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Strom

Modernisierung: So nehmen Eigenheimbesitzer Kurs auf die Energiewende

22. April 2021

von Anne Härtling

Steigende Gasrechnung und kein Ende in Sicht? Wärmedämmung oder der Umstieg auf ein neues Heizsystem könnten die Lösung sein. Warum sich diese Investitionen lohnen können und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, lesen Sie hier.

Langfristig steigende Preise für Gas und Heizöl

Seit 2021 werden neben Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel auch Gas und Heizöl mit einem CO2-Preis belegt. Das soll Verbraucher*innen und Industrie dazu veranlassen, weniger klimaschädliche Treibhausgase freizusetzen. Viele private Verbraucher*innen werden sich nun über gestiegene Preise für Gas und Heizöl wundern. Grund genug, sich über die Zukunft des Heizsystems im Eigenheim Gedanken zu machen.

Kosten durch Sanierungen senken

Neben dem neuen CO2-Preis sprechen auch andere Gründe dafür, das Eigenheim energetisch zu sanieren und damit fit für die Zukunft zu machen. Bis 2050 soll der deutsche Energiebedarf zu mindestens 80 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Heizungen, die mit herkömmlichem Erdgas oder Heizöl arbeiten, sollen dann die absolute Ausnahme sein. Wer sich jetzt auf die Herausforderungen der Energiewende vorbereiten will, sollte also über umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden nachdenken.

Wärmedämmung als Chance für die Energiewende

Langfristig können durch eine Modernisierung die Betriebskosten gesenkt werden, weil Energie gespart wird.

Die Möglichkeiten für energetische Modernisierungen sind vielfältig. Am wichtigsten für die Zukunft wird sicherlich die Wärmedämmung von Außenfassaden, Dächern und Fenstern. Für bestehende Gebäude liegt der größte Vorteil der Wärmedämmung in der Senkung der Heiz- und Betriebskosten. Ist Ihre Immobilie optimal gedämmt, lohnt sich in einigen Fällen sogar die Umrüstung der Heizung.

Wärmepumpen holen am Markt auf

Noch wird in den meisten Neubauten eine Gasheizung installiert und damit in erster Linie auf fossile Energieträger gesetzt. Platz Zwei bei den Neubauten belegt heute schon die Wärmepumpe, die die kostenlose und endlos verfügbare Energie aus Luft, Wasser oder Erdboden nutzt. Wichtigste Voraussetzung für den Betrieb einer Wärmepumpe ist eine ausreichende Dämmung der gesamten Immobilie. Unter den richtigen Voraussetzungen bietet sich sogar in Bestandsgebäuden eine Umrüstung des Heizsystems an.

Bei einer umfassenden Wärmesanierung bestehend aus neuen Fenstern, Fassaden- und Dachdämmung müssen sich Verbraucher*innen teils auf hohe Investitionskosten einstellen. Um diese Kosten decken zu können, bieten viele Banken spezielle Darlehen für die Baufinanzierung an und beraten zu staatlichen Fördermitteln, die für die energetische Sanierung beantragt werden können.

Staatlich gefördert werden zum Beispiel

  • die Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Fassaden, Geschossdecken, Bodenflächen),
  • die Umrüstung auf Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen und
  • der Austausch von Fenstern und Türen für eine gesteigerte Energieeffizienz.

Ein professioneller Investitionsplan, der Ihre Immobilie fit für die Zukunft macht, hat Aussichten auf eine Förderung in Höhe von bis zu 35 Prozent.

Auch ein altes Heizsystem sollte spätestens nach 20 Jahren erneuert werden und kann zum Beispiel bei Wärmepumpen je nach Art zwischen 5.000 und 20.000 Euro liegen.

Nach der Modernisierung Energiekosten niedrig halten

Nach einer erfolgreichen Sanierung kommt auf Eigenheimbesitzer*innen eine weitere Herausforderung zu:

Um die Energiekosten dauerhaft niedrig zu halten, empfehlen wir, jährlich den Strom- und Gasanbieter zu wechseln. Besonders einfach ist das mit unserem Wechselservice, der für Sie jährlich die besten Tarife vergleicht und Sie direkt in den neuen Vertrag wechselt. So einfach war Energiekosten reduzieren noch nie.

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