechsler

Wir achten beim Gastarifvergleich stets auf faire Konditionen, hohe Ersparnis und das Jahr für Jahr. Klingt verlockend? Hier erklären wir Ihnen unsere Methode Schritt für Schritt.

Ihr Notizzettel

Ziel: Sie sind ein Jahr lang in einem günstigen Gastarif mit fairen Konditionen

Zeitaufwand: 2 Stunden pro Jahr

Danach Ausschau halten: 12-Monats-Verträge, Neukunden- und Sofortbonus, kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), Preisgarantie, fairer Arbeitspreis (5 ct/kWh)

Hilfsmittel: Vergleichsportale, Beschwerdeportale, Suchmaschinen

Nummer 1 Tipp: Prüfen Sie den Versorger! (Gibt es Beschwerden? Läuft alles reibungslos? Wer steckt hinter dem Anbieter? …)

Finger weg von: Sachprämien, langen oder sehr kurzen Tariflaufzeiten

  1. Geben Sie in den Gasrechner Ihren Wohnort sowie Ihren jährlichen Verbrauch an. Starten Sie anschließend die Tarifsuche.
  2. Überprüfen Sie, ob der angegebene Vergleichswert – Ihr aktueller Tarif – stimmt. Bei Vergleichsportalen ist hier nämlich der Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes voreingestellt. Stimmt das nicht mit Ihren Angaben überein, ändern Sie das. Sind Sie noch nicht bei einem Versorger gemeldet, haben Sie mit dem Grundversorgungstarif einen guten Vergleichswert. Denn das ist der Tarif, in den Sie rutschen, wenn Sie sich nicht selbstständig um einen Tarif kümmern.
  3. Nutzen Sie Filter und Einstellungen: Bevor Sie sich die Suchergebnisse anschauen, checken Sie Filter und Einstellungen. Suchen Sie gezielt nach 12-Monatsverträgen, 12 Monaten Preisgarantie, kurzer Kündigungsfrist (max. sechs Wochen) und Bonuszahlungen. Geben Sie auch an, ob Sie einen speziellen Tarif wünschen, zum Beispiel Ökogas.
  4. Schauen Sie sich nun die Suchergebnisse an. Achtung: Hinter Gastarif-Empfehlungen des Portals können auch Deals mit Versorgern stecken. Machen Sie sich daher von jedem Tarif ein eigenes Bild. Welcher Versorger steckt dahinter? Wie bewerten Kunden Versorger und Gastarif? Beschweren sich häufig Kunden?
  5. Wählen Sie bis zu drei Tarife aus, die Sie favorisieren, und vergleichen Sie diese miteinander. Gute Vergleichswerte sind die Arbeits- und Grundpreise. Unserer Erfahrung nach beträgt ein angemessener Arbeitspreis für Gas maximal fünf Cent. Grundpreise hingegen sind individuell vom Versorger festgelegt – fallen aber unabhängig vom Verbrauch monatlich an.
  6. Wählen Sie Ihren neuen Tarif. Sind Sie mit einem Gastarif zufrieden? Dann beenden Sie den Vergleich und beantragen den Wechsel dorthin. Da ein Wechsel einer Kündigung sozusagen gleich kommt, sofern Sie ihn fristgerecht vor Ende Ihres laufenden Vertrags durchführen, müssen Sie nicht mehr zusätzlich Ihren aktuellen Vertrag kündigen. Um sicher zu gehen, können Sie das aber selbstverständlich tun. Im Regelfall kündigt aber Ihr neuer Versorger Ihren aktuellen Vertrag automatisch. Einzige Ausnahme: Sie kündigen aus besonderem Grund nicht fristgerecht. Zum Beispiel, wenn Sie umziehen oder Ihr Anbieter die Preise erhöht hat und Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen. In diesen Fällen müssen Sie die Kündigung selbst vornehmen.
  7. Notieren Sie sich am besten jetzt schon das Datum zur fristgerechten Kündigung im Kalender. Sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass Sie sich rechtzeitig um einen neuen Gastarifvergleich und -wechsel kümmern.

Unsere Experten sind für Sie da

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Methode 2

Gastarifvergleich für bequeme Wechsler

Jedes Jahr Gaspreise vergleichen ist Ihnen zu viel Aufwand? Dann gibt es eine gute und eine, sagen wir, nicht so gute Nachricht für Sie. Die nicht so gute zuerst: An einem Gastarifvergleich führt kein Weg vorbei, wenn Sie weniger Geld für Gas ausgeben möchten. Und jetzt die gute: Sie können auch nur nur alle zwei Jahre Gastarife vergleichen und dabei sparen. Bei dieser Methode brauchen Sie nicht so viele Kriterien beachten, landen aber ebenfalls bei einem fairen Gaspreis. Wir erklären Ihnen, wie Sie dafür vorgehen müssen.

Ihr Notizzettel

Ziel: Selten wechseln, trotzdem sparen!

Zeitaufwand: 60 Minuten, alle zwei Jahre

Kriterien: kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), lange Preisgarantie, kein Bonus, keine Sachprämie, fairer Arbeitspreis (max. 5 ct/kWh), niedriger Grundpreis, Vertragslaufzeiten bis zu 24 Monaten

Hilfsmittel: Vergleichsportale, Beschwerdeportale, Suchmaschinen

Tipp: Entscheidend sind niedrige Grund- und Arbeitspreise und eine lange Preisgarantie. Gasanbieter können jährlich ihre Preise anpassen (erhöhen!), deshalb sollten Sie so gut wie möglich davor gefeit sein.

Finger weg von: Bonuszahlungen und Sachprämien.

Hinweis: Lange Vertragslaufzeiten lohnen sich nur bei ebenso langer Preisgarantie. Wenn nach zwei Jahren die Preisgarantie endet, sollten Sie also einen neuen Gaspreisvergleich durchführen, um nicht erneut zu viel für Gas zu bezahlen. Preiserhöhungen sind dann nämlich jederzeit möglich. Bedenken Sie auch, dass selbst die beste Preisgarantie Sie nicht davor schützen kann, dass Ihr Anbieter die Preise anhebt. Wenn Sie Tarife mit Bonuszahlung wählen, denken Sie daran, dass der Bonus sich nur im ersten Vertragsjahr positiv auf Ihre Kosten auswirkt. Im zweiten Jahr stehen Sie ohne Vergünstigung da.

  1. Geben Sie im Gasrechner der Vergleichsportals Ihren Jahresverbrauch sowie Ihre PLZ ein. Bei manchen Portalen können Sie bereits hier die Vertragslaufzeit wählen. Haben Sie diese Option, entscheiden Sie sich für Verträge über 24 Monate. Starten Sie anschließend den Vergleich.
  2. Bevor es an die Sichtung der Suchergebnisse geht, prüfen Sie Ihren Vergleichstarif. Geben Sie daher Ihren aktuellen Verbraucher ein. Oft ist hier nämlich automatisch der Grundversorgunsgtarif Ihrer Stadt als Vergleichstarif angegeben. Das trifft zwar auf mehr als 50 Prozent der Verbraucher zu, kontrollieren Sie diese Eingabe dennoch. Haben Sie noch nie Gas gewechselt oder beantragt, können Sie den Grundtarif als Vergleichswert stehen lassen.
  3. Nutzen Sie die Einstellungen und Filter des Vergleichsportals! Suchen Sie gezielt nach: 24-Monats-Verträge, 24 Monate Preisgarantie, Ihre persönlichen Wünsche (z.B. Ökogastarife). Bonuszahlungen interessieren Sie nicht, entscheiden Sie sich also dagegen. Unter „Individuell“ können Sie weitere Optionen wählen – etwa, wie viele Tarife Sie pro Versorger angezeigt haben möchten. Wir empfehlen Ihnen, sich alle ausspielen zu lassen.
  4. Nun können Sie sich die Suchergebnisse anschauen. Machen Sie einen Background-Check der Versorger, für die Sie sich interessieren, und schauen Sie sich die Kundenbewertungen an. Wichtig ist, dass Sie auch eigenständig Nachforschungen anstellen und nicht blind den Informationen des Vergleichsportals vertrauen.
  5. Wählen Sie für einen direkten Vergleich bis zu drei Suchergebnisse aus! Sie können hierfür eine entsprechende Option der Vergleichsportale nutzen oder ihn selber durchführen.
  6. Entscheiden Sie sich für einen Gastarif und stoßen Sie den Wechsel an.
  7. Notieren Sie sich am besten jetzt schon das Datum zur fristgerechten Kündigung im Kalender. Sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass Sie sich rechtzeitig um einen neuen Gastarifvergleich und -wechsel kümmern.
Kurz & knapp

Das sollten Sie sich für den Gastarifvergleich merken!

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FAQ

Noch Fragen zum Gastarifvergleich?

Im besten Fall schließen Sie nur Einjahresverträge mit Gasanbietern ab und wechseln jedes Jahr den Gastarif. Der Zeitpunkt für einen Gastarifvergleich und -wechsel hängt immer von Ihrem aktuellen Vertrag ab, sprich von der Kündigungsfrist. Da es bis zu sechs Wochen vom Wechselantrag bis zur Belieferung durch den neuen Anbieter dauern kann, sollten Sie sich genügend Zeit nehmen. Beträgt Ihre Kündigungsfrist beispielsweise vier Wochen, kümmern Sie sich lieber schon zwei Wochen davor um einen Gastarifvergleich und beantragen den Wechsel. Am wichtigsten jedoch ist, dass Sie Ihre Kündigungsfrist einhalten. Sollte die Bearbeitungszeit länger dauern, rutschen Sie übergangsweise in die Grundversorgung. Ihre Gasversorgung ist daher jederzeit gesichert.

Ein Gastarifwechsel sorgt dafür, dass Sie weniger für Gas zahlen. Daher lohnt es sich praktisch immer, zu wechseln. Besonders aber bietet sich ein Wechsel im Fall einer Preiserhöhung an. Diese gibt Ihnen nämlich meist das Recht zur Sonderkündigung. Sprich: Sie kommen früher aus Ihrem Vertrag heraus, können in einen günstigeren Tarif wechseln und sparen sich erhöhte Preise.

Sollten Sie umziehen, ist das ebenfalls ein guter Zeitpunkt, um den Gastarif zu wechseln. Auch hier kann das Sonderkündigungsrecht greifen – vorausgesetzt, Ihr aktueller Anbieter kann Sie an Ihrem neuen Wohnort nicht beliefern.

In Deutschland gibt es hunderte Gasanbieter, darunter ein paar sehr gute. Es empfiehlt sich immer, den Versorger hinter dem Tarif näher unter die Lupe zu nehmen. Wir haben Deutschlands Gasanbieter bewertet und finden, dass E.ON, GASAG, EnBW, Stadtwerke München sowie ESWE zu den Top Versorgern gehören. Hier stellen wir Ihnen ihre günstigen Tarife vor.

Unser Tipp: Machen Sie sich nicht abhängig von einem Gasanbieter. Sie haben in Deutschland eine so breite Auswahl – nutzen Sie das! Sie können jedes Jahr Gas bei einem anderen zuverlässigen Versorger beziehen.

Für einen Gastarifvergleich benötigen Sie zunächst nur Ihre PLZ, Ihren voraussichtlich jährlichen Verbrauch, ggf. Ihren aktuellen Anbieter und einen Gasrechner im Internet. Letzteren finden Sie auf zahlreichen Vergleichsportalen. Dann kann es schon losgehen! Nutzen Sie am besten mehrere Vergleichsportale – nicht zuletzt deshalb, weil manche Vergleichsportalen mit Versorgern zusammenarbeiten und Ihnen Tarife empfehlen, die eigentlich genau das nicht sind. Um Gaskosten dauerhaft zu senken, lohnt sich unserer Erfahrung nach ein jährlicher Gastarifvergleich. Das heißt, Sie wechseln jedes Jahr den Gasanbieter und schließen nur Verträge über 12 Monate ab.

Daraus ergeben sich folgende Kriterien für den Gastarifvergleich:

  • 12 Monate Vertragslaufzeit
  • 12 Monate Preisgarantie (um vor Preiserhöhungen so gut wie möglich geschützt zu sein)
  • kurze Kündigungsfrist (maximal sechs Wochen)
  • Bonuszahlung
  • angemessene Arbeits- und Grundpreise (ein fairer Arbeitspreis liegt unserer Erfahrung nach bei etwa 5 ct/kWh)

Ist ein Gastarif effektiv günstig (inkl. Bonus), bietet einen fairen Arbeitspreis und wird von einem anständigen Versorger angeboten, greifen Sie zu!

Gastarife vergleichen

Daran erkennen Sie gute Gastarife

Der günstigste Vertrag ist nutzlos, wenn der Lieferant nach wenigen Monaten insolvent ist, falsche Rechnungen ausstellt oder die versprochenen Bonuszahlungen zurückhält. Im schlimmsten Fall zahlen Sie dann unterm Strich mehr, sodass der gesamte Wechselaufwand umsonst war. Wir sagen Ihnen, was einen guten Gastarif aus macht – damit Ihnen genau das nicht passiert.

Gute, unabhängige Bewertungen

Unabhängige Bewertungen von anderen Kunden sind Gold wert. Nur die Bewertungen auf Vergleichsportalen anzuschauen, reicht dafür nicht. Häufig werden Kunden gleich nach Vertragsabschluss gebeten, den Gastarif zu bewerten – solche Bewertungen sind daher wenig aussagekräftig. Eine alternative Anlaufstelle sind Beschwerdeportale oder Google-Bewertungen. Machen Sie sich ein umfassendes Bild des Gasversorgers!

Ein zuverlässiger Versorger

Über 1.000 Gasanbieter buhlen um Ihre Aufmerksamkeit – und gehen dabei Risiken ein, die sowohl Ihnen als auch dem eigenen Geschäft schaden. Das betrifft insbesondere sogenannte Billiganbieter oder Discounter. Sie werben mit günstigen Arbeitspreisen UND hohen Bonuszahlungen. Wo Sie das Geld dafür hernehmen? Vermutlich, indem sie an anderer – wichtiger – Stelle sparen. Zum Beispiel beim Kundenservice. Manche Billiganbieter können mit dieser Strategie gut fahren. Das liegt meist daran, dass sie aus einem Energiekonzern oder einem Stadtwerk hervorgegangen sind – und damit einen starken Partner haben, sollte etwas schief gehen. Finden Sie also heraus, ob jemand hinter dem günstigen Anbieter steckt, und wenn ja, wer es ist.

Unabhängig davon gilt: Checken Sie immer, wer hinter dem Gastarif steckt. Auch bei größeren Versorgern kann es Umstellungen oder Ereignisse geben, die sich auf ihre Kunden auswirken können.

Es ist kein Haustürgeschäft

Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn Sie dazu gedrängt werden, einen Gastarif abzuschließen. Seien Sie also wachsam, wenn jemand Ihnen ein solches Angebot zwischen Tür und Angel macht. Zum Beispiel bei einer Zählerstandsablesung – die sich im Nachhinein nur als Vorwand entpuppt. Wurden Sie an der Tür überrumpelt oder getäuscht? Keine Panik: In Deutschland gilt für Privatpersonen eine 14-tägige Widerrufsfrist. Innerhalb dieser Zeit können Sie von einem Vertrag ohne Angabe von Gründen zurücktreten.

Sie erhalten einen Bonus

Bonuszahlungen führen zu günstigeren effektiven Gaskosten. Die Rechnung dafür lautet wie folgt: (Jahresverbrauch * Arbeitspreis in Euro + Grundpreis in Euro/Jahr) – Bonus = effektive Gaskosten im Jahr. Erhalten Sie zu einem Gastarif mit einem Arbeitspreis von 5,6 ct/kWh und einem Grundpreis von 10,30 Euro im Monat beispielsweise 150 Euro Neukundenbonus, zahlen Sie für einen Verbrauch von 10.000 kWh Gas effektiv nur 533,60 Euro im Jahr statt 683,60 Euro.

Bonuszahlungen sind ein attraktives Lockmittel für Versorger, um Neukunden zu gewinnen. Dabei geht es Versorgern vor allem um die langfristige Bindung des Kunden. Gasanbieter zählen darauf, dass Sie Ihren Vertrag verlängern. Da immer noch die deutliche Mehrheit aller Gaskunden jahrelang bei demselben Anbieter bleibt, geht diese Rechnung auf. Wir sagen: Lassen Sie sich nicht von Bonuszahlungen blenden, sondern nutzen Sie diese lieber zu Ihrem eigenen Vorteil!

Das funktioniert nur dann, wenn Sie Einjahresverträge abschließen und nach dieser Mindestvertragslaufzeit in einen neuen Gastarif wechseln – bevorzugt erneut in einen mit Bonus. So erhalten Sie jedes Jahr aufs Neue Bonuszahlungen. Bei Verträgen mit längerer Laufzeit, zum Beispiel 24 Monate, rentiert sich der Bonus nicht. Hier geht die Rechnung zugunsten des Versorgers auf.

Häufige Fragen zu Gastarifen mit Bonus

Immer wieder wird darüber berichtet, der Neukundenbonus werde nach der regulären Kündigung im ersten Vertragsjahr nicht ausgezahlt. Das ist allerdings nicht der Fall: eine Kündigung verhindert in keiner Weise die Auszahlung! Jene wird den Kunden gesetzlich garantiert. Sollte sich ein Anbieter doch einmal weigern, so ist der Gang zum Verbraucherschutz oder zur Schlichtungsstelle Energie ratsam. Bei zuverlässigen Versorgern gibt es in dieser Hinsicht aber so gut wie keine Probleme.

Nur in Ausnahmefällen verfällt der Anspruch auf den Neukundenbonus, etwa wenn Sie wegen eines Umzugs eine Sonderkündigung aussprechen und Ihren Vertrag vor Ablauf des Belieferungsjahres unterbrechen. In diesem Zusammenhang sollten Sie bereits vor Vertragsabschluss prüfen, was das Kleingedruckte in Bezug auf eine Kündigung sagt.

Fast immer eine feste Summe, die vier bis 12 Wochen nach Vertragsbeginn auf das hinterlegte Bankkonto des Kunden ausgezahlt wird.

Wird meist prozentual an den Jahreskosten bemessen und nach 12 Monaten ausbezahlt; manchmal wird dieser Bonus mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.

Sie laufen über 12 Monate – nicht kürzer, nicht länger

Gängig sind Verträge mit 12 oder 24 Monaten, wobei es auch abweichende Längen gibt. Bei Verträgen mit sehr kurzer Laufzeit bleiben Sie flexibel. Jedoch weisen diese häufig leicht höhere Grund- und Arbeitspreise auf. Bei Verträgen mit 24 Monaten Laufzeit und einem Bonus gilt es, vorsichtig zu sein. Oftmals hebt der Versorger den Grund- oder Arbeitspreis im zweiten Vertragsjahr an und plötzlich befinden Sie sich in einem teureren Tarif.

Deshalb empfehlen wir Ihnen 12-Monatsverträge: Sie bleiben als Verbraucher flexibel, profitieren von attraktiven Neukundenpreisen sowie Bonuszahlungen und erleben im zweiten Vertragsjahr keine bösen Überraschungen – einfach, weil es keines gibt.

Sie haben eine Preisgarantie

Eine Preisgarantie soll dem Verbraucher die Gewissheit geben, dass der Tarifpreis sich für einen bestimmten Zeitraum nicht verändern wird. Tatsächlich aber kann selbst die beste, also die vollständige, Preisgarantie Verbraucher nicht vor einer Preiserhöhung schützen. Was Sie in solch einem Fall tun können, erklären wir Ihnen hier.

Es gibt zwei Arten der Preisgarantie: die eingeschränkte und die vollständige. Jeder Gasanbieter kann individuell festlegen, ob und unter welchen Bedingungen er eine Preisgarantie einführt. In der Grundversorgung beispielsweise gibt es generell keine Preisgarantie – Grundversorger können also jederzeit die Preise erhöhen. Es zeigt sich, dass Gasanbieter zunehmend nur eingeschränkt Preise garantieren. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken, sondern achten Sie lieber darauf, dass die Preisgarantie mindestens der Dauer der Vertragslänge entspricht. Sollte Ihr Anbieter während der Vertragslaufzeit die Preise dann erhöhen, können Sie immer noch auf Ihr Sonderkündigungsrecht zurückgreifen. Unser Hinweis: Da Sie voraussichtlich sowieso nach dem ersten Vertragsjahr vorhaben, den Anbieter zu wechseln, kann es sich für Sie lohnen, eine Preiserhöhung gelassen hinzunehmen. Das wäre beispielsweise dann der Fall, wenn die Preiserhöhung gegen Ende Ihres Vertrags angekündigt wird. Häufig sind Bonuszahlungen daran geknüpft, dass Sie bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit im Vertrag bleiben. Würden Sie dann von Ihrem Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung Gebrauch machen, entginge Ihnen der Bonus. Wägen Sie als Wechselfreudiger also in Ruhe ab, wie hart Sie eine Preiserhöhung wirklich trifft. Sie können uns bei Fragen dazu gerne auch kontaktieren!

Bei der Steuern, Abgaben oder Umlagen  dürfen Versorger Kostensteigerungen bei Steuern, Abgaben, Umlagen oder Netzentgelten entstehen, an den Kunden weitergegeben. Bei der vollständigen Preisgarantie gilt das nur für Erhöhungen der Mehrwert- sowie Stromsteuer. Entsprechend achten wir beim Gastarifvergleich darauf, Wechselpilot-Kunden in Verträge mit 12 Monaten vollständiger Preisgarantie zu wechseln. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden innerhalb ihres Vertragsjahres so gut wie möglich vor Preiserhöhungen geschützt sind.

Sie haben eine faire Kündigungsfrist

Optimal ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen, sie sollte unserer Meinung nach aber nicht mehr als sechs Wochen betragen. Warum? Bei einer langen Kündigungsfrist ist die Gefahr groß, den Termin zu verpassen. Verträge verlängern sich dann automatisch um die Mindestvertragslaufzeit – das können mitunter zwei Jahre sein. In den Vertragsdetails sind diese Konditionen unter dem Punkt Folgelaufzeiten beschrieben.

Eine automatische Vertragsverlängerung lässt sich nur verhindern, indem regelkonform gekündigt wird. Dies geschieht entweder durch eine fristgemäße Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit oder durch eine außerordentliche Kündigung, wenn ein Grund vorliegt, zum Beispiel eine Preiserhöhung oder ein Umzug. Kümmern wir uns um Ihren Gastarif, sorgen wir jedes Jahr für die regelkonforme Kündigung.

Kundensupport Thorben Tews

Weniger für Gas zahlen? Na klar!

Ihr neuer, günstiger Gastarif ist nur wenige Klicks entfernt. Einfach Gastarife vergleichen, den besten finden und wechseln. Machen Sie das jährlich, sparen Sie Gaskosten und müssen sich nie wieder über Ihren Gastarif ärgern. Worauf warten Sie noch?

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Wechselpilot-Bewertung

Gastarife unter der Lupe

Auf dem Gasmarkt gibt es hunderte Anbieter. Wir erklären Ihnen anhand von fünf Gastarifen, worauf Sie achten sollten und welcher sich lohnen könnte.

Gastarif von GASAG

Die GASAG AG beliefert Kunden bereits seit 1847 mit nachhaltigem Gas und Ökostrom. Der Anbieter investiert viel in den Umweltschutz und betreibt eigene Bio-Erdgas-Anlagen. Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif „GASAG | ERDGAS Smart“
  • Monatlicher Abschlag: 54,37 Euro
  • Arbeitspreis: 4,97 ct/kWh
  • Grundpreis: 12,95 Euro/Monat
  • Neukundenbonus: 80 Euro
  • Preisgarantie: 12 Monate, eingeschränkt

Unser Fazit: Ein guter Gastarif mit fairem Arbeitspreis und Bonus.

Gastarif von ESWE

Die ESWE aus Wiesbaden beliefert Kunden aber auch mit Strom und setzt sich allgemein für Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein. Ganz nach dem Motto: „Sauber und sicher die Zukunft gestalten“. Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „ESWE Klima Fair GAS“
  • Monatlicher Abschlag: 38,64 Euro
  • Arbeitspreis: 4,64 ct/kWh
  • Grundpreis: 12,64 Euro/Monat
  • Bonus: 100 Euro einmalig, 50 Euro Sofortbonus
  • Preisgarantie: eingeschränkt, gültig bis zum 30.09.2021

Unser Fazit: Dank der Bonuszahlungen ist dieser Gastarif sehr günstig. Achten Sie aber bei Preigarantien, die nur bis zu einem bestimmten Datum gelten darauf, dass die Preisgarantie in mindestens einem Jahr erst endet.

Gastarif von E.ON

E.ON gehört in Deutschland zu den sogenannten Big Four, den vier größten Energiedienstleistern. Erneuerbare Energien und Umweltfreundlichkeit sind dem Konzern besonders wichtig. Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „FixErdgas“
  • Monatlicher Abschlag: 38,41 Euro
  • Arbeitspreis: 5,38 ct/kWh
  • Grundpreis: 12,58 Euro/Monat
  • Bonus: 228 Euro Neukundenbonus
  • Preisgarantie: eingeschränkt, gültig bis zum 31.08.2022

Unser Fazit: Aufgrund des hohen Neukundenbonus ein sehr günstiger Gastarif. Hinweis zur Preisgarantie: Darauf achten, dass sie für Sie mindestens 12 Monate gültig ist.

Gastarif von den Stadtwerken München

Die Stadtwerke München (SWM) gehören zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands. Unter anderem hat die SWM die Projekte „Intelligente Wärme München“ und „Ausbauoffensive Erneuerbare Energie“ ins Leben gerufen. Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „M-Erdgas Fix“
  • Monatlicher Abschlag: 44 Euro
  • Arbeitspreis: 4,64 ct/kWh
  • Grundpreis: 9,22 Euro/Monat
  • Bonus: 50 Euro Neukundenbonus
  • Preisgarantie: 12 Monate, vollständig

Unser Fazit: Ein guter und fairer Gastarif.

Gastarif von EnbW

Die Energie Baden-Württemberg AG, kurz EnBW, ist Deutschlands drittgrößtes Energieunternehmen. Unter anderem gehören die Stromanbieter Yello Strom und NaturEnergiePlus zu ihr. Beispiel-Kosten für einen Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr in Hamburg über 12 Monate Vertragslaufzeit:

  • Tarif: „EnBW Erdgas Online“
  • Monatlicher Abschlag: 38 Euro
  • Arbeitspreis: 5,21 ct/kWh
  • Grundpreis: 13,90 Euro/Monat
  • Bonus: 233 Euro Neukundenbonus
  • Preisgarantie: vollständig, gültig bis zum 30.06.2021

Unser Fazit: Aufgrund des hohen Bonus ein effektiv günstiger Gastarif. Dennoch, Arbeits- und Grundpreis sind höher als bei den anderen Beispielen. Sollte die Preisgarantie – die nur bis zu einem bestimmten Datum gilt – vor Ende Ihrer Mindestvertragslaufzeit ablaufen, kann Ihr Anbieter den Preis jederzeit anziehen. Das Ergebnis: Sie zahlen deutlich mehr für Gas als zu Beginn.

Gastarifvergleich Deutschland

6. Gastarife in deutschen Städten

Günstige Gastarife in Hamburg

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20000 kWh

Gas Klima Basic

Kosten 764,89 €

Ersparnis 688,15 €

Grün & Günstig Gas

Kosten 766,55 €

Ersparnis 686,49 €

ESWE Klima Fair GAS

Kosten 779,44 €

Ersparnis 673,60 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

Günstige Gastarife in München

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20000 kWh

Grün & Günstig Gas

Kosten 721,28 €

Ersparnis 512,20 €

Gas Klima Basic

Kosten 723,54 €

Ersparnis 509,94 €

ESWE Klima Fair GAS

Kosten 732,96 €

Ersparnis 500,52 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

Günstige Gastarife in Berlin

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2200 kWh

Gas Klima Basic

Kosten 150,66 €

Ersparnis 90,68 €

Gut & Grün

Kosten 162,30 €

Ersparnis 79,04 €

eXzellent öko

Kosten 176,28 €

Ersparnis 65,06 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

Günstige Gastarife in Stuttgart

Die jährlichen Kosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2200 kWh

Gas Klima Basic

Kosten 152,92 €

Ersparnis 81,44 €

Grün & Günstig Gas

Kosten 177,48 €

Ersparnis 56,88 €

eXzellent öko

Kosten 180,24 €

Ersparnis 54,12 €

Die Ersparnis berechnet sich im Vergleich zur örtlichen Grundversorgung

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