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Strom

Wallboxen: Bequem laden vor der eigenen Haustür

22. September 2021

von Anne Härtling

Sie denken darüber nach sich ein Elektroauto anzuschaffen, um den ersten Schritt in Richtung Zukunft zu machen? Dann haben Sie sicher auch schon darüber nachgedacht was eigentlich passiert, wenn Ihnen mal der Saft ausgeht.

Die einfache Antwort: Laden! Die einfachste Umsetzung: Laden an der eigenen Ladestation.

Was ist eine Wallbox?

Heimischen Ladestationen werden als Wallboxen bezeichnet und sind der günstigste Weg, das E-Auto zu tanken. Der Name ist in den meisten Fällen Programm, denn die Wallboxen werden häufig an der Wand montiert, damit sie sicher und gut erreichbar sind.

Sie können Ihren Stromer zwar grundsätzlich auch an einer herkömmlichen Steckdose laden, wenn Sie ein spezielles Kabel dafür haben, Experten raten aber davon ab. Haushaltssteckdosen sind nicht für diese Art der Dauerbelastung ausgelegt und stellen eine Brandgefahr dar, wenn regelmäßig daran geladen wird.

So kommen Sie an Ihre Wallbox

Ähnlich wie bei Elektroautos gibt es mittlerweile auch für Wallboxen einen größer werdenden Markt, sodass es verschiedene Ausführungen von unterschiedlichen Anbietern gibt. Haben Sie sich für ein Modell entschieden, sollten Sie dieses ausschließlich von Fachleuten installieren lassen.

Bei der Entscheidung für eine passende Wallbox sollten Sie ebenfalls mit einbeziehen, ob das gewünschte Modell förderfähig ist. Bei der Installation einer heimischen Ladestation können Sie bis zu 900 Euro staatliche Förderung erhalten.

Installation in Mietobjekten

Für Grundstückseigentümer ist die Anschaffung einer Wallbox einfach, aber auch für Mieter ist die Installation nicht ausgeschlossen. Sprechen Sie Ihren Vermieter an und stellen Sie einen entsprechenden Antrag. Seit 2020 ist gesetzlich geregelt, dass ein Antrag für die Installation einer Wallbox nicht grundlos oder grundsätzlich abgelehnt werden darf.

Die Wallbox günstig mit Strom versorgen

Am günstigsten kommen Sie weg, wenn Sie eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach haben. Damit produzieren Sie Ihren eigenen Solarstrom, mit dem direkt Ihr E-Wagen geladen werden kann. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann Folgendes machen:

Nutzen Sie einen Autostrom-Tarif.

Beziehen Sie Nachtstrom.

drei statisch

Oder nutzen Sie weiterhin Ihren herkömmlichen Haushaltsstromtarif. Ein gesonderter Tarif mit eigenem Zähler ist nicht verpflichtend. Günstiger fahren Sie damit aber wahrscheinlich nicht.

Autostrom

Auch wenn der Name des Tarifs danach klingt, als bekäme man etwas anderes als im herkömmlichen Haushaltsstromtarif, ist das nicht der Fall. Der Unterschied liegt darin, dass der Strom zum Laden Ihres Elektroautos über einen gesonderten Zähler abgerechnet wird und zu günstigeren Konditionen zur Verfügung gestellt wird.

Der Grund, warum Autostrom günstiger zur Verfügung gestellt wird, ist, dass die Wallbox eine „steuerbare Verbrauchseinrichtung“ ist. Das bedeutet, dass die Netzbetreiber die Stromversorgung der Wallbox bei Bedarf unterbrechen können, um die Netzstabilität zu verbessern. Wenn Verbraucher dies in Kauf nehmen, bekommen Sie den Strom zu einem günstigeren Preis.

Nachtstrom

Laden Sie Ihr Auto ausschließlich nachts, kann auch ein Nachtstromtarif sinnvoll sein. Das lohnt sich vor allem für Nachtspeicherheizungen, kann aber auch bei einem Elektroauto lohnenswert sein. Ob ein solches Modell für Sie in Frage kommt, lesen Sie hier.

Egal wofür Sie sich entscheiden: Es lohnt sich immer, im günstigsten Tarif zu sein! Profitieren Sie von unserem Wechselservice.