Strompreiserhöhung 2020? Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht!

Seit Anfang 2020 folgt eine Strompreiserhöhung der nächsten. Inzwischen haben fast 700 Stromanbieter ihre Preise für Bestandskunden erhöht, zuletzt im April. Das Gute: Sie müssen eine solche Strompreiserhöhung nicht hinnehmen. Haben Sie eine Preiserhöhung von Ihrem Versorger erhalten, bricht er damit den laufenden Vertrag – wodurch für Sie ein Sonderkündigungsrecht entsteht. Finden Sie hier vorausgefüllte, kostenfreie Vorlagen für Ihre Sonderkündigung als PDF zum Download.

Sie möchten mehr zum Thema Strompreiserhöhung erfahren? Wir beantworten alle Fragen in unserem Ratgeber weiter unten.

Sonderkündigungsvorlagen zum Download (inkl. Anschrift des Versorgers)

Sie sind bei einem anderen Versorger? Dann nutzen Sie einfach unser Blanko-Muster für Sonderkündigung.

Wir finden den Top Versorger & wechseln Sie dorthin

Sie möchten von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen? Dann gilt es, auch einen neuen, günstigeren Versorger zu finden. Unser Angebot an Sie: Sie kümmern sich um die Kündigung, wir übernehmen den Rest. Wir finden den besten Stromtarif für Sie, ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Und das vollkommen unabhängig. Wir bekommen keine Provisionen von Stromanbietern. Dadurch sind wir auch keinem Anbieter verpflichtet – sondern nur Ihnen. Haben Sie nach einem Jahr durch uns gespart, erheben wir eine Servicegebühr von 20 Prozent auf Ihre Ersparnis.

Berechnen Sie gleich hier Ihre potenzielle Ersparnis mit unserem Stromrechner:

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So verläuft der Anbieterwechsel im Fall einer Preiserhöhung

Schritt 1: Sie melden sich bei Wechselpilot an, wählen einen Tarif und geben Ihren Wechsel in Auftrag.

Schritt 2: Sie schicken Ihre unterschriebene Sonderkündigung postalisch an Ihren aktuellen Versorger.

Schritt 3: Die Kündigungsbestätigung Ihres Versorgers senden Sie per Mail an unseren Kundenservice.

Schritt 4: Anschließend erhalten Sie von uns Ihre Vertragsbestätigung für Ihren neuen Tarif.

Schritt 5: Vier Monate vor Ende Ihres laufenden Stromvertrags erhalten Sie von uns eine neue, günstigere Tarif-Empfehlung.

Unsere Experten sind für Sie da

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Bitte beachten

Wir bemühen uns immer um die schnellstmögliche Umsetzung des Wechsels, allerdings kann es in Abhängigkeit der Dauer des Wechsels passieren, dass Sie für eine kurze Übergangszeit in die Grundversorgung rutschen.

Einzige Ausnahme

Die Sonderkündigung in Folge einer Preiserhöhung ist eine absolute Ausnahme beim erstmaligen Wechsel mit Wechselpilot. Im Normalfall übernehmen wir die Kündigung für Sie. In diesem Fall benötigen wir jedoch Ihre Mithilfe.

Noch Fragen?

Wenden Sie sich für Fragen jeglicher Art – zum Beispiel zur Strompreiserhöhung oder zum Wechselprozess – gerne ganz unverbindlich an uns. Entweder über unsere Hotline oder via E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Wechselpilot Ratgeber

Strompreiserhöhung 2020: Wieso, weshalb, warum?

Die Erfahrung zeigt: Etwa Einmal im Jahr erhöhen Stromanbieter für gewöhnlich ihre Preise. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Fakt ist jedoch, dass auf diese Weise Strom seit Jahren kontinuierlich teurer wird. Betroffen sind insbesondere Verbraucher, die über längere Zeit bei einem Versorger oder schon immer in der Grundversorgung sind. Warum Stromanbieter in Deutschland Strompreise erhöhen, wie viel Strom dadurch kostet und was Sie bei einer Strompreiserhöhung beachten sollten, erklären wir Ihnen hier.

Strompreiserhöhung kurz & knapp

  • Bei Strompreiserhöhungen können Sie als Verbraucher in den meisten Fällen fristlos den Vertrag kündigen. Hier greift das sogenannte Sonderkündigungsrecht.
  • Versorger erhöhen im Schnitt ihre Preise etwa einmal im Jahr.
  • Der Strompreis wird auch als Arbeits- oder Verbrauchspreis bezeichnet und ist der Kilowattstundenpreis, den Sie als Verbraucher bezahlen. Er wird in Cent pro kWh angegeben.
  • Die Höhe des Strompreises ist von mehreren Faktoren abhängig: dem Einkaufspreis für Strom sowie Kosten für Netzentgelte, Steuern und Umlagen.
  • Für 2020 wurden die EEG-Umlage sowie vielerorts die Netzentgelte angehoben. Diese Erhöhungen hat der Großteil der Stromanbieter an Verbraucher weitergegeben.
  • Für 2020 wurden ursprünglich höhere Großhandelspreise für Strom an der prognostiziert. Tatsächlich aber fielen sie in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise. Sprich, die Versorger hatten zu teuer eingekaut. Bestandskunden haben von diesem Umstand leider nichts, dafür profitieren Neukunden.

FAQ Strompreiserhöhung

Grundversorger müssen ihre Verbraucher sechs Wochen vor dem Datum der Preiserhöhung schriftlich per Post informieren. Sie sind ebenso dazu angehalten, diese Änderung öffentlich bekannt zu geben, etwa als Pressemitteilung.

Sind Sie bei einem freien Anbieter, werden auch Sie rechtzeitig über die Preiserhöhung aufgeklärt. Das ist Pflicht. Allerdings dürfen die freien Anbieter selbst entscheiden, wann sie ihre Kunden darüber in Kenntnis setzen. Zudem kann dieses Schreiben sowohl per Post als auch per E-Mail erfolgen – je nachdem, auf welche Kommunikationsform Sie sich mit Ihrem Versorger im Vertrag geeinigt haben. Es schadet also nicht, gerade bei alternativen Stromanbietern immer das Kleingedruckte zu lesen.

Achtung: Sind Sie nicht beim Grundversorger, lesen Sie Schreiben Ihres Stromanbieters stets aufmerksam durch. Dass es sich um eine Strompreiserhöhung handelt, ist nicht immer klar gekennzeichnet.

Grundversorger dürfen dem Gesetz zufolge ihre Preise dann erhöhen, wenn Kosten, auf die sie keinen Einfluss haben, ansteigen. Das betrifft ausschließlich den Arbeitspreis. Das ist der Fall, wenn Strom an der Börse teurer wird oder Steuern, Umlagen sowie Netzentgelte angehoben werden.

Für andere Versorger gilt dieses Recht nur dann, wenn sie ihr Preisänderungsrecht in den AGB vereinbaren.

Schreiben zur Strompreiserhöhung müssen einfach und verständlich formuliert sein. Es muss klar daraus hervorgehen, warum, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen die Preiserhöhung kommt.

Unser Tipp: Seien Sie ruhig misstrauisch! Begründet Ihr Stromanbieter die Preiserhöhung mit dem Anstieg von Steuern oder Umlagen, checken Sie diesen Fakt.

Ihr Anbieter ist darüber hinaus verpflichtet, Sie in dem Schreiben auf Ihr Sonderkündigungsrecht hinzuweisen. Ist Ihr Stromanbieter Grundversorger, muss er zudem die alten und neuen Preisbestandteile für Sie gegenüberstellen.

Eine Preisgarantie soll Sie vor Preiserhöhungen schützen und kann nur bei freien Anbietern abgeschlossen werden. Fakt ist aber, dass Sie nie zu 100 Prozent davor sicher sind. Selbst nicht bei der vollständigen Preisgarantie.

Bei einer vollständigen Preisgarantie darf Ihr Anbieter nämlich dann den Strompreis erhöhen, wenn sich Mehrwertsteuer oder Stromsteuer ändern. Bei einer eingeschränkten Preisgarantie hat er noch mehr Spielraum. Dann sind zudem Änderungen bei Mehrkosten für Abgaben oder Umlagen möglich.

So teuer ist Strom

Um wie viel wurde der Strompreis erhöht – und warum?

Ganze 31,37 Cent pro kWh zahlen Verbraucher 2020 im Schnitt für ihren Strom, so viel wie noch nie. Zum Vergleich: 2019 lag er noch bei 28,82 ct/kWh. Damit wurde der Kilowattstundenpreis in Deutschland um 2,55 Cent erhöht. Von einem fairen Strompreis kann damit nicht mehr die Rede sein – unserer Meinung gilt das nämlich nur für Preise bis 29 Cent pro Kilowattstunde.

Warum steigt der Strompreis überhaupt? Mehr als 52 Prozent des Strompreises besteht für Sie inzwischen aus Steuern, Umlagen und Netzentgelten. Allein von 2019 auf 2020 erhöhte sich die EEG-Umlage um 5,5 Prozent, Kosten für Netzentgelte stiegen im Schnitt um 7 Prozent. Damit wurden ausgerechnet die Bestandteile des Kilowattstundenpreises erhöht, die zusammen einen Großteil davon ausmachen: Die EEG-Umlage bestimmt nun zu 25,1 Prozent den Preis, die Netzentgelte bestimmen 22,4 Prozent.

Wo wurde erhöht?

Diese Stromanbieter haben 2020 die Preise erhöht

Anders als die EEG-Umlage sind Netzentgelte vom Netzbetreiber und daher ortsabhängig. Deshalb variierte der Anstieg von Bundesland zu Bundesland. Beispielsweise war Schleswig-Holstein mit 11 Prozent am stärksten betroffen, in Bremen hingegen fielen die Kosten für Netzentgelte sogar um ein Prozent.

Als Folge der Erhöhungen zogen in erster Linie sämtliche Grundversorger Deutschlands mit entsprechenden Preisanpassungen nach, also örtliche Stadt- oder Gemeindewerke sowie all jene Konzerne, die in manchen Bundesländern die Grundversorgung sicher stellen, wie Vattenfall oder MAINGAU Energie.

Darüber hinaus passten auch freie Stromanbieter ihre Preise an, allerdings eingeschränkt. Während die Erhöhung der EEG-Umlage problemlos als Strompreiserhöhung weitergegeben werden durfte, sah das bei den Netzentgelten anders aus. Hier mussten Stromanbieter gegebenenfalls Preisgarantien berücksichtigen.

Verkalkuliert

Corona-Krise vs. Strompreiserhöhung

Die Prognose für den Strompreis an der Börse lautete vergangenes Jahr noch: Hoch! Doch mit den Auswirkungen der Corona-Krise rechnete damals allerdings kaum jemand. Entgegen der Vorhersage sorgen diese seit Februar 2020 dafür, dass der Großhandelspreis für Strom erheblich sinkt. Gerade einmal 1,6 Cent pro Kilowattstunde zahlten Versorger im April für Strom an der Börse, das ist weniger als die Hälfte des Preises von 2019.

Das sind sowohl gute als auch schlechte Nachrichten – für Versorger und Verbraucher zugleich. Verbraucher können nun nämlich Strom so günstig wie seit Jahren nicht mehr einkaufen und neue Kunden mit entsprechend niedrigen Strompreisen werben. Ein absoluter Vorteil für wechselfreudige Verbraucher! Wer jetzt den Stromanbieter wechseln kann, sollte das unbedingt tun – die Ersparnis fällt nämlich höher aus. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass Versorger sich für 2020 verkalkuliert und Strom zu teuer eingekauft haben. Damit sie auf den Kosten nicht sitzen bleiben, profitieren Bestandskunden nicht von den neuen Preisen für Strom, sondern von den alten. Sind Sie also seit Jahren beim selben Anbieter, werden Sie dieses Jahr ziemlich sicher keine Vergünstigungen bekommen – egal, wie tief der Strompreis an der Börse durch Corona noch fallen sollte.

Wechsel anstoßen

Wann kommt die nächste Strompreiserhöhung?

Da sich häufig zum Jahreswechsel Änderungen bei Steuern, Umlagen oder Netzentgelten ergeben, werden entsprechend dann auch die meisten Strompreiserhöhungen durchgebracht. Große Konzerne, wie E.ON oder innogy ließen sich dieses Jahr jedoch bis in den April hinein Zeit mit den Anpassungen. Wie die Verbraucherzentrale zur Strompreiserhöhung 2020 kritisierte, kann dahinter ein übler Trick stecken. Denn wer rechnet schon mit noch einer Preiserhöhung, wenn alle bereits im Januar vonstatten gingen?

Bleiben Sie also immer wachsam! Eine beliebte Zeit für Strompreiserhöhungen ist neben dem Jahresbeginn und Frühjahr auch der späte Herbst. Die Menschen sind länger zuhause, das Licht brennt häufiger und, wer mit Strom heizt, tut dies nun vermehrt. Der Verbrauch steigt an – der perfekte Zeitpunkt, um Kunden zur Kasse zu bitten.

Tricks der Versorger

Das miese Spiel mit der Strompreiserhöhung

In der Grundversorgung sind die Tarife zwar am teuersten und vor Preiserhöhungen sind Sie in keinster Weise geschützt. Allerdings können Sie als Verbraucher sicher gehen, dass Sie rechtzeitig und ordentlich von einer Preiserhöhung erfahren. Dieses Glück haben Verbraucher von freien Anbietern hingegen weniger. Wie die Verbraucherzentrale aufklärt, gibt es einige Tricks, die Versorger anwenden, um Preiserhöhungen unbemerkt durchzudrücken.

  • Ihr Stromanbieter tarnt das Schreiben als Werbung, zum Beispiel in Form eines Flyers.
  • Ihr Stromanbieter erwähnt die Preiserhöhung nur am Rande, zum Beispiel in einem längeren Schreiben zu einem anderen Thema.
  • Ihr Stromanbieter teilt Ihnen die Preiserhöhung auf der Jahresrechnung mit, die ohnehin schon viele Informationen für Sie enthält.
  • Ihr Stromanbieter schickt Ihnen zwei Preiserhöhungen gleichzeitig, sodass Sie die zweite Preiserhöhung tendenziell nicht mehr auf dem Schirm haben, wenn sie kommt.
  • Ihr Stromanbieter schickt Ihnen per E-Mail die Preiserhöhung, nutzt aber einen unbekannten Absender, sodass Sie die E-Mail nicht als Infoschreiben Ihres Anbieters erkennen.

Verbraucherzentrale klagt gegen 356 AG

Im März 2018 verschickte der Energiekonzern 356 AG, zu dem unter anderem immergrün! gehört, an seine Kunden eine E-Mail mit dem Betreff „Aktuelles zu Ihrem Energieliefervertrag“. Weder im Fließtext noch in der beigefügten Rechnung ging auf den ersten Blick hervor, dass der Versorger hier über eine anstehende Preiserhöhung informierte. Stattdessen hieß es in der E-Mail, die Rechnung erhielte „weitere wichtige Informationen“ – und das auch nur im zweiten Absatz. In der Rechnung fanden Kunden den entscheidenden Hinweis auch erst unter der Überschrift „Erläuterungen zu Ihrer Abrechnung“. Der Anbieter wies hier zwar auf die kommende Preiserhöhung hin, verriet aber nichts Genaueres über die Bestandteile.

Da die 356 AG die Preiserhöhung aus Sicht der Kunden nicht eindeutig angekündigt hatte, klagte die Verbraucherzentrale NRW gegen den Anbieter – und behielt schließlich vom Oberlandesgericht Köln im Juni 2020 recht. Das Gericht entschied, dass der Betreff „Aktuelles zu Ihrem Energieliefervertrag“ nicht eindeutig auf eine Preiserhöhung hinweise und auch die Preiserhöhung als solche nicht hervorgehoben war. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, zeigt aber, zu welchen Mitteln Energielieferanten mitunter greifen, um Preiserhöhungen durchzudrücken.

Ihr Versorger hat Ihnen ebenfalls auf diese Weise eine Preiserhöhung untergeschoben? Nehmen Sie diese nicht stillschweigend hin! Bestehen Sie auf Ihren Rechten und wenden Sie sich notfalls an die Verbraucherzentrale oder Schlichtungsstelle Energie e.V.

5 Tipps

Wie schütze ich mich vor einer Strompreiserhöhung?

Vor einer Strompreiserhöhung sind Sie nie geschützt. Stromanbieter finden immer einen Weg, wie Sie ihre Kunden noch mehr zur Kasse bitten können. Doch es gibt ein paar Tipps, die Sie beherzigen können.

Tipp 1: Wechseln Sie jedes Jahr den Stromanbieter!

Wechselfreudige Verbraucher haben den Vorteil, dass sie flexibel auf Veränderungen am Markt reagieren können. Zudem zahlen sie für den Arbeitspreis in der Regel weniger als Bestandskunden, die vielleicht schon mehrfach Preiserhöhungen über sich ergehen lassen haben. Teilweise profitieren Sie als Neukunde von Arbeitspreisen um die 27 Cent pro kWh – ein deutlicher Unterschied zum aktuellen Durchschnittspreis von mehr als 30 Cent!

Tipp 2: Wählen Sie lange Preisgarantien!

Wenn Sie sich für eine Preisgarantie entscheiden, wählen Sie im besten Fall eine vollständige, in jedem Fall aber eine lange. Bei einer vollständigen Preisgarantie sind Sie zwar nicht vor Erhöhungen der Mehrwert- oder Stromsteuer gefeit, aber dennoch sicher, was die anderen Komponenten des Arbeitspreises betrifft. Achten Sie darauf, dass die Preisgarantie so lange gilt, wie Ihre Mindestvertragszeit, und Sie den Vertrag wechseln, sobald sie abläuft. Denn ohne Preisgarantie hat Ihr Stromanbieter freies Spiel.

Tipp 3: Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht!

Wir betonen es gerne immer wieder: Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht! Das steht Ihnen dann zu, wenn Ihr Stromanbieter die Preise erhöht. Schließlich sind Sie zu anderen Konditionen den Vertrag eingegangen und müssen eine Änderungen nicht ohne Weiteres hinnehmen. Für gewöhnlich können Sie damit Ihren Stromvertrag ohne Frist bis zum Datum der Strompreiserhöhung kündigen. Ganz wichtig: Manche Stromanbieter verwehren Ihnen dieses Recht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Es ist daher immer ratsam, vor Vertragsabschluss zu checken, ob Sie im Fall einer Strompreiserhöhung ein Recht auf Sonderkündigung haben. Alle wichtigen Informationen zur Sonderkündigung bei Strompreiserhöhung finden Sie weiter oben.

Nur in zwei Fällen würden wir eine Ausnahme machen, was das Sonderkündigungsrecht betrifft:

Sind Sie in der Grundversorgung, haben Sie das Recht, jederzeit und im Rahmen einer zweiwöchigen Frist zu kündigen.

Kündigt Ihr Grundversorger nun an, in sechs Wochen die Preise zu erhöhen, lautet unser Tipp: Warten Sie die Preiserhöhung gar nicht erst ab! Kündigen Sie lieber sofort fristgerecht zum Vertragsende und wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter.

Eine Sonderkündigung macht beim Grundversorger nie Sinn, sie kommen mit einer normalen Kündigung immer früher aus dem Vertrag.

Häufig ist der Bonus daran geknüpft, dass Sie die Vertragslaufzeit einhalten. Kündigen Sie vor Vertragsende, geht Ihnen Ihr Bonus mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Lappen.

Rechnen wir es durch: Angenommen, Sie haben eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten, die zum 30. April endet. Ihr Bonus beträgt 175 Euro und Ihre Kündigungsfrist sechs Wochen. Ihr Stromanbieter meldet sich Anfang Februar mit der Nachricht, dass sich zum 1. März der Strompreis erhöht und Sie nun bis Ende Februar Zeit haben, die Sonderkündigung einzureichen.

Natürlich möchten Sie für März und April nicht den teureren Strompreis zahlen. Wenn Sie Ihr Sonderkündigungsrecht jedoch wahrnehmen, verlieren Sie damit auch Ihren Bonus von 175 Euro. Unser Tipp in diesem Fall: Nehmen Sie die Preiserhöhung und damit Ihren Bonus mit und kündigen Sie fristgerecht zum 30. April, also zum Vertragsende.

Tipp 4: Hinterfragen Sie, was erhöht wird!

Die Strompreiserhöhung flattert ins Haus und gilt damit als endgültig? Nein! Lesen Sie sich aufmerksam durch, was Ihr Stromanbieter Ihnen geschrieben hat. Bedenken Sie: Strompreiserhöhungen betreffen in der Regel Komponenten, auf die Ihr Stromanbieter keinen Einfluss hat und die öffentlich sind. Sprich, wie teuer die EEG-Umlage ist, können Sie online nachlesen oder als Information einholen. Ist die EEG-Umlage der Grund, rechnen Sie ruhig nach, ob der neue Strompreis so stimmt – oder Ihr Stromanbieter Ihnen andere Kosten unterjubelt.

Tipp 5: Nehmen Sie unseren Wechselservice in Anspruch!

Ihnen schwirrt der Kopf, wenn Sie sehen, was Sie bei Strompreiserhöhungen alles beachten müssen? Dann geben Sie all das in unsere Hände! Werden Sie Wechselpilot-Kunde und wir übernehmen ab sofort alles Weitere: Wir kümmern uns jedes Jahr um Ihren Stromvertrag, finden für Sie den besten Tarif auf dem Markt und wechseln Sie dorthin. Werden Strompreise erhöht, leiten wir alles zu Ihrem Vorteil in die Wege. Sie lehnen sich zurück und sparen jedes Jahr Zeit, Nerven und Geld. Haben Sie nach einem Jahr etwas durch uns gespart, erheben wir eine Servicegebühr in Höhe von 20 Prozent auf Ihre Ersparnis. So garantieren wir Ihnen vollkommene Unabhängigkeit unseres Services.

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